Handball: 3. Liga West
Gute Noten in der Kür – Ahlener SG bezwingt auch TuS Volmetal

Ahlen -

Motivationsprobleme nach dem geschafften Klassenerhalt? Offenbar nicht bei der Ahlener SG. Die bewies in einem hochspannenden Duell mit dem nicht minder hochmotiviertem TuS Volmetal, dass sie noch lange nicht genug von einer starken Saison hat.

Samstag, 16.03.2019, 21:48 Uhr aktualisiert: 17.03.2019, 12:37 Uhr
Top-Torschütze der Ahlener SG in Volmetal: Genau wie Philipp Lemke steuerte David Wiencek (Bild) sieben Treffer zum 38:34-Sieg der Ahlener SG bei. Die bewies im Spiel eins nach dem Klassenerhalt, dass sie weiter keine Motivationsprobleme hat.
Top-Torschütze der Ahlener SG in Volmetal: Genau wie Philipp Lemke steuerte David Wiencek (Bild) sieben Treffer zum 38:34-Sieg der Ahlener SG bei. Die bewies im Spiel eins nach dem Klassenerhalt, dass sie weiter keine Motivationsprobleme hat. Foto: René Penno

Ob man wohl einen Druckabfall merken würde? Es wäre nur menschlich. Schließlich hatten die Drittliga-Handballer der Ahlener SG bisher eine Saison mit vielen Widrigkeiten erlebt und trotz der immensen Ausfälle den Klassenerhalt so früh wie nie eingetütet. Beim TuS Volmetal stellte die Bertow-Truppe nun aber unter Beweis, dass sie noch nicht genug hat von einer starken Spielzeit. Eine bis in die letzten Minuten hochspannende Partie gewannen die Gäste mit 38:34 (18:18).

In Volmetal waren die Ahlener auf einen topmotivierten und bissigen Gegner getroffen. Das war zu erwarten gewesen. Als Tabellen-13. stehen die Sauerländer schließlich unmittelbar vor den Abstiegsplätzen und brauchen jeden Punkt. Wie unangenehm die Mannschaft von Christoph Ibisch trotz oder gerade wegen dieser Situation für jeden Gegner werden kann, hatte die ASG schon beim 29:29 im Hinspiel zu spüren bekommen. Und auch dieses Mal sollte es nicht anders werden. . .

ASG läuft vor der Pause lange Rückstand hinterher

Die überwiegende Zeit der ersten Hälfte rannten die Gäste nämlich einem Rückstand hinterher. 1:3 (4.), 3:3 (6.), 7:10 (13.) und 11:11 (19.) lauteten die Zwischenstände. Erst in der 20. Minute kam die Bertow-Sieben dank eines Doppelschlags von David Wiencek zum 13:12 und damit zu ihrer ersten Führung überhaupt. Danach ging es hin und her bis zum Halbzeitstand von 18:18. Für den hatte Dimitry Stukalin mit seinem Ausgleichstor 30 Sekunden vor der Sirene gesorgt.

In Hälfte zwei wendet sich das Blatt

Nach der Pause sollte sich das Blatt aber wenden: Nun war es die ASG, die eine knappe Führung verwaltete. Und das beinahe durchgehend. Der TuS kam lediglich noch zum Ausgleich, das aber gleich mehrfach und noch kurz vor dem Ende.

Doch zunächst einmal hatten Thies Hülsbusch und Mattes Rogowski per Siebenmeter eine 21:19-Führung herausgeschossen (35.). Volmetal zeigte sich allerdings relativ unbeeindruckt und kam immer wieder heran. So beim 24:24 (42.) und dem 28:28 (48.).

Volmetals Jan König mit beeindrucken 16 Treffern

Auffällig: Der Spielmacher der Hausherren, Jan König, stellte die Ahlener vor ordentlich Probleme, traf absolut sicher von der Linie (sechs von sechs Versuchen) und war auch aus dem Feld heraus der mit Abstand beste Schütze der Partie. Ohne seine insgesamt 16 Tore wäre die Begegnung wohl nicht so eine enge Kiste geworden.

Die Schlussphase gehört klar den Gästen

Die blieb bis in die allerletzten Minuten hinein deutlich knapper, als es das Endergebnis vermuten lässt. Vier Minuten vor Schluss trennte die beiden Kontrahenten noch immer nur ein Treffer. Der letzte Punch aber gehörte den Ahlenern, die durch Philipp Lemke, Torben Voigt, David Wiencek, Rogowski und erneut Wiencek entscheidend auf 37:33 davonzogen und auch siegten – zum nunmehr 13. Mal in dieser Saison. Nach dem bereits geschafften Klassenerhalt ist Teil eins der Kür also gelungen.

Statistik

ASG: Tesch, Kroker – Hunkemöller (1), Rogowski (4/4), Harbaum, Bekston, Fauteck (5), Hülsbusch (5), Stukalin (1), Seifert, Lemke (7), Voigt (5), Wiencek (7), Wunderlich (3).

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