Handball: Verbandsliga
Klassenerhalt rückt für Ahlener SG 2 näher nach Sieg in Altenbeken/Buke

Ahlen -

Der Klassenerhalt ist in greifbare Nähe gerückt. Mit einem Auswärtserfolg bei der HSG Altenbeken/Buke ist die zweite Mannschaft der Ahlener SG ihrem Ziel näher gerückt, auch in der kommenden Saison in der Verbandsliga zu spielen. Drei Verstärkungen aus der Ersten und ein taktischer Kniff waren entscheidend.

Sonntag, 28.04.2019, 20:11 Uhr aktualisiert: 29.04.2019, 11:08 Uhr
Zwei Punkte, die nicht unbedingt eingeplant waren und deshalb umso wertvoller sind: Die ASG-Zweite nahm dank einer starken Leistung bei der HSG Altenbeken/Buke den vollen Ertrag mit.
Zwei Punkte, die nicht unbedingt eingeplant waren und deshalb umso wertvoller sind: Die ASG-Zweite nahm dank einer starken Leistung bei der HSG Altenbeken/Buke den vollen Ertrag mit. Foto: Lars Gummich

Ein Sieg beim Tabellendritten – damit war nicht unbedingt zu rechnen. Umso mehr freute sich Thorsten Szymanski, Trainer der Reserve-Handballer der Ahlener SG , nach dem überraschenden 28:26 (13:11)-Erfolg bei der HSG Altenbeken/Buke. „Das war ein ganz wichtiger Sieg, der am Ende den Klassenerhalt in der Verbandsliga für uns bedeuten könnte“, sagte er.

Sven Kroker überragend

„Natürlich hat es sich ausgezahlt, dass ich mit Sven Kroker, Niklas Seifert und Torben Voigt drei Verstärkungen aus dem Kader der ersten Mannschaft hatte. Vor allem Sven Kroker hat seine Klasse unter Beweis gestellt und hatte großen Anteil am Sieg“, merkte Szymanski an. „So haben sich uns mehr Möglichkeiten geboten, und ich konnte auch Marvin Michalczik, Nico Horn und Lukas Hinterding, die zuletzt immer fast durchgespielt hatten, zwischendurch auch mal eine Pause geben.“

Das machte sich schnell bemerkbar. Von Beginn an übernahmen die Gäste das Kommando und lagen nach neun Minuten mit 4:0 in Führung. „Wir haben viel offensiver als zuletzt gedeckt. Damit hatte die HSG wohl nicht gerechnet und ist damit im ersten Durchgang überhaupt nicht klargekommen“, analysierte der ASG-Coach. Sein Team behauptete bis kurz vor der Pause einen Vorsprung, ehe Altenbeken/Buke beim 11:11 (28.) das erste Mal wieder gleichauf war. Doch auch darauf hatte die ASG bis zur Pause mit zwei weiteren Treffern die passende Antwort.

HSG gleicht drei Mal aus

Auch nach dem Seitenwechsel behaupteten die Gäste zunächst die Führung mit bis zu vier Toren Vorsprung. Doch die HSG gab sich nicht auf, blieb dran, und beim Stand von 16:16 (43.) und 17:17 (47.) war alles wieder offen. „Der Gegner hat sich in der zweiten Halbzeit besser auf unsere Spielweise eingestellt“, erkannte Szymanski, dessen Sieben nun eine Schwächephase zu überstehen hatte.

Das gelang jedoch, die ASG-Reserve wurde nicht nervös. Zwei Treffer zur 19:17-Führung (49.) brachten wieder etwas Luft. Altenbeken/Buke kam zwar bis zum 26:27 gut eineinhalb Minuten vor dem Ende jeweils wieder bis auf einen Treffer heran, schaffte aber nie den Ausgleich. Das 26:28 durch Niklas Seifert acht Sekunden vor der Schlusssirene bedeutete dann die endgültige Entscheidung für die Gäste. ASG 2: Kroker, Hüsken – Hubbig, Gatzemeier (3), Horn (8/4), Bogdanowicz, Möllenhecker, Michalczik (3/1), Voigt, Seifert (7), Filthaut, Rotert, Hinterding (7).

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