Fußball: Oberliga Westfalen
Hoffen auf den Lerneffekt: RW Ahlen gastiert beim SV Schermbeck

Ahlen -

Die herbe Pleite gegen den TuS Erndtebrück war für RW Ahlen schmerzhaft. Schaden angerichtet hat sie nicht. Davon ist Christian Britscho überzeugt. Der Trainer kann ihr sogar für die kommenden Aufgaben etwas Gutes abgewinnen.

Freitag, 08.03.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 09.03.2019, 18:38 Uhr
Martin Fuhsy (links) und RW Ahlen sollen beim SV Schermbeck anders als zuletzt beim 2:6 gegen den TuS Erndtebrück defensiv wieder deutlich gewissenhafter ihre Aufgaben erledigen.
Martin Fuhsy (links) und RW Ahlen sollen beim SV Schermbeck anders als zuletzt beim 2:6 gegen den TuS Erndtebrück defensiv wieder deutlich gewissenhafter ihre Aufgaben erledigen. Foto: Marc Kreisel

Die vielen Gegentore beim 2:6 gegen den TuS Erndtebrück und dem 2:3 im Test gegen den Westfalenligisten Lüner SV sind Christian Britscho sauer aufgestoßen. In Alarmstimmung aber haben sie RW Ahlens Trainer nicht versetzt.

„Klar fühlt sich so eine hohe Niederlage wie die gegen Erndtebrück echt mies an. Aber in der Phase, in der wir uns befinden, geht der Schuss halt auch mal nach hinten los. Es ist ganz normal, dass es auch mal Rückschläge gibt. Es geht nicht immer nur in eine Richtung“, stellt Britscho klar. Mehr noch, er kann der deftigen Abfuhr von vor zwei Wochen sogar noch etwas Gutes abgewinnen. „Für unseren weiteren Weg ist so etwas nicht verkehrt. Wir haben das verarbeitet und aufgearbeitet“, sagt der RWA-Coach.

Fehlerkette vermeiden

Trotz Überzahlsituationen habe sich sein Team vor den Gegentreffern gegen Erndtebrück individualtaktisch falsch verhalten. Dabei sei eine regelrechte Fehlerkette entstanden „und wir haben es nicht geschafft, diese Fehlerkette zu unterbrechen“. Also gilt: Fehler machen, die richtigen Schlüsse daraus ziehen und sie beim nächsten Mal vermeiden. Zum Beispiel am Sonntag (15 Uhr) beim SV Schermbeck. Der gewann zuletzt jeweils mit 1:0 beim FC Gütersloh und gegen den Holzwickeder SC.

„Schermbeck hat eine sehr gestandene Mannschaft, deren Defensive wenige Chancen für den Gegner zulässt und die über ein gutes Umschaltspiel verfügt“, hat Britscho in Erfahrung gebracht. Entsprechend wichtig sei eine Reduktion der Fehlerquote und ein gewissenhaftes Aufbauspiel.

Personelle Rochade notwendig

„Die Jungs sind sehr fokussiert“, versichert Christian Britscho. Für die Begegnung in Schermbeck wird er seine Startformation gegenüber der Pleite gegen Erndtebrück voraussichtlich gleich auf mehreren Positionen verändern müssen. Rene Lindner quälen seit zwei Wochen Schmerzen im Oberschenkel, die nicht einmal Training möglich machen. Ein MRT soll zeitnah Aufschluss über die Diagnose und Ausfalldauer des Innenverteidigers geben. Mehmet Kara plagt sich derweil mit einem grippalen Infekt herum. Auch Peter Rios ist angeschlagen.

Dafür hat Cihan Yilmaz wieder vollständig am Übungsbetrieb teilgenommen und dürfte in die erste Elf zurückkehren. Auch Marco Fiore ist wieder ins Training eingestiegen, aber noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. Darüber hinaus steht Justin Perschmann nach abgebrummter Gelbsperre wieder zur Verfügung.

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