Fußball: A-Jugend-Westfalenliga
Die Stehaufmännchen: RW Ahlen dreht auch gegen SC Verl die Partie

Ahlen -

Wenn sie mal gleich mit Vollgas spielen würden. Dann müssten sich die A-Jugend-Fußballer von Rot-Weiß Ahlen nicht immer so quälen und einem Rückstand hinterherlaufen. Doch zumindest konnte das Team von Marcel Stöppel so wieder ihre besondere Moral unter Beweis stellen.

Montag, 11.03.2019, 13:06 Uhr aktualisiert: 11.03.2019, 18:30 Uhr
Bei Schlussmann Kerim Senderovic durften sich die A-Jugendlichen von Rot-Weiß Ahlen bedanken. Gegen Verl verhinderte der Keeper einen höheren Rückstand und ermöglichte so die Wende.
Bei Schlussmann Kerim Senderovic durften sich die A-Jugendlichen von Rot-Weiß Ahlen bedanken. Gegen Verl verhinderte der Keeper einen höheren Rückstand und ermöglichte so die Wende. Foto: Marc Kreisel

Abermals sind den A-Junioren von Rot-Weiß Ahlen keine 90 Minuten auf konstant hohem Niveau gelungen. Dennoch genügten 45 durchschnittliche und 45 gute Minuten zum 2:1-Sieg gegen den SC Verl .

RWA-Trainer Marcel Stöppel hob danach eine Tugend seines Teams besonders hervor: „Wir haben wieder ein Spiel gedreht – das ist außergewöhnlich und das habe ich so oft, wie in dieser Saison, vorher noch nie erlebt. Die Moral ist extrem vorhanden. Zudem sind wir sehr gut austrainiert.“

Dabei ging der Start in die Partie zunächst in die Hose: Ein Stellungsfehler in der Defensive begünstige in der 4. Minute die Führung der Gäste durch Noah Dalmis. „In der Folge war es fußballerisch okay, aber wir haben zu viele Chancen zugelassen“, monierte Stöppel. Die Gäste verpassten es allerdings, auf 2:0 zu erhöhen. Stattdessen gelang Marvin Mika mit dem Halbzeitpfiff der zu diesem Zeitpunkt glückliche Ausgleich (45.).

Fußball: RW Ahlen A-Jugend - SC Verl

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Fast schon traditionell steigerten sich die Rot-Weißen nach dem Seitenwechsel. Dennoch hatten sie auch Glück, dass Schlussmann Kerim Senderovic in der 55. Minute einen höheren Rückstand verhinderte. Auf der Gegenseite vergab Julius Meibeck die große Chance zur Führung (63.).

Die Entscheidung fiel in der Schlussphase, als Lukas Berger den 2:1-Siegtreffer per Linksschuss in den Winkel erzielte (83.). „Ich trainiere ihn jetzt seit vier Jahren und habe wohl noch nie ein Tor von ihm gesehen. Und dann noch mit seinem schwachen Fuß“, freute sich Marcel Stöppel ganz besonders für seinen Rechtsverteidiger. Dass Jona Deifuß fünf Zeigerumdrehungen später das mögliche 3:1 vergab, fiel nicht mehr ins Gewicht.

Mit nun 25 Zählern verbesserten sich die Rot-Weißen auf Rang vier. Das Saisonziel Top sechs ist fast erreicht. Auch die 30-Punkte-Marke aus dem Vorjahr, die Stöppel als Ziel ausgerufen hatte, ist nun in Reichweite.

RWA: Senderovic – Berger, Saritas, Frede, Glinka, Kilinc, Yerli (77. Katzer), Ayaz (57. Deifuß), Meibeck (90. Lucau), Mika (89. Özkara), Mai

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