Handball: Herren-Verbandsliga
Zupackendes Kollektiv als Gegner: Ahlener SG 2 bei HSG Porta Westfalica

Ahlen -

Mit dem dritten Saisonsieg haben sich die Verbandsliga-Handballer zuletzt selbst Rückenwind verschafft. Den wird die Reserve der Ahlener SG nun auch brauchen. Denn die Partie beim Tabellenvierten aus Porta Westfalica wird eine harte Nummer.

Freitag, 15.02.2019, 12:00 Uhr aktualisiert: 21.02.2019, 16:26 Uhr
Auf Ruven Osthaus und die Verbandsliga-Handballer der Ahlener SG wartet am Sonntag eine schwere Aufgabe. Sie müssen beim Tabellenvierten aus Porta Westfalica ran.
Auf Ruven Osthaus und die Verbandsliga-Handballer der Ahlener SG wartet am Sonntag eine schwere Aufgabe. Sie müssen beim Tabellenvierten aus Porta Westfalica ran. Foto: Lars Gummich

War das jetzt der Brustlöser im Abstiegskampf? Zumindest ist der ASG-Zweiten am vergangenen Wochenende ein ganz wichtiger 26:25-Erfolg gegen die HSG TuS/EK Spradow gelungen. Mit dem erst dritten Sieg der laufenden Saison hat die Szymanski-Sieben die beiden Schlusslichter ASV Senden und TuS Nettelstedt 2 etwas distanziert und den Anschluss ans Tabellenmittelfeld gehalten. Das sollte Rückenwind für die nächste Aufgabe geben.

Den werden die Verbandsliga-Handballer aus Ahlen auch wohl brauchen. Am Sonntag liegt ihnen nämlich ein dicker Brocken im Weg. Die ASG-Reserve ist zu Gast beim Vierten HSG Porta Westfalica .

Gastgeber stellt sehr robuste Deckung

Die stellt eine Mannschaft, in der es zwar keinen echten Star gibt, die aber dafür mit vielen guten Handballern sehr gleichmäßig bestückt ist. Herauszugreifen ist höchstens Mittelmann Jan Christoph Hohlfeld, der mindestens zu den besseren in der Liga gehört. Die Ostwestfalen sind zudem ein Kollektiv, das zuzupacken versteht, wie Thorsten Szymanski weiß: „Sie haben eine sehr robuste Deckung, stehen hinten wirklich sehr, sehr gut und haben einen starken Kreisläufer“, sagt „Schimmi“. Zudem bekomme es die ASG mit einem Gegner zu tun, der „sehr schwierig“ zu verteidigen sei.

Damit ist der Ahlener Trainer schon beim Thema. „Unser Hauptaufgabenmerk muss auf der Deckung liegen“, sagt er. „Wir werden da insgesamt wohl sehr viel investieren müssen.“

ASG muss Fischer-Ausfall spielerisch lösen

Das aber ist den Ahlenern zuletzt schon ganz gut gelungen. Wo sich die ASG-Reserve noch vor einigen Wochen auf viele Treffer durch ihren überragenden Rückraum-Schützen Lukas Fischer verlassen konnte, sind nach dessen langwieriger Verletzung (Innenband-, Meniskus- und Kreuzbandriss) andere Qualitäten stärker gefragt. „Lukas war immer für acht bis zehn relativ einfache Tore gut. Jetzt müssen wir diese Dinge spielerisch lösen“, so Szymanski.

Gegen Spradow klappte das sehr ordentlich, weshalb die Wersestädter am Ende auch knapp die Punkte zu Hause behielten. Nun muss der Aufsteiger in der Fremde am besten gleich nachlegen. Leicht wird das nicht.

Anwurf: Sonntag, 17.30 Uhr

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