Fußball: Oberliga Westfalen
Klettertour in der Tabelle: RW Ahlen besiegt auch SC Paderborns U21

Ahlen -

Die Siegesserie setzt sich fort. Auch gegen die U21 des SC Padeborn setzte sich Rot-Weiß Ahlen durch. Allerdings nur knapp, denn die Britscho-Elf verpasste eine frühzeitige Vorentscheidung.

Montag, 12.11.2018, 16:31 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.11.2018, 20:56 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 12.11.2018, 16:31 Uhr
Die Balance verloren hat Marko Onucka (links) nur in dieser Szene. RW Ahlen gewann sein Heimspiel gegen die U21 des SC Paderborn verdientermaßen.
Die Balance verloren hat Marko Onucka (links) nur in dieser Szene. RW Ahlen gewann sein Heimspiel gegen die U21 des SC Paderborn verdientermaßen. Foto: Marc Kreisel

Rot-Weiß Ahlen setzt seine Klettertour in der Tabelle fort. Durch seinen 1:0-Heimsieg am Freitagabend gegen die U21 des SC Paderborn rückte der Oberligist vorübergehend sogar bis auf Rang fünf vor. Dabei hatte der Erfolg über die Ostwestfalen eine neue Qualität, denn er war härter erarbeitet als die vorherigen. Es war ein dreckiger Erfolg, der darum umso hübscher daherkam.

Gegenüber dem 5:1-Erfolg in Rheine hatte Trainer Christian Britscho seine Startelf auf zwei Positionen verändert. Der wiedergenesene Giuliano Nieddu kehrte anstelle von Timon Schmitz ins Team zurück. Und zwischen den Pfosten stand Bernd Schipmann, da Tim Oberwahrenbrock aus privaten Gründen verhindert war.

Pressing flaut früh ab

Wie erwartet starteten die Gäste vor 435 Zuschauern im Wersestadion aggressiv. Die Paderborner attackierten früh, liefen die Ahlener schon auf Höhe deren Strafraums an. Nach einer Viertelstunde flaute das Pressing der Ostwestfalen aber spürbar ab. Beide Seiten bearbeiteten sich vorwiegend im Mittelfeld. Nach zwei Schussversuchen von Mehmet Kara (9.) und Philipp Grodowski (23.) entstand die Führung der Hausherren eher unerwartet.

Fußball-Oberliga Westfalen: RW Ahlen – SC Paderborn U21

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Eine Hereingabe von Mehmet Kara drückte Cihan Yilmaz per Kopf in der 36. Minute zum 1:0 in die Maschen. Der Vorsprung hatte zur Halbzeit Bestand und war auch vollkommen verdient, weil die Ahlener mehr fürs Spiel getan und sich ein Chancenplus erarbeitet hatten. Den einzigen Versuch des SCP – ein Distanzschuss von Oliver Schindler (38.) – klärte Bernd Schipmann per Faustabwehr.

Frühzeitige Vorentscheidung verpasst

In die zweite Hälfte startete RWA mit Dampf. Zweimal verpassten es die Gastgeber, ihre Führung auszubauen. In der 50. Minute traf der von den Fans wegen seines 150. Spiels für Ahlen gefeierte Rene Lindner nach einem Yilmaz-Freistoß per Kopf – doch er stand dabei im Abseits.

Vier Minuten später: Ein Yilmaz-Zuspiel landete bei Marko Onucka, dessen Schuss aber von Paderborns Torwart Jasin Jashari abgeblockt wird, so dass der Ball Philipp Grodowski vor die Füße fiel. Doch statt ins schob er den Ball neben das Tor. Eine ähnliche Szene in der 76. Minute, als Marko Onucka eine Vorlage des eingewechselten Timon Schmitz neben den Pfosten setzte und damit die Vorentscheidung verpasste.

Doppelter Schritt nach vorne

In den Schlussminuten drückte Paderborn noch mal auf die Tube, scheiterte aber entweder am eigenen Unvermögen wie etwa in der 82. Minute bei einem zu laschen Schuss von Philippos Selkos oder aber an der Ahlener Defensive. Auf der Gegenseite verpassten die Rot-Weißen erneut das 2:0, als Sebastian Mützel (88.) die Kugel erneut neben den Kasten beförderte. So blieb es letztlich beim knappen, aber hochverdienten 1:0-Sieg der Ahlener.

„So ein schmutziges 1:0 ist das Königsspiel. Wenn wir anfangen, auch das zu können und solche Spiele zu gewinnen, macht mich das stolz. Das war deshalb ein doppelter Schritt nach vorne“, urteilte RWA-Trainer Christian Britscho.

Am Mittwoch (20 Uhr) treten sie beim Spitzenreiter, der Zweitvertretung des FC Schalke 04, an. – RW Ahlen: Schipmann – Rios (81. Fuhsy), Nieddu, Lindner, Perschmann – Fiore, Grodowski (61. Schmitz) – Mützel, Yilmaz, Kara – Onucka (82. Stroemer)

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