Handball: 3. Liga West
Philipp Dommermuth beerbt bei der Ahlener SG Björn Wiegers als Kreisläufer

Ahlen -

Die Kaderplanung bei der Ahlener SG läuft unaufhaltsam weiter. Jetzt haben die Drittliga-Handballer die Schlüsselposition am Kreis neu besetzt. Philipp Dommermuth wechselt zur neuen Saison vom Ligakonkurrenten TuS Volmetal nach Ahlen und beerbt damit Björn Wiegers. Ein weiterer langjähriger Akteur verlässt dagegen die Wersestadt.

Mittwoch, 06.03.2019, 16:30 Uhr aktualisiert: 07.03.2019, 11:20 Uhr
Das Foto zeigt von links nach rechts: HLZ-Geschäftsführer Andreas Bartscher, Kreisläufer Philipp Dommermuth, Teammanager Thomas Lammers.
Das Foto zeigt von links nach rechts: HLZ-Geschäftsführer Andreas Bartscher, Kreisläufer Philipp Dommermuth, Teammanager Thomas Lammers. Foto: HLZ Ahlener SG/Toppmöller

Börn Wiegers hatte bereits im Sommer 2018 angekündigt, dass er nach dieser Saison die Schuhe an den Nagel hängt. Die schwere Knieverletzung Ende September sorgte dann bereits für das vorzeitige Aus. Nun haben die Ahlener für die Spielzeit 2019/2020 Ersatz gefunden: Philipp Dommermuth hat am Mittwoch einen Jahresvertrag bei der Ahlener SG unterschrieben.

Nach sechs Spielzeiten beim TuS Volmetal freut er sich auf eine neue Herausforderung. „Ich möchte mich persönlich mit 25 Jahren noch einmal weiterentwickeln und dafür sehe ich bei der ASG die besten Chancen“, so Dommermuth.

Über die großen Fußstapfen von Björn Wiegers, die es zu füllen gilt, macht sich der zwei Meter lange Student der Energiewirtschaft auf alle Fälle keine Sorgen: „Björn und ich sind zwei ganz verschiedene Kreisläufertypen, da ist es schwer einen Vergleich zu ziehen. Aber was Björn in und mit Ahlen geleistet und erreicht hat, ist natürlich überragend“.

Kommende Woche Samstag trifft Dommermuth bereits auf sein neues Team, dann allerdings noch einmal als Gegner, beim viertletzten Auswärtsspiel der Saison in Hagen-Volmetal.

Neben der Neuverpflichtung hat die Ahlener SG auch einen weiteren Abgang bekannt gemacht: Dimitry Stukalin, der 2014 von der ehemaligen HSG Augustdorf-Hövelhof nach Ahlen wechselte, verlässt den Drittligisten am Saisonende. „Menschlich und sportlich ist ‚Dima‘ für jedes Team eine Bereicherung, und wir freuen uns, dass er fünf Jahre bei uns war und auch mit für den Aufstieg in die Dritte Liga gesorgt hat“, so ASG-Sprecher Sven Sandbothe.

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