Handball: Herren-Landesliga
Nur das Sahnehäubchen fehlt: Eintracht Dolberg besiegt HTV Recklinghausen

Dolberg -

Diese Revanche ist geglückt. Eintracht Dolberg hat den HTV Recklinghausen dank einer starken zweiten Hälfte klar auf die Bretter geschickt. Allerdings nicht so klar, wie es sich Trainer Schwartz gewünscht hätte.

Sonntag, 17.02.2019, 12:38 Uhr aktualisiert: 17.02.2019, 19:16 Uhr
Gegensätze, die viel aussagen: Während die Bank von Eintracht Dolberg einen weiteren Treffer bejubelt, sitzen die Gäste des HTV Recklinghausen regungslos da.
Gegensätze, die viel aussagen: Während die Bank von Eintracht Dolberg einen weiteren Treffer bejubelt, sitzen die Gäste des HTV Recklinghausen regungslos da. Foto: Lars Gummich

Das nennt man dann wohl Klagen auf hohem Niveau. „Ich hätte schon gerne mit der Differenz gewonnen, mit der wir das Hinspiel verloren haben“, sagte Andreas Schwartz . Dann hätte der Auftritt gegen den HTV Recklinghausen aus Sicht des Trainers von Eintracht Dolberg „eine Eins mit Sternchen“ verdient gehabt.

Doch die Revanche seiner Mannschaft für die 21:37-Hinspielpleite fiel zwar mit 33:23 (15:11) deutlich aus. Aus den erhofften 16 Treffern Differenz wurde es aber nichts. Das Sahnehäubchen fehlte. Das lag zu großen Teilen daran, dass sich die Dolberger Dominanz auf dem Feld nicht am Spielstand ablesen ließ, weil die eigenen Stärken die Schwächen nicht ausreichend überlagerten.

Kein Déjà-vu-Erlebnis

„Es gab nur eine Mannschaft, die Handball gespielt hat, und das waren wir“, unterstrich Schwartz. Doch trotz klarer Überlegenheit leistete sich seine Sieben vermasselte Gegenstöße und bekam in den ersten 30 Minuten den Linksaußen der Gäste nicht in den Griff, so dass dieser nahezu nach Belieben treffen konnte. So kam es, dass die Hausherren sich über 6:3 (9.), 11:5 (18.) und 14:8 (25.) zur Halbzeit (15:11) nicht noch stärker absetzen konnten.

Handball-Herren-Landesliga: Eintracht Dolberg – HTV Recklinghausen 33:23

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Als die Gäste nach dem Wechsel zwischenzeitlich bis auf 15:13 (32.) verkürzten, „dachte ich erst, ich hätte ein kleines Déjà-vu-Erlebnis“, berichtete Andreas Schwartz, der sich an den katastrophalen Leistungsabfall nach der Pause im Hinspiel erinnert fühlte. Doch diesen Eindruck zerstreuten seine Jungs ebenso rasch wie nachhaltig. „Wir sind reifer und ruhiger geworden. Das hat man auch in dieser Phase wieder gesehen“, konstatierte Schwartz.

Drei Trümpfe stechen

Mit Robin Muer anstelle von Lucas Mächling hatte die Eintracht in der zweiten Hälfte zudem einen Torhüter zwischen den Pfosten, der auch die Bälle von Außen besser entschärfte. Und im Angriff wirbelten vor allem Björn Johannwiemann und Simon Krabus die 6:0-Abwehr des Gegners ein ums andere Mal durcheinander. So enteilte der SVE über 20:14 (37.), 24:18 (45.) und 28:21 (53.) und ließ keine Zweifel am Gewinner der Partie aufkommen. Dass Johannes Arndt kurz vor Schluss wegen der dritten Zeitstrafen die Rote Karte (58.) sah, spielte keine Rolle mehr.

Eintracht: Mächling, Muer – Heißt (4), Arndt (2), Bußmann (1), Johannwiemann (7), Krabus (6), Rödelbronn, Lodenkemper (2), Brentrup (2/1), Strickmann, Supenkamp (7/3), Lauf (1)

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