Fußball-Kreisliga A Beckum
Drei Treffer in der Schlussphase: ASK Ahlen schlägt Aramäer im Derby

Ahlen -

Sie hatten das Spektakel ja angekündigt. . . Sowohl ASK-Coach Serkan Aldemir als auch Aramäer-Übungsleiter Christian Maschinski hatten für das Derby ihrer Teams ein „Spiel für die Zuschauer“ vorausgesagt. Und damit sollten sie Recht behalten. Erst nach einer mehr als turbulenten Schlussphase, in der noch drei Tore fielen, hatten die beiden Aufsteiger einen Sieger ausgemacht.

Sonntag, 17.02.2019, 19:16 Uhr aktualisiert: 18.02.2019, 16:46 Uhr
Die haben gut lachen: Dank einer turbulenten Schlussphase mit insgesamt drei Toren setzte sich ASK Ahlen im Derby der Ahlener Aufsteiger knapp gegen die Hausherren von Aramäer durch. Mit sieben Treffern war es das versprochene Spektakel für die Zuschauer.
Die haben gut lachen: Dank einer turbulenten Schlussphase mit insgesamt drei Toren setzte sich ASK Ahlen im Derby der Ahlener Aufsteiger knapp gegen die Hausherren von Aramäer durch. Mit sieben Treffern war es das versprochene Spektakel für die Zuschauer. Foto: Lars Gummich

Die Gäste von ASK Ahlen profitierten dabei in der 90. Minute von einem strittigen Strafstoßpfiff des Unparteiischen und gewannen knapp mit 4:3 (2:1). Die Szene: Ein langer Ball aus dem Halbfeld landete bei ASK Ahlens Hasan Keskin, der im Zweikampf leicht von Aramäers Merter Erduvan berührt wurde. „Alle am Platz lagen sich in den Armen vor Lachen“, offenbarte der so geschädigte Maschinski .

„Aus heiterem Himmel kam der Pfiff. Vorher war das ein packendes Spiel mit vielen Emotionen – aber immer fair“, sprudelte es weiter aus dem Aramäer-Coach heraus. „Ich meckere sehr selten über Schiedsrichter. Die haben es oft auch nicht leicht in unserer Liga, aber das war heute definitiv nicht seine beste Aktion und sehr, sehr ärgerlich für uns.“

Maschinskis Gegenüber, Serkan Aldemir , bewertete die strittige Situation etwas anders. „Das war über 90 Minuten ein hitziges Spiel – da gab es natürlich durchgehend viele Kontakte –, aber ein grobes Foulspiel war das nicht. Das kann man geben oder weiterlaufen lassen“, meinte der Gäste-Trainer. „Der Spielleiter war nah dran an dem Zweikampf und hat sich nun mal dafür entschieden. Im Endeffekt hatten wir dann Glück, dass er den Elfmeter gegeben hat“, so Aldemir weiter.

Fußball-Kreisliga A: Aramäer Ahlen - ASK Ahlen

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Keskin selbst verwandelte den Strafstoß zum 3:2 für ASK (90.). Die Gastgeber warfen im Anschluss alles nach vorne – und kassierten nach einem Konter durch den eingewechselten Vesko Hamidovic das 2:4 (90.+3). „Dann bekommen wir selbst noch so einen fragwürdigen Elfmeter geschenkt“, berichtete Maschinski. Stefan Wegmann ließ sich nicht lange bitten und verkürzte zum 3:4-Endstand (90.+4).

Zuvor hatte Ismail Colak ASK zwei Mal in Führung geschossen (10., 19.). Senad Colic glich für Aramäer mit einem abgefälschten Freistoß zum 1:1 aus (12.). Den erneuten Ausgleich vergab Mustan Mutlu dann allerdings vom Elfmeterpunkt (35.). Im zweiten Durchgang machte er es besser und traf per Kopf zum 2:2 (70.). Beim Remis der beiden Stadtrivalen schien es auch zu bleiben, bis die 90. Minute eingeläutet wurde.

Aramäer: Tas, Cicek, Erlei, Wilmes, Erduvan, Colic (71. L. Tulgay), Mutlu, Fohrmann (37. Gündogdu), Kapcak, Wegmann, Jeball

ASK: Tas, Taser, Ece, Keskin, Özgür (53. Yildirim), A. Maskar (46. Hamidovic), Okan, Gemec, Cirak, Colak (46. Tunc), S. Maskar

SV Neubeckum – SpVg Oelde  0:1

Lange mussten die Zuschauer dieser Begegnung auf ein Tor warten, denn erst in der 84. Minute besorgte Marc Sommer die Entscheidung für die Oelder. Die Gäste ärgerten damit als Tabellenzwölfter die zweitplatzierten Gastgeber, die im Kampf um die Meisterschaft wichtige Punkte haben liegen ließen. Für den SV Neubeckum war es erst die dritte Pleite in dieser Spielzeit.

Wissam Baschar von der Ahlener SG

Wissam Baschar von der Ahlener SG Foto: Marc Kreisel

Roland Beckum 2 – Ahlener SG   2:1

„Wir waren ziemlich nah dran, einen Punkt zu holen“, hielt Peter Kriesche, Sportlicher Leiter der Ahlener SG, fest. „Wir waren auf Augenhöhe, waren bei den Gegentreffern aber in der Verteidigung nicht konsequent genug“, ergänzte er. Christoph Drube (2.) und Salih Cetinkilic (32.) nutzten Fehler in der Abwehr eiskalt aus. Burak Basaran verpasste danach zweimal haarscharf den Anschlusstreffer. Den erzielte schließlich Mike Richter in der 77. Minute. Mehr war aber für Wissam Baschar und Co. nicht drin.

Fortuna Walstedde – SuS Enniger  0:1

Die Heimserie der Walstedder ist gerissen: Wie schon im Hinspiel mussten sich die Fortunen nach 90 Minuten den Gästen aus Enniger geschlagen geben. Es war nach sieben Siegen auf heimischem Geläuf die erste Pleite in dieser Spielzeit für die Gastgeber. Der einzige Treffer der Partie ließ allerdings lange auf sich warten. Erst zwei Minuten vor dem Abpfiff gelang dem eingewechselten Fabian Kottlarz der Lucky Punch. Zuvor traf Walsteddes Robin Vinnenberg nur den Pfosten (50.). „Uns hat die Entschlossenheit gefehlt, ein Tor zu erzielen“, befand Fortunas Coach Eddy Chart.

Möritz Lüdemann von Vorwärts Ahlen

Möritz Lüdemann von Vorwärts Ahlen Foto: Marc Kreisel

Vorwärts Ahlen – RW Vellern  3:0

Die Serie der DJK Vorwärts von nun acht Spielen in Folge ohne Niederlage hält auch unter dem neuen Trainer an. Die Truppe von Übungsleiter Volker Laabs ließ den Gästen aus Vellern nicht den Hauch einer Chance und machte durch Treffer von Alexander Klockenbusch (14.), Stefanos Dontsis (30.) und Moritz Lüdemann (41.) bereits im ersten Durchgang alles klar. „Nach der Pause haben wir es versäumt, nachzulegen – die Luft war raus. Es war kein leichtes Spiel. Bei dem Wetterumschwung bekommt man schnell schwere Beine“, befand Volker Laabs.

Germania Lette – Westfalen Liesborn  2:4

Lediglich 22 Minuten benötigte der Spitzenreiter aus Liesborn, um den Aufsteiger aus Lette abzufertigen. In einer rasanten Anfangsphase schossen Roman Nölle (2./9./22./FE) und Sebastian Kampmann (15.) die Gäste mit 4:0 in Front. Die Germania kam im Anschluss durch Stefan Maibaum (30.) per Strafstoß und Hendrik Lanwehr (42.) noch einmal auf 2:4 heran. Im zweiten Durchgang hatten beide Teams Ladehemmung. Der Tabellenführer baut durch den Erfolg den Vorsprung auf Platz zwei auf sieben Punkte aus.

Patrick Lökes von Westfalia Vorhelm

Patrick Lökes von Westfalia Vorhelm Foto: Marc Kreisel

Westfalia Vorhelm – Germania Stromberg  1:0

Wer sich ein schönes Fußballspiel ansehen wollte, war gestern in Vorhelm nicht gut aufgehoben. „Ich habe ein paar graue Haare mehr bekommen“, gestand Westfalias Übungsleiter Oliver Glöden. Lennart Pörschke erzielte nach schöner Vorarbeit von Patrick Lökes das Tor des Tages (48.). Weitere Möglichkeiten auf Seiten der Gastgeber ließen Pörschke, Davin Wöstmann und Philipp Woestmann liegen. „Wir hatten aber auch Glück, dass Stromberg drei Mal nur Aluminium getroffen hat“, so Glöden, dessen Elf nach der Pause eine Abwehrschlacht ablieferte.

TuS Wadersloh – SV Benteler  4:0

Das deutliche Resultat zugunsten von TuS Wadersloh entsprach den Kräfteverhältnissen: Bereits früh gingen die Gastgeber durch Albin Hajradini gegen den Vorletzten in Führung (4.). Nach dem Pausentee machte es der Tabellensechste dann deutlich. Jonas Bücker (51.), Andre Gnibba (75.) und Felix Große Wienker (89.) schraubten das Ergebnis gegen den SV Benteler, der verdientermaßen verlor, in die Höhe.

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