Handball: DHB-Pokal
Alicia Stolle: „Dann sind alle Emotionen rausgeplatzt“

Ahlen -

Mit dem Sieg im Finale des DHB-Pokals feierte die Ahlenerin Alicia Stolle am Sonntag den bislang größten Triumph ihrer Karriere. Bis sie das realisiert hatte, hat es aber ein paar Momente gedauert.

Dienstag, 28.05.2019, 12:54 Uhr aktualisiert: 28.05.2019, 14:12 Uhr
Alicia Stolle mit der Medaille für den DHB-Pokal-Sieg.
Alicia Stolle mit der Medaille für den DHB-Pokal-Sieg. Foto: J. Stolle

Mit dem dramatischen 24:23-Erfolg über die SG BBM Bietigheim haben sich die Ahlenerin Alicia Stolle und der Thüringer HC zum DHB-Pokalsieger gekrönt (die WN berichtete) . Vorausgegangen war dem Siegtreffer in letzter Sekunde eine starke Aufholjagd, die Stolle besonders stolz machte. In der Schlussviertelstunde hatte der Deutsche Vizemeister THC noch mit vier Toren zurückgelegen (18:22). „Wie wir in den letzten Minuten zurückgekommen sind, hätten wohl die wenigsten erwartet“, so die Rückraum-Shooterin.

Die hatte nach Bölks Treffer gar nicht sofort geschaltet, dass dieser gleichbedeutend mit dem Titelgewinn war. Momente später aber doch. „Dann sind bei mir und den Mädels einfach alle Emotionen rausgeplatzt. Spätestens mit dem Pokal in den Händen, hat man es dann realisiert.“

Viel Zeit zu feiern, blieb dem Team nicht. Für den einen Teil ging es in der Nacht zurück nach Erfurt. Stolle und die anderen Nationalspielerinnen trafen sich noch am Montag, um sich auf das WM-Qualifikations-Hinspiel gegen Kroatien vorzubereiten. Das Rückspiel findet kommenden Mittwoch (5. Juni) in Hamm statt. „Darauf freue ich mich schon sehr“, so die 22-Jährige. Natürlich kommt sie dann als frisch gebackene Pokalsiegerin auch auf einen kurzen Heimatbesuch.

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