Fußball: Oberliga Westfalen
Vom Winde verweht: RW Ahlen unterliegt in Schermbeck wegen eines Eier-Tors

Ahlen -

Wie würde Rot-Weiß Ahlen die krachende 2:6-Pleite aus dem Erndtebrück-Spiel verpacken? Das war die große Frage vor dem Duell mit dem SV Schermbeck. Die Auswärtspartie lieferte allerdings nur eine halbe Antwort.

Sonntag, 10.03.2019, 18:20 Uhr aktualisiert: 10.03.2019, 19:00 Uhr
Im Luftduell: Der lange verletzte Marco Fiore (links) war in Schermbeck wieder mit von der Partie. Es nützte aber nichts. Rot-Weiß Ahlen unterlag wegen eines Eier-Tors.
Im Luftduell: Der lange verletzte Marco Fiore (links) war in Schermbeck wieder mit von der Partie. Es nützte aber nichts. Rot-Weiß Ahlen unterlag wegen eines Eier-Tors. Foto: Marc Kreisel

Das lag weniger an der 0:1-Niederlage, die die Ahlener wegen eines späten Gegentores hinnehmen mussten. Auch nicht an der Leistung der Akteure selbst, sondern schlicht an den äußeren Umständen. Bei gefühlten Windstärken von „acht bis neun in der ersten und fünf bis sechs in der zweiten Hälfte“ (Christian Britscho) war an normalen Fußball kaum zu denken.

„So ein Spiel in dieser Form wird es so schnell nicht wieder geben. Ich tue mich schwer, da ein echtes Fazit zu ziehen“, sagte RW Ahlens Coach Christian Britscho ganz offen. Defensiv, und das war ihm wichtig, hatte er bei seinem Team die Bereitschaft gespürt, „sich in jeden Ball zu knallen“.

Ansonsten beschrieb er die Oberliga-Begegnung als „harte Kost für jeden Zuschauer. Wir hatten heute fantastische Fan-Unterstützung, obwohl es wirklich kein schönes Spiel war“, lobte der Ahlener Übungsleiter.

Fußball-Oberliga: SV Schermbeck - RW Ahlen

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  • Fußball-Oberliga: SV Schermbeck - RW Ahlen Foto: Marc Kreisel
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Hohe Bälle kehren zum Absender zurück

Die schwierigen Bedingungen hatten beiden Teams zu schaffen gemacht. Hohe Bälle wie bei Abschlägen flogen oft an den Absender zurück, an feines Kurzpassspiel war wegen des tiefen Rasens auch kaum zu denken.

Während Beobachter deshalb anzweifelten, ob die Partie überhaupt hätte stattfinden dürfen, nahm es Britscho gelassen: „Das ist halt mal so bei einer Freiluft-Sportart“, sagte er. Einen Sieger aber hatte die Begegnung seiner Meinung nach nicht verdient gehabt. „Das würde ich jetzt auch sagen, wenn wir gewonnen hätten.“

Nur wenige echte Chancen auf beiden Seiten

Die wenigen echten Chancen hatten sich recht gleichmäßig auf die Kontrahenten verteilt und waren eher durch Zufälle bzw. Versuche aus der zweiten Reihe entstanden. In der ersten Hälfte hatten Schermbecks Kevin Rudolph (33.) und Dominik Milaszewski (42.) die besten Möglichkeiten der Gastgeber, legten den Ball aber knapp am Tor vorbei oder konnten ihn erst gar nicht richtig kontrollieren.

Auf der Gegenseite setzte Martin Fuhsy einen Kopfball nach einer seltenen Eckball-Variante auf die Latte (44.). Das Gleiche gelang in Hälfte zwei Giuliano Nieddu (61.). Schermbeck hatte dagegen mit dem Pfosten Pech beim Schuss aus 30 Metern von Marek Klimczok (65.) oder scheiterte an Ahlens Keeper Bernd Schipmann (62.).

Abgefälschter Freistoß bringt die Entscheidung

Es war klar, dass höchstens ein Eier-Tor das Spiel entscheiden würde. Und so kam es: In der 84. trat Kevin Rudolph einen Freistoß, der eigentlich keine Gefahr ausstrahlte, aber noch abgefälscht wurde. Der eine Punkt für die Ahlener war damit auch noch vom Winde verweht. Wie passend.

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