Handball: 3. Liga West
Einfach meisterlich: HSG Krefeld zerlegt Ahlener SG

Ahlen -

So sieht das also aus, wenn der Meister meisterlich spielt. Die HSG Krefeld hat auch in Spiel eins nach ihrem Titelgewinn in der 3. Liga keinerlei Ermüdungserscheinungen gezeigt und in der Friedrich-Ebert-Halle eine souveräne Vorstellung abgeliefert. Die Hausherren aus Ahlen standen gegen diese Übermacht auf verlorenem Posten.

Freitag, 12.04.2019, 21:50 Uhr aktualisiert: 13.04.2019, 10:34 Uhr
So ähnlich wie bei diesem Ballverlust von Philipp Lemke lief auch das gesamte Spiel der Ahlener SG suboptimal. Gegen den Meister HSG Krefeld hatten die Gastgeber am Freitagabend keinerlei Chance.
So ähnlich wie bei diesem Ballverlust von Philipp Lemke lief auch das gesamte Spiel der Ahlener SG suboptimal. Gegen den Meister HSG Krefeld hatten die Gastgeber am Freitagabend keinerlei Chance. Foto: R. Penno

Das zeigte sich schon beim Halbzeitergebnis von 11:18, ebenso beim 23:39-Endstand. Wie die Niederrheiner auf 50:6 Punkte gekommen sind, dürfte niemanden mehr wundern.

Die ASG startete allerdings ganz ordentlich in die Partie, legte gleich mal ein 2:0 (2.) vor, geriet dann aber ebenso schnell sehr deutlich ins Hintertreffen. Nach sechs Minuten hatten die Krefelder mit dem 2:3 erstmals die Führung übernommen, drei Zeigerumdrehungen später – nach fünf Toren der HSG in Folge zum 2:5 (9.) – sah sich Ahlens Coach Sascha Bertow bereits zum ersten Team-Timeout gezwungen.

Handball 3. Liga: Ahlener SG - HSG Krefeld

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Erste Ahlener Auszeit schon nach zehn Minuten

Es nützte nur nichts. Scheinbar mühelos zogen die Gäste in der Friedrich-Ebert-Halle ihre Bahnen. Sie trafen nach Tempogegenstößen, sie trafen im geordneten Aufbau, sie trafen aus dem Rückraum. Wie man das eben von einem Meister erwarten kann. Nach gerade einmal einer Viertelstunde stand es bereits 4:10 aus ASG-Sicht.

Die kämpfte sich immerhin wieder auf 7:10 (18.) heran, lag kurz darauf aber erneut mit fünf und dann mit sieben Toren hinten. Das 9:16 (24.) ließ Bertow erneut die grüne Karte ziehen. Mit sieben Feldspielern sollte es seine Mannschaft danach probieren. Bis zur Pause wurde der Abstand dann immerhin nicht mehr größer.

Schon zur Pause ist eigentlich alles klar

Das änderte sich nach Wiederbeginn. Denn auch die Hoffnung, die mit nur elf Mann angereisten Gäste, müssten irgendwann mal vom Gas gehen, sollte sich nicht erfüllen. Nach 38 Minuten hatten die den Vorsprung mit dem 13:23 erstmals zweistellig gemacht. Wie überlegen Krefeld agierte, zeigte sich exemplarisch an Max Zimmermann . Erst spät gebracht, schraubte der Linksaußen sein persönliches Konto zwischen Halbzeitpause und Minute 41 mal eben auf sieben Treffer!

Gast bleibt knapp vor 40 Toren stehen

So ging das munter weiter. Und deshalb war auch schon früh klar, dass es dieses Mal ein ganz bitterer Abend für die Ahlener werden würde. Allen voran natürlich für Keeper Sven Kroker, der den am Ellbogen verletzten Andreas Tesch im Tor vertreten musste, und von seinen Vorderleuten etwas arg alleingelassen wurde. Spannend war an diesem Vergleich in den letzten zehn Minuten nur noch, ob die HSG die 40-Tore-Marke knacken würde. Zumindest dieser Erfolg blieb dem Westmeister aber knapp verwehrt. Der hatte ansonsten so ziemlich alles richtig gemacht.

Statistik

Ahlener SG: Kroker, Huesken – Hunkemöller (1), Fauteck (2), Voigt (1), Rogowski (2/2), Lemke (2), Hülsbusch – Harbaum, Bekston (3), Wiencek (4), Stukalin (3), Wunderlich, Hinterding (2), Seifert (3).

HSG Krefeld: Keutmann, Jäger – Woestmann (4), Ciupinski (4), Kuhfuss (1), Jagieniak, Schiffmann (6), Liesebach (3) – Brueren (5/2), Zimmermann, Gentges (5)

Zwei-Minuten-Strafen: Jagieniak (3), Harbaum, Zimmermann (8), Hinterding, Bekston

7-Meter: ASG 2/4, HSG 2/2

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