Fußball: Hinrunden-Bilanz der Kreisliga A
Vorwärts Ahlen startet späte Aufholjagd

Ahlen -

Einen Platz war das erklärte Ziel. Doch wirklich nah kamen die Schwarz-Weißen diesem Wunsch bislang nicht. Im Gegenteil: Zwischenzeitlich stand Vorwärts Ahlen sogar auf dem vorletzten Rang. Dann kam die Wende.

Freitag, 04.01.2019, 11:00 Uhr aktualisiert: 07.01.2019, 15:40 Uhr
Fabrizio Nieddu (am Ball) und Vorwärts Ahlen kamen erst spät ins Rollen, dann aber mit Macht wie hier beim 5:1-Erfolg über die Ahlener SG.
Fabrizio Nieddu (am Ball) und Vorwärts Ahlen kamen erst spät ins Rollen, dann aber mit Macht wie hier beim 5:1-Erfolg über die Ahlener SG. Foto: Lars Gummich

Sie haben gekämpft wie die Löwen, gejubelt ohne Grenzen und natürlich – so ist schließlich Fußball – auch mal Frust geschoben. Doch damit ist erst einmal Schluss: Der Kreisliga A-Spielbetrieb liegt bis Februar auf Eis. Schließlich ist die erste Halbserie beendet und die Teams haben Zeit, sich in der Winterpause zu regenerieren, ihre Wunden zu lecken und an ihren „Baustellen“ zu arbeiten. Das gilt auch – und in gewisser Weise besonders – für Vorwärts Ahlen. Denn für die DJK war die Hinserie ein Auf und Ab.

Einen Platz unter den ersten drei hatte Vorwärts-Trainer Wolfgang Holtz vor der Saison als Ziel ausgegeben. Doch wirklich nah kamen die Schwarz-Weißen vom Lindensportplatz diesem Wunsch bislang nicht. Im Gegenteil: Bis zum elften Spieltag hatten die Ahlener nur sieben mickrige Punkte geholt und rangierten nach den ersten zehn absolvierten Partien als Vizemeister der Vorsaison sogar auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Aus gesundheitlichen Gründen erfolgte Mitte Oktober dann der Rücktritt von Übungsleiter Wolfgang Holtz. Der vorherige Co-Trainer Michael Ross übernahm als Interimscoach bis zur Winterpause das Ruder und legte mit seiner Truppe eine beachtliche Serie hin. Seit sieben Spielen sind die Vorwärts-Kicker ungeschlagen und haben unter anderem Spitzenreiter Westfalen Liesborn ein Unentschieden abgetrotzt. Die Belohnung nach 17 Partien: Ein einigermaßen versöhnlicher siebter Tabellenplatz mit 24 Punkten auf dem Konto und 33:31 Treffern.

„Wir hatten uns natürlich mehr versprochen und wollten oben mitspielen. Nach dem Tiefpunkt, dem vorletzten Platz, können wir nun aber mit der Punkteausbeute zufrieden sein“, bilanzierte Ross, der seine weiße Weste als Hauptverantwortlicher an der Seitenlinie behalten hat. „Wir haben den Bock umgestoßen, und ich gehe davon aus, dass die Jungs jetzt so weiterarbeiten werden“, ergänzte der scheidende Interimscoach, für den ab sofort Volker Laabs und Manfred Bremann als Übungsleiter-Gespann übernehmen. Ab Sommer ist Oliver Glöden der neue Coach. Bis dahin hat Vorwärts noch einiges vor, wie Ross sagt: „Platz drei sollte – sofern die Jungs so weitermachen – am Ende drin sein.“

Die Vorbereitung für die zweite Halbserie startet in der zweiten Januarwoche. „Von Neuzugängen oder Abgängen habe ich noch nichts gehört“, offenbarte Ross. Aber eigentlich hat seine Elf ja auch genug Qualität. Sie muss die nur auf den Platz bekommen. Wie in der zweiten Hälfte der Hinrunde.

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