Fußball: Kreisliga A Beckum
Dennis Averhage kehrt im Sommer zu Westfalia Vorhelm zurück

Vorhelm -

Nach zwei Jahren beim SC Hoetmar kehrt Dennis Averhage zu seinem Heimatverein Westfalia Vorhelm zurück. Dort wird er im Sommer Nachfolger von Oliver Glöden als Trainer der ersten Mannschaft. Glöden wiederum hatte ihn 2017 beerbt und geht nun bekanntlich zum A-Liga-Konkurrenten Vorwärts Ahlen. Die TuS ist also bei der Nachfolgersuche beim Vorgänger fündig geworden – und damit sehr zufrieden.

Mittwoch, 16.01.2019, 12:54 Uhr aktualisiert: 22.01.2019, 16:38 Uhr
Noch trägt Trainer Dennis Averhage (r.) das Wappen des SC Hoetmar auf der Brust. Hier ist er mit seinem dortigen Co-Trainer Claus Hensel zu sehen. Ab Sommer aber kehrt Averhage zu seinem Heimatverein Westfalia Vorhelm zurück.
Noch trägt Trainer Dennis Averhage (r.) das Wappen des SC Hoetmar auf der Brust. Hier ist er mit seinem dortigen Co-Trainer Claus Hensel zu sehen. Ab Sommer aber kehrt Averhage zu seinem Heimatverein Westfalia Vorhelm zurück. Foto: Dirk Böckmann

„Die Entscheidung hat einen familiären Hintergrund. Zeittechnisch war es in Hoetmar noch mal ein ganz anderer Aufwand aufgrund der Fahrtzeit. Außerdem weiß ich, was ich an Vorhelm habe“, erklärt der Übungsleiter. Vorhelms Sportlicher Leiter André Kaldewei zeigt sich höchst erfreut darüber, den Übungsleiter zurückgewonnen zu haben: „Der Kontakt ist nie abgerissen, weil wir immer noch freundschaftlich verbunden waren. Aufgrund der jahrelangen erfolgreichen Arbeit haben wir uns jetzt dazu entschieden.“

Kleinere Abnutzungserscheinungen, die vor zwei Jahren ein Hauptgrund für die Beendigung der Zusammenarbeit waren, sieht Kaldewei inzwischen nicht mehr als Problem an: „Zwei Jahre bei einem anderen Verein und in einem anderen Umfeld haben ihm richtig gut getan. Er hat sich in der Zeit als Trainer weiterentwickelt.“

Ganz ähnlich befindet es auch Averhage selbst: „Ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt in den beiden Jahren. Wir können noch einiges verbessern gegenüber damals. Das sehe ich als große Herausforderung.“

Averhage will noch einen zweiten Co-Trainer

Unisono nennen Kaldewei und Averhage ein neues Trainerteam als Maßnahme, um für Veränderungen gegenüber der damaligen Zeit zu sorgen. Marcel Milleville, unter Oliver Glöden bereits Co-Trainer, soll ebenso wie ein zweiter, ganz neuer Co-Trainer nun an der Seite von Dennis Averhage arbeiten. Wer der Zweite sein wird, steht aber noch nicht fest. Während seiner ersten Amtszeit hatte diese Position noch der jetzige Sportliche Leiter Kaldewei besetzt.

Trotz der Verbundenheit zu Vorhelm ist Averhage der Wechsel nicht leicht gefallen, wie er sagt: „Jeder weiß, dass ich so eine Sache nicht einfach so mache. Ich habe natürlich auch eine enge Bindung zu Hoetmar aufgebaut.“ Weil das offenbar auch umgekehrt gilt, sei seine Entscheidung dort „sehr enttäuscht“ aufgenommen worden, so Averhage.

Hoetmars Fußball-Chef Walter Venhues äußert jedoch Verständnis für Averhages Schritt: „Seine zeitliche Belastung sinkt dadurch stark. Die Familie ist halt näher am Geschehen, der Vater wieder verfügbarer für seine Kinder“, so Venhues.

Über mittel- oder langfristige Ziele bei seinem ab Sommer neuen (alten) Verein will Averhage noch nichts sagen. „Das würde ich mir jetzt nicht anmaßen. Jeder wird sich erstmal noch auf das nächste halbe Jahr konzentrieren.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6325157?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57550%2F
Fußgänger bewusstlos geschlagen und beklaut
Raubüberfall: Fußgänger bewusstlos geschlagen und beklaut
Nachrichten-Ticker