Handbdall: Damen-Landesliga
Ein Widersacher weniger im Titelrennen: ASG gewinnt beim TV Wattenscheid 01

Ahlen -

Die Ahlener SG hat einen Nebenbuhler aus dem Titelrennen geworfen. Ihr Sieg beim TV Wattenscheid 01 war vor allem das Resultat einer gezielten Vorbereitung und zweier richtiger taktischer Maßnahmen.

Sonntag, 17.02.2019, 17:46 Uhr aktualisiert: 18.02.2019, 11:22 Uhr
Setzte über Außen immer wieder gezielt Nadelstiche: Maike Drewes. So schaffte es die ASG, den starken Innenblock des TV Wattenscheid zu umgehen.
Setzte über Außen immer wieder gezielt Nadelstiche: Maike Drewes. So schaffte es die ASG, den starken Innenblock des TV Wattenscheid zu umgehen. Foto: Lars Gummich

Das Endergebnis, klärt Dogan Aydogdu direkt auf, spiegele die Eindeutigkeit der Kräfteverhältnisse nicht angemessen wider. Der äußerst knappe 27:26 (15:15)-Erfolg der Ahlener SG beim TV Wattenscheid 01 entspreche nicht der Dominanz seiner Handballerinnen.

„Wir waren klar überlegen, haben es aber spannend gemacht“, urteilte Aydogdu. Seine Mannschaft hatte die Stärken des Gegners im Vorfeld analysiert und gezielte Gegenmaßnahmen ergriffen. Laurine Colbatzky kümmerte sich um Carolin Stallmann und legte die bundesligaerfahrene Linkshänderin gemeinsam mit Franziska Baer an die Kette.

Über Außen auf die Deckung gestürzt

Weil die Wattenscheiderinnen außerdem über einen starken Innenblock verfügen, stürzte sich die ASG mit Sandy Fitzek, Monja Schlautmann und Maike Drewes verstärkt über die Außen auf die Deckung und kam dadurch immer wieder zum Erfolg. Bis zur Pause lief die Begegnung der beiden Landesliga-Topteams auf Augenhöhe. Zunächst lag Wattenscheid mit 4:1, 6:3, 9:4, 11:7 vorn. Dann meldeten die Gäste per Vier-Tore-Lauf zum 11:11 Ansprüche an.

In Durchgang zwei setzten sich die Ahlenerinnen beim Stand von 17:18 per erneuter Vier-Tore-Rutsche bis auf 17:22 (44.) vorentscheidend ab. Diesen Vorsprung verteidigten sie beharrlich. Erst in den letzten Minuten ließe die ASG die Zügel schleifen und gestatteten es den Gastgeberinnen, ihr noch einmal gefährlich nah zu kommen. Letztlich aber behielten die Ahlenerinnen die Oberhand. „Alle haben ihre Aufgaben richtig gut gelöst“, lobte Trainer Dogan Aydogdu. Damit hat die ASG einen ihrer Nebenbuhler aus dem Titelrennen geworfen.

Ahlener SG: Holtmann, Bolte – Lauenstein (2), Pumpe, Klement (2), Colbatzky (8), Drewes (5), Schlautmann (3), Baer (1), C. Fitzek (1), Ruschhaupt (3/1), Ortmann, S. Fitzek (2)

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