Fußball: Kreisliga A Beckum - Vorschau
Kein Schritt zurück mehr: Vorwärts Ahlen will und muss bei ASK punkten

Ahlen -

Die einen wollen nach oben, die anderen dort bleiben: Vorwärts Ahlen und Gastgeber ASK treffen aufeinander. Bei einem Sieg der Schwarz-Weißen würden die dem Aufsteiger auf die Pelle rücken.

Samstag, 16.03.2019, 13:00 Uhr
Wer behält die Oberhand im Derby? Die wiedererstarkten Fußballer von Vorwärts Ahlen oder die zuletzt schwächelnden, aber immer noch besser dastehenden ASK-Kicker?
Wer behält die Oberhand im Derby? Die wiedererstarkten Fußballer von Vorwärts Ahlen oder die zuletzt schwächelnden, aber immer noch besser dastehenden ASK-Kicker? Foto: Lars Gummich

Für die Fußballer von ASK Ahlen wird das Derby gegen Vorwärts Ahlen eine wahre „Mammutaufgabe“. Für die sonntäglichen Kontrahenten vom Lindensportplatz könnte die Begegnung beim Stadtrivalen derweil zu einem richtungsweisenden Spiel avancieren. Schließlich würde die Truppe von Übungsleiter Volker Laabs bei einem Erfolg den Abstand zum amtierenden Meister der Kreisliga B – zurzeit mit 35 Punkten Tabellenvierter – auf zwei Zähler minimieren.

„Wir wollen weiter nach oben – und das geht nur mit drei Punkten gegen ASK“, hat Laabs für das Derby eine klare Vorgabe. „Der Gegner ist nicht übermächtig und ich rechne mir ganz klar drei Zähler aus. Das werde ich den Jungs auch genauso so sagen. Die brauchen den Druck“, schiebt der Coach des Tabellenachten selbstbewusst hinterher.

Immerhin hat der Trainer der Kicker vom Lindensportplatz nach dem verkorksten Saisonstart und der anschließenden Serie von acht ungeschlagenen Partien in Folge, die erst vor drei Wochen von Fortuna Walstedde beendet wurde, nur ein Ziel für die verbleibenden Partien: „Unter die ersten fünf Teams kommen. Wir wollen jetzt keinen Schritt mehr zurück machen“, sagt Laabs. Der muss gegen ASK auf Leon Kühlmann und Stefanos Dontsis verzichten.

„Wir wollen weiter nach oben – und das geht nur mit drei Punkten gegen ASK.

Volker Laabs

Den Grundstein auf dem Weg dorthin hat Vorwärts am vergangenen Wochenende mit einem 4:0-Erfolg über Benteler gelegt. Nun müsse sich die Mannschaft nur noch besser einspielen und die Abstimmungsprobleme weiter abschalten. „Ich musste bis jetzt viel durchwechseln. Deswegen ist da noch Verbesserungsbedarf“, sagt der Coach.

Vor deutlich größeren Problemen stehen die ASK-Kicker aktuell. „Die 1:5-Pleite gegen Wadersloh war ein Dämpfer für uns und auch das 1:1 gegen Enniger war eigentlich zu wenig“, fasst der Sportliche Leiter Taner Bayraktar die zurückliegenden Begegnungen zusammen. Noch bitterer: Yunus Tunc handelte sich in der Vorwoche eine Rot-Sperre ein. Sinan Okan sah die Ampelkarte und Burak Ece kassierte seine fünfte Gelbe und fehlt nun ausgerechnet im Derby. „Die Liste der Ausfälle ist aber noch länger“, offenbart Bayraktar, der am Sonntag den beruflich verhinderten Trainer Serkan Aldemir vertreten wird. So würden ebenfalls noch Ahmet Taser, Samet Maskar und Hakan Sönmez ausfallen.

„Dieses Wochenende sieht es echt nicht rosig aus. Wir müssen wirklich viel improvisieren – gerade in der Defensive. Deswegen würde ich mich auch mit einem Punkt zufrieden geben. Vorwärts hat wieder zurück zu alter Stärke gefunden“, hat der Sportliche Leiter des eigentlich ambitionierten Aufsteigers großen Respekt vor dem Stadtrivalen. Nichtsdestotrotz sagt er auch: „Wir schielen schon noch auf den zweiten Platz, wollen den vierten Rang aber auf jeden Fall verteidigen.“

Sonntag, 15 Uhr

Trainer Christian Maschinski von ASK Ahlen

Trainer Christian Maschinski von ASK Ahlen Foto: Marc Kreisel

Aramäer Ahlen – SuS Enniger

Nur ein Punkt trennt die beiden Tabellennachbarn, und auch Aramäer-Coach Christian Maschinski erwartet ein 50:50-Spiel. „Von der Leistungsstärke und den Zählern sind wir fast identisch. Das 2:2 im Hinspiel war ebenfalls relativ ausgeglichen. Das wird ein offener Schlagabtausch“, ist sich der Übungsleiter des Tabellenzehnten sicher. Seine Mannschaft habe sich zuletzt beim 2:1-Erfolg über Wadersloh zwar gesteigert, aber dennoch sieht der Trainer noch Verbesserungsbedarf in der Einstellung. „Wir müssen mental voll da sein, unser Passspiel verbessern und vor dem gegnerischen Tor kaltschnäuziger werden“, fordert Maschinski vor der Begegnung mit dem Tabellenneunten, der in der Vorwoche ein 1:1-Remis gegen ASK Ahlen geholt hatte. Auf Seiten der Gastgeber werden Senad Colic, Lucas Tulgay, David Sari sowie Robert und Martin Cicek nicht dabei sein.

Sonntag, 13 Uhr

Christoph Lüning von Westfalia Vorhelm

Christoph Lüning von Westfalia Vorhelm Foto: Marc Kreisel

SV Benteler – Westfalia Vorhelm

„Ich bin gespannt, ob wir überhaupt spielen. Die haben in Benteler auch nur einen Rasenplatz“, sagt Vorhelms Übungsleiter Oliver Glöden nach dem Spielausfall in der vergangenen Woche. Die Stadt Ahlen hatte den Platz im Wibbeltdorf witterungsbedingt gesperrt. Vor dem Duell beim Vorletzten weiß Glöden nun ebenfalls nicht, woran er ist. „Bis jetzt steht noch nicht fest, ob die Partie ausgetragen wird. Wir hätten aber auf jeden Fall Bock zu spielen“, so Glöden. Trotz der Tabellensituation hat der Westfalia-Coach Respekt vor dem Gegner. „Benteler ist eine Mannschaft, gegen die es nie so leicht ist. Im Hinspiel haben wir auch nur ein 2:2 geholt“, hat der Trainer des Fünften noch ärgerliche Erinnerungen an das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams. Fehlen werden bei den Vorhelmern Philipp Woestmann, Christoph Lüning, Steffen Lohmann, Jörn Papenfort und Tristan Paul. Patrick Lökes und David Reinke sind angeschlagen. Die Partie gegen Walstedde wird derweil am 18. April nachgeholt.

Sonntag, 15 Uhr

Enes Kaya von der Ahlener SG (vorne links)

Enes Kaya von der Ahlener SG (vorne links) Foto: Lars Gummich

Westfalen Liesborn – Ahlener SG

Wenn der Tabellenführer auf das Schlusslicht der Liga trifft, sind die Rollen eigentlich klar verteilt. Aber dennoch wollen sich die Ahlener beim Spitzenreiter in Liesborn nicht kampflos geschlagen geben. Warum auch? „Wir haben nichts zu verlieren“, weiß Ahlens Sportlicher Leiter Peter Kriesche. „Wir werden versuchen, aus einer stabilen Defensive schnelle Konter zu spielen und Nadelstiche zu setzen“, hat er sich zusammen mit Spielertrainer Kemal Gemec einen Plan für das Match zurechtgelegt. „Ob uns das gegen diese hochkarätige Mannschaft gelingt, bleibt abzuwarten“, sagt Kriesche vor der „schwierigen, aber nicht unmöglichen“ Aufgabe in Liesborn. Jonas Wirz kehrt bei den Ahlenern in den Kader zurück. Dagegen ist der Einsatz von Oktay Demir fraglich.

Sonntag, 15 Uhr

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