Fußball: Kreisliga A Beckum – Vorschau 24. Spieltag
Endlich die Qual der Wahl: Westfalia Vorhelm gegen TuS Wadersloh

Vorhelm -

Spiel- und Personalausfälle haben Westfalia Vorhelm nach der Winterpause zu schaffen gemacht. Nun scheint sich der Kader aber endlich wieder zu füllen. Trainer Oliver Glöden will die neu gewonnene Qual der Wahl gegen TuS Wadersloh nutzen, um oben anzugreifen.

Samstag, 06.04.2019, 11:00 Uhr
Die Hürde Aramäer Ahlen haben die Fußballer von Westfalia Vorhelm vergangene Woche mit Bravour genommen. In der Tabelle wollen sie nun noch ein paar weitere Plätze überspringen.
Die Hürde Aramäer Ahlen haben die Fußballer von Westfalia Vorhelm vergangene Woche mit Bravour genommen. In der Tabelle wollen sie nun noch ein paar weitere Plätze überspringen. Foto: Lars Gummich

So richtig in Tritt gekommen sind die Fußballer von Westfalia Vorhelm nach der Winterpause noch nicht. Wie auch? Schließlich bestritt die Truppe von Übungsleiter Oliver Glöden bislang nur vier anstatt der sechs angesetzten Meisterschaftspartien. Die Begegnungen gegen Walstedde und in Benteler wurden wegen gesperrter Plätze nicht ausgetragen. Dennoch ist Glöden vor dem Duell mit dem direkten Tabellennachbarn – Wadersloh liegt mit zwei Zählern Vorsprung auf dem sechsten Rang – zuversichtlich, weitere Schritte in Richtung der Top vier machen zu können. Und das auch, weil die personellen Sorgen beim Siebtplatzierten endlich ein Ende gefunden zu haben scheinen.

„Ich hatte donnerstags immer mindestens 14 Spieler auf dem Papier. Sonntags waren es dann meistens zwölf oder 13, von denen einige aus gesundheitlicher Perspektive eigentlich gar nicht hätten spielen dürfen“, blickt der Westfalia-Coach zurück. „So langsam füllt es sich aber wieder. Und das wirkt sich auch aufs Training aus“, freut er sich über gesunden Konkurrenzkampf.

Denn mit Christoph Lüning, Christian Schmidt, Philipp Woestmann und Jan-Hendrik Schmitz kehren gleich vier wichtige Akteure in den Kader zurück. „Ich hoffe, dass ich Sonntag die Qual der Wahl haben werde“, gibt der Ex-Profi lachend zu. Trotzdem: Keine Alternativen werden mit großer Wahrscheinlichkeit der angeschlagene Steffen Lohmann und der verletzte Patrick Lökes sein.

Ungeachtet dessen hat Glöden eine klare Marschroute vor Augen: „Wir wollen uns weiter verbessern. Der vierte Platz ist realistisch.“ Den Grundstein dafür legten die Vorhelmer beim 5:3-Erfolg über Aramäer Ahlen in der Vorwoche. „In der zweiten Hälfte haben wir souverän agiert, ein sicheres Passspiel durchgezogen und den Gegner laufen lassen“, so der Trainer. „Daran müssen wir jetzt gegen Wadersloh anknüpfen.“ Der Tabellensechste sei ein unangenehmer Gegner mit einer sehr robusten Gangart. „Beim 0:0 im Hinspiel haben die kaum Torchancen zugelassen. Da müssen wir uns jetzt mehr Möglichkeiten erarbeiten“, fordert er.

Nicht so gut schmecken ihm derweil die zu hohe Anzahl an Gegentreffern (46), die seine Truppe bisher eingeschenkt bekommen hat. „Solange wir vorne mehr Tore machen, ist das zwar zweitrangig, aber dennoch müssen wir weiter an unserer Defensive arbeiten“, meint Glöden.

Sonntag, 15 Uhr

Hasan Keskin von ASK Ahlen

Hasan Keskin von ASK Ahlen Foto: Marc Kreisel

Roland Beckum 2 – ASK Ahlen

„Roland hat einen Lauf“, sagt Serkan Aldemir . Der Tabellenachte ist in der Rückrunde nämlich bedeutend besser drauf und hat aus acht Partien 19 von 24 möglichen Punkten gesammelt. Angst vor dem nächsten Kontrahenten hat der ASK-Coach dennoch nicht: „Wir wissen um unsere Stärke, da ist der Gegner eigentlich egal.“ ASK ist nach dem 4:2-Erfolg über Lette und dem 2:1-Sieg über Vorhelm ebenfalls wieder in der Spur und heiß auf das Match. „Wir freuen uns auf das Spiel. Roland ist genau wie wir spielerisch stark. Das macht dann immer besonders Spaß“, findet Aldemir. Auf Seiten von ASK – im Übrigen Tabellenvierter – werden allerdings Hasan Keskin, Savas Cirak sowie Samet und Ali Maskar ausfallen.

Sonntag, 12.30 Uhr

Ahlener SG – Fortuna Walstedde

Die Rollen sind klar verteilt: Während die Walstedder am vergangenen Wochenende mit einem 3:2-Erfolg über Neubeckum auf den zweiten Platz gesprungen sind, mussten die Fußballer der Ahlener SG beim 1:5 in Vellern ihre 22. Niederlage im 23. Spiel einstecken. Folglich liegt die Elf von Spielertrainer Kemal Gemec also mit lediglich einem Zähler und einem Torverhältnis von 16:140 abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Dennoch darf man die Ahlener nie unterschätzen, holten sie ihren einzigen Punkt doch vor wenigen Wochen bei einem 1:1-Remis gegen den damaligen Zweiten, SV Neubeckum. Gegen Walstedde muss der rotgesperrte Gemec auf seinen Einsatz verzichten.

Sonntag, 15 Uhr

Patrick Huesmann von Vorwärts Ahlen

Patrick Huesmann von Vorwärts Ahlen Foto: Marc Kreisel

Vorwärts Ahlen – SuS Enniger

Platz fünf verteidigen oder weiter oben angreifen? Wenn es nach Vorwärts-Coach Volker Laabs geht, ist die Antwort ganz klar. „Wir wollen natürlich unseren Blick noch weiter nach oben richten“, verkündet der Trainer vor dem Duell mit dem Tabellenzwölften selbstbewusst. Dazu hat er auch allen Grund – schließlich sind die Ahlener gemeinsam mit Roland Beckum 2 das beste Rückrunden-Team der Liga (19 Punkte aus acht Partien). Nichtsdestotrotz warnt Laabs vor Enniger: „Wir dürfen die nicht unterschätzen. Bei denen ist viel möglich und die können einer Mannschaft gerne Ärger bereiten.“ Verzichten muss der Coach auf Moritz Lüdemann, Petrus Tarambuskas und Patrick Huesmann.

Sonntag, 15 Uhr

Germania Lette – Aramäer Ahlen

In der Vorwoche hatten die Kicker von Aramäer Ahlen die Chance, auf Platz sieben zu springen. „Das haben wir uns auch als Ziel gesteckt“, offenbart Trainer Christian Maschinski. Statt diesem Ziel näher zu kommen, unterlagen die Ahlener aber dem Stadtrivalen aus Vorhelm mit 3:5 und rutschten auf Rang zehn ab. Beim Tabellennachbarn – Lette hat nur einen Zähler weniger – will die Maschinski-Truppe die verlorenen Punkte nun zurückerobern. „Wir waren am letzten Sonntag alle enttäuscht, aber haben auch ein, zwei Fehler zu viel gemacht. Gegen Lette wollen wir auf unsere Stärken vertrauen und die Partie damit in die richtige Bahn lenken“, erklärt der Übungsleiter. Merter Erduvan, Senad Colic und Pascal Schomaker kehren dafür in den Kader zurück. Ausfallen werden Jan Kleinickel, David Sari, Philip Erlei, Dennis Jeball, Tim Kreitinger und wahrscheinlich Stefan Wegmann.

Sonntag, 15 Uhr

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6521347?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57550%2F
Uniklinikum schließt Schlafmedizin
Aus für Spezialklinik: Uniklinikum schließt Schlafmedizin
Nachrichten-Ticker