Handball: 3. Liga West
Durchgebissen: Ahlener SG landet Arbeitssieg gegen SG VTB/Altjührden

Ahlen -

Die Ahlener SG ist zurück in der Erfolgsspur. Bei ihrem Heimsieg gegen die SG VTB/Altjührden durchlebte sie verschiedene Phasen, brachte sich selbst in Bedrängnis, hatte richtig Glück – und einen ganz frischen Kreisläufer.

Samstag, 09.03.2019, 20:30 Uhr aktualisiert: 09.03.2019, 21:00 Uhr
Ordentlich beißen musste Kreisläufer Lukas Hinterding im Heimspiel gegen die SG VTB/Altjührden. Er machte seine Sache als Stellvertreter für den verletzten Ferdi Hümmecke richtig gut.
Ordentlich beißen musste Kreisläufer Lukas Hinterding im Heimspiel gegen die SG VTB/Altjührden. Er machte seine Sache als Stellvertreter für den verletzten Ferdi Hümmecke richtig gut. Foto: René Penno

Nach ihrer 27:28-Niederlage bei den Bergischen Panthern ist die Ahlener SG in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Gegen die SG VTB/Altjührden gewann die Mannschaft von Sascha Bertow mit 24:19 (10:6) und machte damit endgültig den vorzeitigen Klassenerhalt perfekt. Und das ohne Ferdi Hümmecke.

Der Kreisläufer hat sich einen Bänderriss und eine Knochenstauchung im Handgelenk zugezogen und fällt mindestens sechs Wochen aus. So mussten mit Lukas Hinterding aus dem Verbandsliga-Kader und Torben Voigt zwei Frischlinge am Kreis ran. Insbesondere Hinterding machte seine Sache allerdings richtig gut.

Zähe erste Hälfte

Die ersten 30 Minuten gerieten – wie schon im Hinspiel – zu einer zähen Angelegenheit unter Minimalisten. Zwar gaben die Ahlener klar den Ton an, schafften es gegen über weite Strecken rat- und hilflose Gäste aus Friesland aber nicht, einen höheren Vorsprung zur Pause als ein 10:6 herauszuschießen. Den hatten sie auch Andreas Tesch zu verdanken, der einmal mehr stoische Gelassenheit ausstrahlte und acht Bälle des Gegners entschärfte.

Handball 3. Liga West: Ahlener SG – SG VTB/Altjührden

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  • Handball 3. Liga West: Ahlener SG – SG VTB/Altjührden Foto: René Penno
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Nach ausgeglichener Anfangsphase machte die ASG aus einem 2:4-Rückstand (9.) ein 5:5 (13.) – und setzte sich fortan auf 10:5 (25.) ab. 13 Minuten blieben die in dieser Phase indisponierten Gäste aus Varel ohne Tor. Weil das allerdings auch für die letzten fünf Minuten auf die Hausherren zutraf, mussten sich die Zuschauer mit einem mageren 10:6 zur Halbzeit begnügen.

ASG bringt sich selbst in die Bredouille

Im zweiten Abschnitt lief es dann zunächst gar nicht nach Plan für die ASG. Zwar hieß es nach zwei weiteren Treffern von Lukas Hinterding am Kreis und einem feinen Geschoss von David Wiencek aus dem Rückraum 13:8 (35.) für die Gastgeber. Doch dann erlaubten sie den Friesen einen Drei-Tore-Lauf zum 13:11 (38.), so dass Trainer Sascha Bertow mit einer Auszeit einschritt. Die aber verpuffte ebenfalls.

Die Gäste kamen durch Lukas Brötje gar zum 13:12-Anschlusstreffer. Damit brachten sich die Ahlener vollkommen unnötig selbst in die Bredouille. Per Doppelschlag von Patryk Abram stellten die Gäste aus dem Norden mit dem 14:14 (43.) Mitte der zweiten Hälfte den Gleichstand wieder her – und ließen sich vorerst auch nicht wieder abschütteln. Im Angriff hatte VTB nun mehr Lösungen parat und hinten mit Torwart-Routinier Andre Seefeldt einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten.

Wiencek-Dreierpack bringt die Entscheidung

Richtig Schwein hatte die ASG in der 49. Minute, als die Schiedsrichter einem Treffer von Jonas Rhode die Anerkennung verweigerten, den Ball offenbar vor und nicht hinter der Linie wähnten. Denn statt in Richtung der Gäste kippte die Partie nun entscheidend in Richtung Hausherren. Denn im Gegenzug traf David Wiencek zur 17:16-Führung und den nächsten VTB-Angriff vereitelte ASG-Torhüter Sven Kroker. Zwei weitere Wiencek-Tore zum 19:16 (51.) verschafften den wankenden Gastgebern dann wieder die nötige Sicherheit. Die ASG hatte die heikle Phase überstanden und verrichtete wie zuvor in der Abwehr wieder kompromisslos ihren Dienst.

Fünf Minuten vor Schluss zog sie den Gästen endgültig den Zahn, als Sven Kroker beim Stand von 20:17 einen Siebenmeter von Dennis Summa parierte. Die ASG brachte den insgesamt verdienten 24:19-Heimsieg damit ins Ziel. „Wir wussten, dass Varel in der zweiten Hälfte ums Überleben kämpfen würde. Aber 19 Gegentore sagen alles. Unsere Abwehr war bombenstark, das war der Schlüssel zum Erfolg“, sagte ASG-Rechtsaußen Thies Hülsbusch.

Am kommenden Samstag, 16. März, gastiert die ASG beim TuS Volmetal (19.45 Uhr).

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