Handball: 3. Liga West
Dann eben nur mit einem Kreisläufer: Ahlener SG fährt zum TuS Volmetal

Ahlen -

Der Klassenerhalt ist eingetütet. Ab jetzt kommt die Kür. Ihre ohnehin schon gute Saisonbilanz können die Drittliga-Handballer der Ahlener SG beim TuS Volmetal weiter ausbauen. Dort treffen sie einerseits auf ihren künftigen Kreisläufer und bringen andererseits nur einen Spieler auf dieser Position mit.

Donnerstag, 14.03.2019, 17:14 Uhr aktualisiert: 15.03.2019, 12:52 Uhr
Torben Voigt muss die Kreisläufer-Position bei den Drittliga-Handballern der Ahlener SG in den kommenden Wochen wohl alleine ausfüllen. Ferdi Hümmecke ist verletzt und Lukas Hinterding soll weiterhin die Zweite beim Unternehmen Klassenerhalt unterstützen.
Torben Voigt muss die Kreisläufer-Position bei den Drittliga-Handballern der Ahlener SG in den kommenden Wochen wohl alleine ausfüllen. Ferdi Hümmecke ist verletzt und Lukas Hinterding soll weiterhin die Zweite beim Unternehmen Klassenerhalt unterstützen. Foto: René Penno

Die Saison ist vorbei – und irgendwie auch wieder nicht. Sieben Partien haben die Drittliga-Handballer der Ahlener SG noch vor der Brust. Das wichtigste Ziel – den Klassenerhalt – haben sie aber seit dem vergangenen Wochenende in trockenen Tüchern. So früh wie nie zuvor seit dem Aufstieg. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die morgige Partie beim TuS Volmetal:

Die Situation am Kreis

Seit dem Ausfall von Björn Wiegers ist die Position ein Dauerthema. Nun ist mit der Verletzung von Ferdi Hümmecke der Worst Case eingetreten. Noch immer ist nicht ganz klar, wie lange Hümmecke fehlen wird. Mindestens vier Wochen trägt der 27-Jährige unter anderem wegen einer Knochenstauchung am Handgelenk einen Gips. Ob das reicht oder eventuell eine Operation droht, steht noch nicht fest. Der Termin beim Spezialisten ist auf heute verschoben. Nach dem überzeugenden Auftritt von Lukas Hinterding aus der Zweiten wäre dieser der logische Ersatz. Doch dem erteilt Sascha Bertow eine Absage: „Wir sind durch, die Zweite ist dagegen noch voll im Abstiegskampf. Es ist wichtiger, dass er da hilft“, sagt der ASG-Coach. Stattdessen wird er weiterhin mit Torben Voigt als einzigem Kreisläufer arbeiten. „Torben ist zwar jung, kann uns aber helfen. Ansonsten muss halt etwas mehr aus dem Rückraum kommen“, meint Bertow.

Philipp Dommermuth

Mit Philipp Dommermuth von eben jenem TuS Volmetal, auf den die ASG am Samstag trifft, haben die Ahlener für die nächste Saison einen adäquaten Kreisläufer gefunden. Bertow lobt den 25-Jährigen als „sehr kompakt“. Weil er außerdem sehr stark in Angriff und Abwehr sei, ist Dommermuth genau das, was man gesucht habe. „Das könnte Gold wert sein, weil wir im Spiel vielleicht einen Wechsel weniger machen müssen“, so Bertow. Zumindest erfüllt Dommermuth das ausgebene Ziel, auf flexiblere Spielertypen zu setzen. Auf der anderen Seite findet es der Ahlener Trainer aber „sehr ärgerlich“, dass auch deshalb Abwehrspezialist Kai Bekston geht. „Kai ist ein großer, verdienter Spieler, der sich in den letzten Jahren bei uns zu einem guten Drittliga-Handballer entwickelt hat. Wir hätten ihn gern behalten“, sagt Bertow.

Der Gegner

„Für Volmetal geht’s noch um alles“, weiß der Ahlener Trainer. Mit derzeit 13 Punkten hat der TuS nur zwei Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Der morgige Gegner werde also bis in die Haarspitzen motiviert sein. „Das wird also schwer genug“, meint Bertow.

Die Motivation

Die Motivation ist natürlich auch ein Thema, dass die ASG selbst betrifft. Nach dem so früh erreichten Klassenerhalt wäre es nur natürlich, wenn nun die letzten paar Prozente in der Einstellung fehlen. Doch diese Befürchtung teilt Sascha Bertow nicht – im Gegenteil. „Ich kann der Mannschaft nur ein riesen Kompliment machen, was sie bisher aus der Situation gemacht hat. Schon seit Herbst fallen uns wichtige Stammspieler weg. Das hätten andere Mannschaften nicht so einfach weggesteckt. Drei Viertel der Saison kämpfen die Jungs gegen Extreme, und wir haben trotzdem jetzt so viele Punkte wie nie zuvor zu diesem Zeitpunkt. Chapeau davor“, sagt er. Die Motivation sei also: „Wir wollen ein gutes Jahr haben.“ Und dazu gehören eben auch die noch ausstehenden sieben Spiele in der Liga.

Anwurf: Samstag, 19.45 Uhr

Duellgrafik

Duellgrafik Foto: Manfred Krieg

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