Handball: Herren-Bezirksliga
Enorm wichtig: Ahlener SG 3 bezwingt Lüner SV im Duell der Kellerkinder

Ahlen -

Dieses Ergebnis hatten sie erhofft und herbeigesehnt. Mit einem knappen, aber enorm wichtigen Sieg beim Schlusslicht Lüner SV haben die Bezirksliga-Handballer der Ahlener SG 3 einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht.

Sonntag, 17.03.2019, 17:38 Uhr aktualisiert: 17.03.2019, 19:46 Uhr
Noah Schröder und die ASG 3 siegten in Lünen.
Noah Schröder und die ASG 3 siegten in Lünen. Foto: Lars Gummich

Ob das der entscheidende Schritt zum Klassenerhalt war, muss sich zeigen. Auf jeden Fall war der knappe 23:21-Erfolg der Ahlener SG 3 beim Lüner SV aber ein ganz wichtiges Puzzlestück auf dem Weg dorthin. Denn damit distanzierte der Vorletzte der Bezirksliga das Schlusslicht um nunmehr sechs Punkte. Und voraussichtlich steigt nur eine Mannschaft ab.

Zwei Siege fehlen wohl noch zum Klassenerhalt

„Darauf will ich mich aber unter keinen Umständen verlassen. Nicht eher, als ich es vom Verband schwarz auf weiß lese“, sagt ASG-Coach Dustin Osthues. Der will deshalb unbedingt weitere Verfolger. „Zwei Siege brauchen wir auf jeden Fall noch, dann bin ich glücklich“, sagte er am Sonntagabend. Dafür muss die ASG-Dritte wohl genauso kämpfen wie in Lünen, wo Osthues einen „mühsamen Arbeitssieg“ sah.

Der Start war seiner Mannschaft geglückt. Die führte in Lünen mit 3:0 (4.) und 5:4 (11.), geriet dann aber in schwieriges Fahrwasser, weil die Hausherren immer besser wurden. Der LSV übernahm in der 17. Minute erstmals die Führung (7:8) und zog bis kurz vor der Halbzeit sogar um drei Treffer davon. Das 10:13 (29.) ließ der Bezirksligist aus Ahlen aber immerhin noch auf ein 12:13 schrumpfen.

Osthues stellt entscheidend um

Und nach der Pause legten die Gäste den Grundstein für ihren späteren Erfolg. Per Vier-Tore-Lauf zogen sie auf 16:13 weg (38.). Allerdings war der Gegner damit noch nicht geschlagen. Noch zweimal drohte die Partie zu kippen – beim Stand von 16:15 (46.) und 20:20 (56.). In der Schlussphase zog Osthues aber die entscheidende taktische Karte und stellte von einer 5:1- auf eine 4:2-Deckung um. Carsten Funke, Maximilian Podorf und Lars Westhues steuerten dann die entscheidenden Treffer bei.

ASG 3: Thiel, Wilmes – Heyna, Wessel, Tinter, Podorf (7/5), Schröder, Westhues (6), Lorentz (3), Ja. Britt, Bergmann (4), Salewsky, Funke (2), Sczech (1).

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