Fußball: Kreisliga A Beckum
Vorwärts Ahlen will in Walstedde Wiedergutmachung

Ahlen -

Fast ein halbes Jahr ist es her, dass Vorwärts Ahlen Fortuna Walstedde drei Punkte quasi auf einem Silbertablett serviert hat. Denn die Kicker vom Lindensportplatz verteilten damals in der Defensive Geschenke, traten offensiv so gut wie gar nicht in Erscheinung und verloren verdient mit 0:3. Seitdem hat sich bei den Ahlenern viel getan.

Samstag, 23.02.2019, 07:00 Uhr
Petrus Tarambuskas (Mitte) und Vorwärts Ahlen haben eine Serie von acht ungeschlagenen Partien hingelegt. Das sah in der Hinrunde noch ganz anders aus, weshalb die DJK nun auch gegen Fortuna Walstedde etwas gutzumachen hat.
Petrus Tarambuskas (Mitte) und Vorwärts Ahlen haben eine Serie von acht ungeschlagenen Partien hingelegt. Das sah in der Hinrunde noch ganz anders aus, weshalb die DJK nun auch gegen Fortuna Walstedde etwas gutzumachen hat. Foto: Lars Gummich

Wolfgang Holtz, damals noch Vorwärts-Trainer, bezeichnete die Vorstellung seiner Mannschaft – insbesondere die Abwehrarbeit – als „lächerlich“. Doch das ist – wie gesagt – lange her.

„Die Motivation ist auf jeden Fall da. Die Jungs haben was gutzumachen – und das wissen sie. Die sind alle heiß auf die Partie. Das hat man auch an der guten Trainingsbeteiligung in dieser Woche gemerkt“, sagt Volker Laabs , der neue Übungsleiter, der das Amt im Winter von Michael Ross übernommen hat.

Hinzu komme ordentlich Selbstbewusstsein aus inzwischen acht Spielen ohne Niederlage. „Das gibt eine breite Brust, klar. Aber für mich zählt nur der 3:0-Erfolg gegen Vellern als Gradmesser“, offenbart Laabs, um hinzuzufügen: „Das Ergebnis spricht zwar für sich, aber Walstedde ist noch ein ganz anderer Gegner.“ Der Tabellendritte sei körperlich viel robuster als Vellern.

Respekt vor dem morgigen Duell hat auch Fortuna-Coach Eddy Chart. Selbst einige Tage nach der enttäuschenden 0:1-Pleite gegen SuS Enniger hat der Walstedder Trainer immer noch am Auftritt seiner Mannschaft zu knabbern. Es war der erste Misserfolg seiner Elf auf heimischen Geläuf und er tat deshalb auch besonders weh. „Die Niederlage zu diesem Zeitpunkt in der Saison war schon bitter, aber das haben wir uns selbst zuzuschreiben. Wir hatten genug Torchancen und hätten den Sieg erzwingen müssen“, gesteht Chart. Von seinen Spielern fordert er nun gegen Vorwärts, „die Aufgabe anzunehmen und den Zuschauern ein anderes Gesicht zu zeigen“.

Chart wird weiter auf den verletzten Kevin Northoff verzichten müssen. Zudem steht noch nicht fest, ob Torjäger Marcel Brillowski nach seiner Leistenzerrung wieder auflaufen kann. Bei den Ahlenern fehlt neben Nils Hahne auch Alexander Schmidt.

Sonntag, 15 Uhr

Steffen König von Westfalia Vorhelm

Steffen König von Westfalia Vorhelm Foto: Marc Kreisel

RW Vellern – Westfalia Vorhelm

„Das Hinspiel war keine gute Partie. Da waren wir noch die bessere von zwei schlechten Mannschaften“, sagt TuS-Übungsleiter Oliver Glöden über das damalige 1:1 gegen den Aufsteiger. „Da haben wir Punkte liegen lassen. Das wollen wir jetzt korrigieren“, ergänzt der Coach des Tabellenfünften. Die Vorhelmer haben in der Vorwoche einen glücklichen 1:0-Erfolg gegen Stromberg eingefahren. Auch das war keine Glanzleistung. Verbesserungsbedarf sieht Glöden vor allem noch in der Spielfreude und Passgenauigkeit seiner Akteure. „Wir müssen wieder mehr positive Aktionen nach vorne zeigen“, fordert der Trainer. Gegen den Tabellen-13. könnte das allerdings schwierig werden. Denn karnevals- und verletzungsbedingt muss Glöden unter anderem auf Jan-Hendrik Schmitz, Simon Brehe, Steffen König, Steffen Lohmann und Dominik Bergedieck verzichten.

Samstag, 14 Uhr

Ismail Colak von ASK Ahlen

Ismail Colak von ASK Ahlen Foto: Marc Kreisel

ASK Ahlen – TuS Wadersloh

Die Konkurrenz hat überraschend verloren, die Kicker von ASK derweil etwas glücklich das Derby gegen Aramäer mit 4:3 gewonnen. Nun ist das Team von Trainer Serkan Aldemir mit zwei Zählern Rückstand in Schlagdistanz zum dritten Platz. Gegen die „körperlich robusten“ Wadersloher wollen die Gastgeber nachlegen. „Wir haben ordentlich Selbstbewusstsein getankt“, berichtet Aldemir, der bei seiner Mannschaft eine positive sportliche Entwicklung sieht. „Das ist eine richtig gute Truppe“, findet er. Für das Duell mit dem Tabellensechsten – das Hinspiel verloren die Ahlener mit 0:4 – verspricht der Coach zudem einen entsprechenden Kampfgeist seiner Akteure. „Der fehlte im Hinspiel. Da haben wir viele Zweikämpfe verloren“, erinnert er sich. Serkan und Engin Bak werden bei ASK allerdings fehlen, die Einsätze von Samet Maskar, Ismail Colak, Görkem Özgür und Anil Ikikardesler sind fraglich.

Sonntag, 13 Uhr

Denis Jeball von Aramäer Ahlen

Denis Jeball von Aramäer Ahlen Foto: Marc Kreisel

SpVg Oelde – Aramäer Ahlen

Mit dem 1:0-Sieg über den Tabellenzweiten SV Neubeckum hat die Spielvereinigung Oelde am vergangenen Wochenende für eine faustdicke Überraschung gesorgt. „Die werden mit viel Rückenwind in die Partie gehen. Ich erwarte ein sehr schweres Auswärtsspiel – zumal Oelde im Hinspiel auch schon eine gute Ordnung hatte“, sagt Aramäer-Coach Christian Maschinski. Trotzdem rechnet sich der Übungsleiter Chancen beim Tabellenelften aus, wenn seine Truppe genauso auftritt wie in der zweiten Halbzeit bei der ärgerlichen 3:4-Niederlage gegen ASK in der Vorwoche. Allerdings stehen bei den auf Platz neun liegenden Gästen hinter den Einsätzen von Maik Fohrmann, Pascal Schomaker, Senad Colic, David Sari und Dennis Jeball Fragzeichen. Das Hinspiel endete mit 4:1 für Aramäer.

Sonntag, 15 Uhr

Darius Steinhorst

Darius Steinhorst Foto: Marc Kreisel

Ahlener SG – SV Neubeckum

Nah dran an ihrem ersten Punktgewinn war die Ahlener SG bei der knappen 1:2-Pleite bei Roland Beckums Reserve in der Vorwoche. „Wir hoffen, dass die Jungs jetzt Blut geleckt und gemerkt haben, dass sie mithalten können“, sagt Peter Kriesche, sportlicher Leiter bei den Hausherren. Deshalb freut er sich schon auf das Duell mit dem Tabellenzweiten, der zuletzt eine überraschende 0:1-Niederlage gegen die SpVg Oelde einstecken musste. „Natürlich ist Neubeckum ein anderes Kaliber, da werden wir spielerisch und taktisch noch mehr gefordert sein“, weiß Kriesche, um hinzuzufügen: „Wir wollen uns viel Ballbesitz erarbeiten und dadurch Chancen generieren.“ Fehlen werden auf Seiten der Gastgeber Keeper Darius Steinhorst und Muhammed Cetin.

Sonntag, 15 Uhr

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