Handball: Herren-Verbandsliga
Hase und Igel: Schauermärchen für Ahlener SG 2 beim CVJM Rödinghausen

Ahlen -

Es waren einmal zwei Mannschaften. Sie traten gegeneinander an. Eine war der Hase, die andere Igel. Egal, wo die eine hinstürmte, die andere war schon da. Was nach einem Märchen klingt, war für die ASG 2 vor allem eines: bitter.

Sonntag, 03.02.2019, 20:20 Uhr aktualisiert: 03.02.2019, 20:22 Uhr
Allein gelassen: ASG-Tormann Peter Frochte.
Allein gelassen: ASG-Tormann Peter Frochte. Foto: Lars Gummich

Das Duell zwischen dem CVJM Rödinghausen und der ASG-Zweiten hatte etwas vom Rennen zwischen dem Hasen und dem Igel. Für die Gäste war es ein Schauermärchen. Überall, wo sie hineilten, war der Gegner schon. Die Ahlener waren regelmäßig einen Schritt zu spät.

Ihr 0:5-Start ließ Schlimmstes befürchten, doch dann kämpften sie sich bis auf 6:6 (11.) heran. Zur Pause hielt sich der Rückstand beim 9:13 auch noch im Rahmen. Doch danach brachen alle Dämme. „Wir haben den Gegner in 80 Prozent der Fälle gar nicht in den aufgebauten Angriff gekriegt. Er hat uns einfach überrannt und ist mit seiner schnellen Mitte immer wieder zum Erfolg gekommen“, räumte Ahlens Co-Trainer Jan Anton ein.

Als sein Team dann Mitte der zweiten Hälfte mit zehn Treffern hinten lag, „war dann Game Over“, sagte Anton. Die ASG fügte sich in ihr Schicksal und musste eine 15:30-Klatsche hinnehmen. „Mehr war nicht möglich“, befand Jan Anton. Immerhin spielte der aus der dritten Mannschaft beförderte Tristan Settele eine Hälfte lang und machte seine Sache ordentlich.

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