Triathlon
Ligapremiere für die Damen des ASC Ahlen

Ahlen -

Noch nie waren beim ASC Ahlen so viele weibliche Aktive am Start. Was liegt da näher, als eine gemeinsame Mannschaft zu bilden? Und genau das passiert jetzt erstmals. Die neu formierte Truppe tritt in der ebenfalls neu gegründeten Oberliga an.

Dienstag, 22.01.2019, 16:38 Uhr
Hochmotiviert zeigen sich die Damen des ASC Ahlen vor ihrer Ligapremiere: Sabine Dahmen, Susanne Hämmerling, Irene Pasternak, Silke Diecksmeier, Pia Heinrich (o.v.l.), Carina Diecksmeier, Ursula Kemper, Gudrun Kraus, Vera Kujat und Katharina Wien (u.v.l.).
Hochmotiviert zeigen sich die Damen des ASC Ahlen vor ihrer Ligapremiere: Sabine Dahmen, Susanne Hämmerling, Irene Pasternak, Silke Diecksmeier, Pia Heinrich (o.v.l.), Carina Diecksmeier, Ursula Kemper, Gudrun Kraus, Vera Kujat und Katharina Wien (u.v.l.). Foto: ASC Ahlen

„Obwohl Triathlon eine Individualsportart ist, empfinde ich das in unserem Verein als Mannschaftssport.“ So wie Gudrun Kraus sehen das beim ASC Ahlen viele. Da ist es nur konsequent, dass in diesem Jahr auch die Damen eine Ligamannschaft stellen. Während die Herren bereits seit einigen Jahren in den Ligen des Nordrhein-Westfälischen Triathlonverbandes vertreten sind, ist es für die Frauen das erste Mal in der Geschichte des Vereins.

Das hat seine Gründe. Noch nie waren die weiblichen Aktiven so stark aufgestellt wie derzeit. Insgesamt 14 Athletinnen sprachen sich für eine Ligateilnahme aus – mehr als eigentlich starten können. Denn auf die Damen warten in der – ebenfalls neu gegründeten – Oberliga nur vier Wettkämpfe, bei denen jeweils drei Starterinnen jede für sich einen ganzen Triathlon absolviert. Die Platzierungen werden anschließend in Punkte umgerechnet, die zusammenaddiert das Mannschaftsergebnis darstellen.

Frauen-Team geht bei vier Wettbewerben an den Start

Dabei hat das Team entschieden, dass es nicht nach Leistungsstärke aufstellen will, sondern alle Interessierten, soweit möglich, zum Zug kommen sollen. Der erste Oberliga-Start findet am 2. Juni in Harsewinkel statt. Hier wartet auf das Ahlener Trio eine Sprintdistanz (500 Meter Schwimmen – 20 Kilometer Radfahren – fünf Kilometer Laufen).

Doppelt so lange Streckenlängen stehen in Saerbeck (7. Juli) und in Riesenbeck (25. August) auf dem Programm. Zum Finale absolvieren die Ahlenerinnen am 7. September gemeinsam mit 24 Mannschaften erneut einen Sprint.

Herren hoffen 2019 auf Ende der Pechsträhne

Genauso wie ihre männlichen Vereinskollegen. Denn nach Starts in Versmold (Sprint am 5. Mai), in Steinbeck (Olympische Distanz am 23. Juni) und in Hückeswagen (Mitteldistanz am 24. August) steht für die Herren des ASC Ahlen ebenfalls in Vreden das Finale in der Verbandsliga Nord an. Der Termin für die Abschlussfeier scheint gesetzt. Ob es etwas zu feiern gibt, wird sich dabei erst im Laufe der Saison entscheiden. Die Männer hatten in der vergangenen Saison einige Rückschläge wie Meldefehler, Zeitstrafen und Radpannen zu kompensieren und waren mit ihrem abschließenden siebten Rang sehr zufrieden. Nun hoffen sie, dass 2019 die Pechsträhne endet.

ASC Ahlen hat einige Trümpfe im Ärmel

Die Damen müssen erst einmal abwarten, was in der neuen Liga auf sie zukommt und berufen sich auf das olympische Motto „Dabei sein ist alles“. So freut sich Sabine Dahmen beispielsweise auf die „besondere Atmosphäre und die Spannung“ in der Liga.

Verstecken müssen sich die Ahlenerinnen allerdings nicht. Schließlich befinden sich in ihren Reihen Athletinnen, die schon für reichlich Furore gesorgt haben: Katharina Wien, die erst im vergangenen Jahr mit dem Triathlon begonnen hat, konnte beispielsweise direkt in ihrer ersten Saison zwei Gesamtsiege erringen. Das war 2016 auch Caroline Schröer nach ihrer ersten Babypause gelungen. Ein gutes Zeichen für das Ende der zweiten Babypause? Die amtierende Vereinsmeisterin Janin Knospe und die derzeit für eine Langdistanz trainierende Susanne Hämmerling sind weitere Trümpfe.

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