Fußball: Kreisliga A Beckum
Komplett hinten eingeschnürt: Ahlener SG unterliegt SpVg Oelde

Ahlen -

Nach dem ersten hätten sie gerne gleich den zweiten Punkt der Saison nachgelegt. Doch daraus wurde für die Kreisliga-Fußballer der Ahlener SG nichts. Die gingen gegen die Spielvereinigung Oelde zwar in Führung, ließen es dann aber an der nötigen Cleverness vermissen.

Sonntag, 10.03.2019, 19:56 Uhr aktualisiert: 10.03.2019, 20:14 Uhr
Da können sie selbst nicht hinschauen: Die Ahlener SG verpasste es gegen Oelde, die eigene Führung auszubauen, und wurde dafür am Ende noch ordentlich bestraft.
Da können sie selbst nicht hinschauen: Die Ahlener SG verpasste es gegen Oelde, die eigene Führung auszubauen, und wurde dafür am Ende noch ordentlich bestraft. Foto: Lars Gummich

Überraschung, die zweite? Nicht mit der Spielvereinigung Oelde. Denn der Tabellenachte bestätigte seine momentan gute Form und bezwang die Ahlener SG mit 5:2 (1:1). Dem Schlusslicht, das zuletzt den auf Platz zwei rangierenden Neubeckumern (1:1) überraschend einen Punkt abgeluchst hatte, fehlte es auf heimischen Geläuf einfach an der nötigen Cleverness.

„Wir haben richtig gut begonnen und sind dann auch verdient in Führung gegangen“, sagte Peter Kriesche , Sportlicher Leiter bei der ASG. Spielertrainer Kemal Gemec drehte einen Eckball gekonnt zur Ahlener Führung in die Maschen (30.). „Ein sehr schöner Treffer“, befand Kriesche.

„Danach haben wir es aber leider versäumt, mehr Kapital aus dem Rückenwind zu schlagen und somit vergessen, den Grundstein für einen Erfolg zu legen.“ Einen „unnötigen Ballverlust“ im Mittelfeld nutzte Oeldes Nils Bollmers noch vor dem Seitenwechsel zum 1:1-Ausgleich (41.). „Da waren wir einfach zu unentschlossen in den Zweikämpfen“, bemerkte der Sportliche Leiter.

Fußball-Kreisliga-A-Beckum: Ahlener SG – SpVg Oelde 2:5

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  • Fußball-Kreisliga-A-Beckum: Ahlener SG – SpVg Oelde 2:5 Foto: Lars Gummich
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Beflügelt vom Rückenwind benötigten die Gäste nach dem Pausentee nur drei Minuten, um durch Julius Niebusch in Führung zu gehen. „Die haben die grenzwertigen und schwierigen Wetterbedingungen im zweiten Durchgang einfach besser ausgenutzt als wir in Halbzeit eins“, bilanzierte Kriesche. „Wir wurden komplett in unserer eigenen Hälfte eingeschnürt. Unsere Abschläge kamen nur bis zur Strafraumkante.“

Durch den Druck habe Oelde dann einige individuelle Fehler provoziert, die zu weiteren Gegentoren führten. So erhöhten erneut Bollmers (65.) und Nico Hanskötter (77.) auf 4:1 aus Sicht der Gäste. Per schöner Einzelaktion von Niklas Weber verkürzten die Ahlener noch mal zum 2:4 (88.), doch postwendend stellte die Mannschaft von Übungsleiter Martin Hanskötter durch den eingewechselten Dennis Nüsken den alten Abstand zum 5:2 (89.) wieder her. „Wir sollten das Spiel nicht überbewerten. Die Jungs haben bei dem Wetter ihr Bestmögliches versucht“, sagte Kriesche.

ASG: Steinhorst – Aygör, Trumic, Demir (26. E. Kaya), Weber, Kodas, I. Gemec, Richter, Kahraman (46. Basaran), K. Gemec, Baschar.

Abbruch und Absetzung

Wegen des Sturmtiefs wurde die Begegnung zwischen dem SV Neubeckum und Westfalen Liesborn am Sonntag abgebrochen. Bereits im Vorfeld war die Partie von Westfalia Vorhelm gegen Fortuna Walstedde abgesagt worden. Die Stadt Ahlen hatte den Platz im Wibbeltdorf am Freitagabend für unbespielbar erklärt. Wann das Spiel nachgeholt wird, steht noch nicht fest.

Pascal Schomaker von Aramäer Ahlen

Pascal Schomaker von Aramäer Ahlen Foto: Marc Kreisel

TuS Wadersloh – Aramäer Ahlen  1:2

Mit Temperament, Ehrgeiz und der nötigen Portion Cleverness verpasste Aramäer Ahlen den Waderslohern ihre erste Heimniederlage in dieser Saison. „Ich wollte nach der desolaten Leistung zuletzt nur, dass sich die Jungs ordentlich reinhauen – und das haben sie gemacht“, sagte Ahlens Trainer Christian Maschinski zufrieden. Maik Fohrmann schoss die Ahlener in Front (15.), Pascal Schomaker drehte einen Eckball direkt zum 2:0 ins gegnerische Gehäuse (65.). Der Anschlusstreffer von Rudi Milberger kam zu spät (90.+2).

Roland Beckum 2 – Stromberg  4:3

Germania Stromberg ging bereits nach 18 Minuten durch Daniel Swierczek in Führung. Davon unbeeindruckt zeigten sich allerdings die Gastgeber aus Roland, die durch Felix Lukas (38.), Semih Daglar (41./57.) und Rene Maaser (65.) die Partie noch drehten. Die Gäste kamen im Anschluss durch Niklas Spiekermann (70.) und Steven David James (89.) nur noch auf 3:4 heran und rangieren nach der Pleite weiterhin auf dem drittletzten Tabellenplatz der Kreisliga A.

Sinan Okan von ASK Ahlen

Sinan Okan von ASK Ahlen Foto: Marc Kreisel

SuS Enniger – ASK Ahlen  1:1

Führung verspielt und zwei Platzverweise obendrauf: Bei ASK Ahlen kam in Enniger viel zusammen – allerdings nicht viel Gutes. Görkem Özgür schoss die Gäste aber zunächst in Front (23.). Danach verpassten es Hasan Keskin, Vesko Hamidovic und Sinan Okan gleich mehrfach, weitere Treffer nachzulegen. Stattdessen verwandelte Ennigers Matthias Hilgensloh einen Eckball direkt zum Ausgleich (73.). Danach wurde die ohnehin schon hektische Partie noch unruhiger: Zuerst sah Ahlens Yunus Tunc für eine Tätlichkeit die Rote Karte (83.). Zwei Minuten später wurde sein Teamkollege Sinan Okan mit der Ampelkarte vom Platz geschickt und die Begegnung unterbrochen. Nach dem Wiederanpfiff blieb es bei der Punkteteilung. „Eigentlich hätte das Spiel wegen des Windes gar nicht angepfiffen werden dürfen“, bemerkte ASK-Trainer Serkan Aldemir. Der Coach war sich aber sicher: „Nutzen wir unsere Chancen besser, geht die Partie anders aus.“

Germania Lette – RW Vellern  5:3

Acht Treffer – davon alleine sechs im ersten Durchgang – schenkten sich die beiden Aufsteiger ein. Den frühen Doppelschlag der Gäste durch Sascha Plachetka (3.) und Stefan Ahrens (7.) drehten Alexander Klinnert (11.) und Dennis Brinkhaus (14./20.) innerhalb von neun Minuten. Erneut Plachetka netzte für Vellern zum 3:3-Pausenstand ein (30.). Nach dem Seitenwechsel ließen sich die Germanen die drei Punkte aber nicht mehr nehmen: Stefan Maibaum (82.) und wieder Klinnert (87.) besorgten die Siegtreffer für Lette.

Volker Laabs von Vorwärts Ahlen

Volker Laabs von Vorwärts Ahlen Foto: Marc Kreisel

Vorwärts Ahlen – SV Benteler  4:0

„Das war ein kurioses Spiel. Es hat gestürmt wie Hölle“, brachte Vorwärts-Coach Volker Laabs die gestrigen Wetterverhältnisse auf den Punkt. Im ersten Durchgang hatte sein Team mit dem Wind ordentlich zu kämpfen, ging aber dennoch durch Petrus Tarambuskas gegen den Vorletzten aus Benteler in Führung (20.). Nach der Pause ließen die Gastgeber den Ball trotz Gegenwinds hervorragend laufen und kamen über ihr Kurzpassspiel und einige schön vollendete Konter noch zu weiteren Treffern: Denn Alexander Klockenbusch (52.) und zwei Mal Sanel Mehovic (60./76.) schraubten das Ergebnis noch in die Höhe. „Das war unter Berücksichtigung der Wetterverhältnisse eine gute Leistung“, hatte Laabs für seine Truppe noch ein Lob im Gepäck.

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