Handball: 3. Liga West
Vorzeitiges Saison-Aus: Ahlener SG reist ohne Ferdi Hümmecke nach Gummersbach

Ahlen -

Das Verletzungspech bleibt der Ahlener SG treu. Für Ferdi Hümmecke ist die Saison vorzeitig beendet. Der Kreisläufer laboriert an einer Handverletzung. Stellvertreter Torben Voigt genießt gegen den VfL Gummersbach 2 volles Vertrauen.

Donnerstag, 21.03.2019, 15:40 Uhr aktualisiert: 21.03.2019, 16:53 Uhr
Bis auf Weiteres zum Zuschauen verdammt: Ferdi Hümmecke (rechts) wird die restlichen Partien seiner Ahlener SG in dieser Saison nur noch von der Bank oder Tribüne aus erleben. Seine Handgelenksverletzung zwingt ihn zu einer mehrwöchigen Pause.
Bis auf Weiteres zum Zuschauen verdammt: Ferdi Hümmecke (rechts) wird die restlichen Partien seiner Ahlener SG in dieser Saison nur noch von der Bank oder Tribüne aus erleben. Seine Handgelenksverletzung zwingt ihn zu einer mehrwöchigen Pause. Foto: René Penno

Jetzt hat er zumindest in einer Hinsicht Gewissheit. „Die Saison ist für mich gelaufen“, sagt Ferdi Hümmecke zerknirscht. Unklarheit herrscht derweil noch über die Schwere der Verletzung. Weil MRT- und Röntgenbilder nicht eindeutig waren, hat der Kreisläufer der Ahlener SG noch eine weitere Meinung bei einem zweiten Handchirurgen in Ibbenbüren eingeholt.

„Da noch immer nicht klar ist, ob das SL-Band in meinem Handgelenk nur an- oder komplett durchgerissen ist, wird nun noch eine Arthroskopie gemacht“, berichtet Hümmecke. Voraussichtlich in den nächsten zwei Wochen legt sich der 27-Jährige dann unters Messer.

Auf die Fahrgemeinschaft ist Verlass

Über wenige Schnitte wird sein rechtes Handgelenk geöffnet, um mit einer Kamera ein genaues Bild der Lage zu gewinnen. Ist das SL-Band, das Mond- und Kahnbein zusammenhält, nur angerissen, trägt Hümmecke weiterhin einen Gips und kann die Verletzung konservativ behandeln. Ist es dagegen durchtrennt, „wird es auf eine Operation hinauslaufen. Denn es handelt sich dabei durchaus um eine schwerwiegende Verletzung, mit der nicht zu spaßen ist“, sagt Hümmecke. Wird die Verletzung nicht richtig behandelt, droht ihm später eine ebenso verfrühte wie starke Arthrose.

„Das ist alles super bitter. Ich hätte sehr gerne noch gespielt. Ich gucke nicht gerne zu“, bekennt der Kreisläufer. Für zusätzlichen Frust sorgt beim Lehramtsstudenten, dass er nun ausgerechnet in der wichtigen Prüfungsphase seine Schreibhand nicht benutzen kann. Auch Autofahren ist tabu. Zum Glück aber kann er sich auf seine Teamkollegen Thies Hülsbusch, Niklas Seifert und Jannis Fauteck verlassen, die Hümmecke nicht hängen lassen und per Fahrgemeinschaft von Münster nach Ahlen mitnehmen.

Torben Voigt stört kaltes Wasser nicht

Einmal pro Woche weilt er trotz Verletzung beim Training und er begleitet das Team auch zu den Spielen. Das nächste wartet am Samstag (18 Uhr) beim VfL Gummersbach 2. Hier muss wie schon zuvor Torben Voigt die Position am Kreis einnehmen. Das tat er zuletzt beim 38:34-Erfolg gegen den TuS Volmetal mit Bravour.

„Er ist wieder ins kalte Wasser geworfen worden und hat ein richtig gutes Spiel gemacht“, lobte Trainer Sascha Bertow seinen 18-jährigen Youngster. Voigt steuerte fünf Treffer bei, leistete sich keinen Fehlwurf. Er genießt also auch weiterhin das volle Vertrauen von Bertow und den Teamkollegen.

Am Kreis gibt es keine Optionen mehr

Lukas Hinterding , der wiederum beim 28:24-Sieg gegen die SG VTB/Altjührden überzeugte, kommt vorerst nur bei der Zweitvertretung zum Einsatz, da diese in der Verbandsliga noch um den Klassenerhalt kämpft.

Sollte nach den Ausfällen von Björn Wiegers und Ferdi Hümmecke im Saison-Endspurt nun auch noch Torben Voigt passen müssen, „müssen wir intern schauen, wer sich bereit erklärt, am Kreis zu spielen“, sagt Thomas Lammers. Für dieses Szenario hat er sich schon zwei Kandidaten ausgeguckt: Dimitry Stukalin und Felix Harbaum. Aber soweit soll es nicht kommen. Torben Voigt soll fit bleiben.

Anwurf: Samstag, 18 Uhr

Duellgrafik

Duellgrafik Foto: Manfred Krieg

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