Fußball: Kreisliga A Beckum
Vorwärts Ahlen hat bei Roland Beckum 2 Kurskorrektur im Blick

Ahlen -

Schluss mit der Laissez-Faire-Einstellung! Leichtfertig verschenkte Punkte haben die A-Liga-Fußballer von Vorwärts Ahlen zuletzt vom Kurs abgebracht. Den gilt es nun bei Roland Beckum 2 (Sonntag, 15 Uhr) zu korrigieren.

Samstag, 11.05.2019, 05:00 Uhr aktualisiert: 14.05.2019, 17:50 Uhr
Für Kevin Ortmann (links) und Vorwärts Ahlen ging es zuletzt wieder etwas abwärts in der Tabelle. Das will die DJK dringend korrigieren, am besten schon am Sonntag mit einem Sieg gegen Roland Beckums Reserve.
Für Kevin Ortmann (links) und Vorwärts Ahlen ging es zuletzt wieder etwas abwärts in der Tabelle. Das will die DJK dringend korrigieren, am besten schon am Sonntag mit einem Sieg gegen Roland Beckums Reserve. Foto: Lars Gummich

Platz fünf sollte es für die Fußballer von Vorwärts Ahlen am Ende der Saison mindestens sein. Bis vor drei Wochen waren die Kicker vom Lindensportplatz auch noch auf bestem Wege, dieses Ziel zu erfüllen. Doch zuletzt lief es bei der Truppe von Coach Volker Laabs nicht mehr so rund: Die Vorwärtsler verspielten in den letzten drei Partien jeweils ihren Vorsprung gegen Lette (2:2), Vorhelm (4:6) und Oelde (2:2) und holten nur zwei Zähler. Es folgte der Fall auf Platz sieben, den Laabs nun schnellstmöglich im Saisonendspurt wieder nach oben korrigieren möchte.

Roland-Reserve ist eine Wundertüte

„Dafür dürfen wir jetzt am Wochenende nicht verlieren. Das ist alles sehr eng da oben. Da geht es Woche für Woche immer hoch und runter“, weiß der Übungsleiter vor dem Duell bei der Zweitvertretung von Roland Beckum. Dass das aber keineswegs einfach wird, ist dem Trainer ebenfalls mehr als bewusst: „Bei denen weiß man nie, was da für eine Truppe auf dem Platz steht.“

Das wird alles sehr eng dieses Wochenende. Aber wir dürfen nicht jammern, sondern müssen schauen, was sich in Roland holen lässt.

Volker Laabs

Neben dieser gegnerischen Wundertüte hat Laabs mit großen personellen Sorgen zu kämpfen. Stefanos Dontsis, Robert Kroll und Nils Hahne fehlen gesperrt. Tim Popil ist beruflich unterwegs. Leo Maschke, Björn Weber, Patrick Huesmann und Petrus Tarambuskas sind entweder angeschlagen oder verletzt. „Bis jetzt habe ich nur acht spielbereite Stammkräfte auf dem Zettel stehen“, offenbart der Coach. Wahrscheinlich wird er um Verstärkung aus der eigenen Reserve und der A-Jugend bitten. „Das wird alles sehr eng dieses Wochenende. Aber wir dürfen nicht jammern, sondern müssen schauen, was sich in Roland holen lässt“, so Laabs. Weil fast die komplette Innenverteidigung ausfalle, sei ebenfalls denkbar, dass der Trainer selbst als Akteur auf dem Platz stehe.

Platz fünf bleibt in Reichweite

Nichtsdestotrotz bleibt der fünfte Platz in Reichweite. Nur einen Punkt liegen die Vorwärts-Kicker (44 Zähler) hinter dem Fünften aus Vorhelm und den auf Rang sechs liegenden ASK-Fußballern. Rolands Reserve sitzt der Laabs-Truppe mit 42 Zählern als Tabellennachbar aber ebenfalls im Nacken. „Um unser Ziel noch zu erreichen, müssen wir morgen mindestens punkten und im Saisonendspurt weiter hart arbeiten“, bemerkt der Übungsleiter.

Einen Blick zurück möchte er nicht werfen. Nur so viel sagt der Coach: „Das war eigentlich zu wenig, was wir geholt haben. Gegen Lette hätten wir eher den Sack zumachen müssen. Sonst fehlte uns teilweise auch das Glück.“

► Die Spiele der weiteren Ahlener A-Ligisten:

Peter Kriesche

Peter Kriesche Foto: Marc Kreisel

Ahlener SG – TuS Wadersloh

Es war das alte Lied für die ASG-Fußballer. Bei der 1:5-Pleite gegen Aramäer Ahlen hielt das Team von Spielertrainer Kemal Gemec gut mit, individuelle Fehler kosteten das Schlusslicht am Ende aber mal wieder die Punkte. „Wir wollen gegen Wadersloh genauso auftreten wie gegen Aramäer – nur mit mehr Stabilität in den Schlussminuten“, sagt Peter Kriesche , sportlicher Leiter des Tabellenletzten, und ergänzt: „Die Jungs hätten sich drei Punkte echt mal verdient.“ Zudem hofft Kriesche, dass sich die junge Truppe in den drei verbleibenden Partien in der Kreisliga A noch etwas weiterentwickelt. „Wir müssen einfach weiter die Fehler reduzieren“, sagt er. Verzichten muss die ASG auf den gesperrten Ismail Gemec. (Sonntag, 15 Uhr)

Jan-Hendrik Schmitz

Jan-Hendrik Schmitz Foto: Marc Kreisel

Germania Lette – Westfalia Vorhelm

Macht die Torfabrik Westfalia Vorhelm auch in Lette weiter? Nach zuletzt zwölf Treffern bei den beiden Erfolgen über Vorwärts (6:4) und Oelde (6:3) wollen die Fußballer aus dem Wibbeltdorf natürlich auch beim Tabellenelften munter ihre Offensivkraft versprühen und ihren fünften Platz verteidigen. Zehn Punkte hatte TuS-Coach Oliver Glöden im Saisonendspurt als realistisches Ziel ausgegeben. Die Maximalausbeute von sechs Zählern ist es seitdem geworden. Weitere sollen nun folgen. Lette kam in der Vorwoche nach einem 0:2-Rückstand gegen Vorwärts noch zu einem 2:2-Remis. Insgesamt holte der Elfte aber nur fünf Punkte in den letzten fünf Spielen. Verzichten muss Glöden beim sonntäglichen Gastspiel auf Jan-Hendrik Schmitz, Simon Brehe, Dominik Bergedieck, Tristan Paul und Steffen König. (Sonntag, 15 Uhr)

Pascal Schomaker

Pascal Schomaker Foto: Marc Kreisel

Westfalen Liesborn – Aramäer Ahlen

„Wir fahren da ganz bestimmt nicht hin, um Spalier zu stehen“, hat Aramäer-Coach Christian Maschinski keine Angst vor dem schon feststehenden Meister aus Liesborn. „Wenn wir denen Blumen mitbringen – dann nur im Tausch für Punkte“, schiebt er lachend hinterher. Der Trainer des Tabellenzehnten rechnet mit einem eventuellen Druckabfall der Gastgeber und möchte – gewohnt kämpferisch – Zählbares mitnehmen. Allerdings muss Maschinski personell umdisponieren. Pascal Schomaker (Urlaub), Mustan Mutlu (gesperrt), Lucas Tulgay (Handgelenk gebrochen), Robert Cicek (privat verhindert) und auch Senad Colic (angeschlagen) fehlen. (Sonntag, 15 Uhr)

Vesko Hamidovic

Vesko Hamidovic Foto: Marc Kreisel

Germania Stromberg – ASK Ahlen

Personell laufen die ASK-Kicker vor der Begegnung beim Viertletzten auf dem Zahnfleisch. Samet Maskar, Hasan Keskin und Ahmet Taser sind gesperrt. Burak Ece, Savas Cirak, Ismail Colak und Vesko Hamidovic verletzt. Dennoch hat Übungsleiter Serkan Aldemir keine Sorgenfalten auf der Stirn: „Wir haben einen großen Kader. Ich vertraue den Jungs. Jeder haut sich rein, und alle geben 100 Prozent.“ Der nötige Spaß komme ebenfalls nicht zu kurz. „In den Einheiten sind die Jungs voll da. Sie können sich jetzt schon für die kommende Saison beweisen“, berichtet der Coach. Für die drei verbleibenden Spiele fordert er die Maximalausbeute. Zuletzt verlor die Elf knapp mit 3:4 gegen Spitzenreiter Liesborn. (Sonntag, 15 Uhr)

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