Triathlon: Polizei-Landesmeisterschaften in Gladbeck
Ahlener Duo trotzt der Eiseskälte

Ahlen -

Was macht man bei „schnuckeligen“ acht Grad Außentemperatur? Als Durchschnittsmensch in der warmen Stube hocken. Als Triathlet springt man dagegen trotzdem in die Fluten eines Freibads. Das bewiesen jetzt zwei Ahlener bei einem Wettbewerb in Gladbeck.

Samstag, 18.05.2019, 05:00 Uhr
Martin Schnafel und Janin Knospe vertraten den ASC Ahlen bei den Polizei-Landesmeisterschaften in Gladbeck – mit Erfolg.
Martin Schnafel und Janin Knospe vertraten den ASC Ahlen bei den Polizei-Landesmeisterschaften in Gladbeck – mit Erfolg. Foto: ASC Ahlen

Schon wieder ein Kälterennen für die Ahlener Triathleten: Martin Schnafel und Janin Knospe nahmen zuletzt an den Polizei-Landesmeisterschaften teil, die im Rahmen des Triathlons in Gladbeck ausgetragen wurden. Und das bei gefühlt arktischen Temperaturen. Aber das hält einen Triathleten ja bekanntlich nicht von seinem Hobby ab.

Für das Ahlener Duo ging es um Punkt 10 Uhr auf die ein Kilometer lange Schwimmstrecke im Freibad. Nach etwa 16:30 Minuten kamen Schnafel und Knospe gemeinsam aus dem Wasser. Hier endete die Kooperation dann aber auch, da Schnafel der deutlich stärkere Radfahrer ist.

Nach der Schwimmstrecke trennen sich die Wege

Zu bewältigen war ein Rundkurs von 5,5 Kilometern, der sieben Mal zu durchfahren war. Auf der flachen und zum Teil mit starken Schlaglöchern durchsetzten Straße war dies allerdings kein Genuss. Die Außentemperatur von acht Grad tat ihr Übriges. Trotzdem beendete Schnafel die 38,5 Kilometer nach schnellen 1:06 Stunden. Knospe folgte nach 1:14 Stunden.

Zum Abschluss ging es auf einen schönen 2,5 Kilometer langen Rundkurs durch den Wittringer Stadtwald, wo die Zehn-Kilometer-Laufstrecke zu bewältigen war. Schnafel zeigte trotz Trainingsrückstands eine gute Laufleistung. Er benötigte 43 Minuten und beendete das Rennen in einer Zeit von 2:05:58 als 15. in einem stark besetzten Männerfeld. Knospe folgte ihm mit einer Laufzeit von knapp unter 45 Minuten und insgesamt 2:17:01. Das bedeutete Platz acht bei den Frauen. Zudem lief sie in der W35 auf Rang drei, während Schnafel das Treppchen in der M50 mit dem vierten Platz knapp verpasste.

Sehr starkes Teilnehmerfeld

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung und ein stark besetzter Wettkampf. Mit Rike Westermann befand sich auch die aktuelle Vizeeuropameisterin mit am Start. Bei den Männern erreichten die ersten zehn Finisher eine Topzeit von unter zwei Stunden.

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