Taekwondo: Satori Ahlen
Seit 35 Jahren ein „Kick“ für Körper und Geist

Ahlen -

Zur Jubiläumsfeier trafen sich jetzt frühere und aktuelle Vereinsmitglieder von Satori Ahlen. Zu feiern gab es das 35-jährige Bestehen. Seit der Gründung bietet der Verein einen „Kick“ für Körper und Geist.

Montag, 17.06.2019, 16:56 Uhr
Einige Gründungsmitglieder sowie aktuelle und ehemalige Vorstandsmitglieder: (hintere Reihe v.l.) Robin Dekker (1. Vorsitzender Satori Ahlen), Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Thorsten König (2. Vorsitzender), Andreas Risse, Herbert Härtel, Ingo Skorupa, Jörg Krieter, Klaus-Jürgen Lensch, Norbert Gebhardt, Angelika Schmiele (Vizepräsidentin Kreissportbund Warendorf); (vordere Reihe) Jörg Glowacz (Schatzmeister), Manfred Armborst, Werner Härtel, Ivan Seketa, Lydia Bauer, Ralf Hohenstein.
Einige Gründungsmitglieder sowie aktuelle und ehemalige Vorstandsmitglieder: (hintere Reihe v.l.) Robin Dekker (1. Vorsitzender Satori Ahlen), Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Thorsten König (2. Vorsitzender), Andreas Risse, Herbert Härtel, Ingo Skorupa, Jörg Krieter, Klaus-Jürgen Lensch, Norbert Gebhardt, Angelika Schmiele (Vizepräsidentin Kreissportbund Warendorf); (vordere Reihe) Jörg Glowacz (Schatzmeister), Manfred Armborst, Werner Härtel, Ivan Seketa, Lydia Bauer, Ralf Hohenstein. Foto: Satori Ahlen

„Jemanden aufs Kreuz legen“, diese Redewendung hat im allgemeinen Sprachgebrauch einen negativen Beigeschmack. Aber muss das immer so sein? Nein, denn beim Taekwondo geht das auch anders: Seit 35 Jahren legen sich die Mitglieder des Vereins Satori Ahlen jetzt schon gegenseitig aufs Kreuz. Bei „Kicks“ und Griffen aber immer im Vordergrund: Fairness und der Respekt vor dem Trainingspartner. Kein Wunder also, dass sich der Verein in den vergangenen Jahrzehnten prächtig entwickelte und sein 35-jähriges Bestehen am vergangenen Samstag mit einem Festakt und einem Familiennachmittag in der Sekundarschule feiern konnte.

Dabei nahm der erste Vorsitzende Robin Dekker Mitglieder und Gäste mit auf eine kleine Zeitreise in das Gründungsjahr 1984. „Wer weiß, ob der Kampfsport in Ahlen sich ohne sie überhaupt etabliert hätte“, richtete der Satori-Vorsitzende einen besonderen Dank an Korinna Fuchs (heute Rings), Norbert und Roland Gebhardt, Klaus-Jürgen Lensch, Ulrich Reichelt, Raimund Sauter und Michael Schulz. „Dem Engagement dieser sieben Gründungsmitglieder ist es zu verdanken, dass wir heute hier stehen.“

35 Jahre Satori Ahlen: Impressionen vom Jubiläum

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  • Robin Dekker (1. Vorsitzender Satori Ahlen), Klaus-Jürgen Lensch (Gründungsmitglied von Satori Ahlen) und Norbert Gebhardt (Gründungsmitglied von Satori Ahlen)

    Foto: Satori Ahlen
  • Robin Dekker (1. Vorsitzender Satori Ahlen) und Dr. Alexander Berger (Bürgermeister der Stadt Ahlen)

    Foto: Satori Ahlen
  • Robin Dekker (1. Vorsitzender Satori Ahlen), Katrin Can (Mitarbeiterin der Gruppe Sport der Stadt Ahle)n und Dieter Austrup (Leiter der Gruppe Sport der Stadt Ahlen)

    Foto: Satori Ahlen
  • Robin Dekker (1. Vorsitzender Satori Ahlen) und Angelika Schmiele (Vizepräsidentin des Kreissportbundes Warendorf)

    Foto: Satori Ahlen
  • Robin Dekker (1. Vorsitzender Satori Ahlen) und Angelika Schmiele (Vizepräsidentin des Kreissportbundes Warendorf)

    Foto: Satori Ahlen
  • Einige Gründungsmitglieder sowie aktuelle und ehemalige Vorstandsmitglieder: (hintere Reihe v.l.) Robin Dekker (1. Vorsitzender Satori Ahlen), Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Thorsten König (2. Vorsitzender), Andreas Risse, Herbert Härtel, Ingo Skorupa, Jörg Krieter, Klaus-Jürgen Lensch, Norbert Gebhardt, Angelika Schmiele (Vizepräsidentin Kreissportbund Warendorf); (vordere Reihe) Jörg Glowacz (Schatzmeister), Manfred Armborst, Werner Härtel, Ivan Seketa, Lydia Bauer, Ralf Hohenstein.

    Foto: Satori Ahlen
  • Klaus-Jürgen Lensch (Gründungsmitglied von Satori Ahlen) und Norbert Gebhardt (Gründungsmitglied von Satori Ahlen)

    Foto: Satori Ahlen
  • Kampfkunstvorführung

    Foto: Satori Ahlen
  • Kampfkunstvorführung

    Foto: Satori Ahlen
  • Hoch das Bein: Lilian Michelswirt (li.) und Emily Michelswirth zeigten, was der Nachwuchs schon alles drauf hat.

    Foto: Satori Ahlen
  • Überflieger: Spektakuläre Szenen gab es in der Halle der Sekundarschule zu sehen.

    Foto: Satori Ahlen
  • Durchbruch: Bei den Vorführungen der Taekwondo-Sportler wurde so manche kurz und klein gehauen.

    Foto: Satori Ahlen
  • Kampfkunstvorführung

    Foto: Satori Ahlen

Wir, das ist mittlerweile ein Verein mit 184 Mitgliedern, der zu einer festen Größe im Sportleben der Stadt Ahlen geworden ist. „Sie beweisen eindrucksvoll, dass es in Ahlen neben Handball und Fußball auch noch andere Sportarten gibt“, lobte Bürgermeister Dr. Alexander Berger die Entwicklung des Vereins in seiner Rede. Taekwondo und Hapkido, das sei quasi die „Regieanweisung für ein gutes gesellschaftliches Miteinander“.

Warum? „Keiner wird bei ihnen ausgegrenzt“, stellte Angelika Schmiele, Vizepräsidentin des Kreissportbundes Warendorf, heraus. Durch Taekwondo und Hapkido würden Werte wie Respekt vermittelt, die in „unserer Gesellschaft immer mehr abhandenkommen“.

Was Respekt beim Kampfsport ganz praktisch bedeutet, davon konnten sich die Zuschauer im Anschluss an den Festakt bei zahlreichen Vorführungen der Sportler und einem Familiennachmittag mit Hüpfburg, Tombola und co. überzeugen. Auffällig hierbei neben der beeindruckenden Athletik: Schon die Kleinsten wissen, dass man sich vor seinem Partner verbeugt und damit Respekt ausdrückt. „Man ist immer auch für das Wohl seines Partners verantwortlich“, betont Dekker das Credo des Vereins. Hierfür steht letztlich auch der Name des Vereins. „Satori“ ist ein aus dem Zen-Buddhismus stammender Begriff, der Erleuchtung bedeutet. Es geht also auch um das Erlernen menschlicher Werte.

Menschen aller Altersklassen, die Taekwondo oder Hapkido betreiben wollen, sollten sich bis zum 30. September anmelden, denn dann spart man sich im ersten Quartal die Beiträge und erhält auch den weißen Trainingsanzug kostenfrei dazu. Ansonsten beträgt der Mitgliedsbeitrag monatlich zwölf Euro für Erwachsene und acht Euro für Kinder.

 

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