Handball: Bezirksliga
Schwartz will Eintracht Dolberg variabler machen

Dolberg -

Das Kapitel Landesliga ist für die Handballer von Eintracht Dolberg beendet – vorerst. Damit es nicht eine Episode bleibt, will Trainer Andreas Schwartz die Spielweise des SVE, der nun in die Vorbereitung gestartet ist, variabler machen. Einige bekannte Gesichter werden ihm dabei künftig fehlen.

Mittwoch, 03.07.2019, 22:06 Uhr
Über mangelnde Beteiligung konnte sich SVE-Trainer Andreas Schwartz (vorne rechts) beim Trainingsauftakt nicht beklagen.
Über mangelnde Beteiligung konnte sich SVE-Trainer Andreas Schwartz (vorne rechts) beim Trainingsauftakt nicht beklagen. Foto: SV Eintracht Dolberg

Wer aus Fehlern lernt, kann von ihnen profitieren. Vor dem Blick nach vorne in eine hoffentlich bessere Zukunft hat Andreas Schwartz es deshalb seinem Team beim Trainingsauftakt am Dienstagabend nicht erspart, die enttäuschende Vorsaison der Handballer von Eintracht Dolberg noch einmal in den Fokus zu rücken.

Wir wollen mittelfristig weg vom Image der Fahrstuhlmannschaft.

Andreas Schwartz

„Ich habe den Jungs ganz deutlich die Defizite offenbart, die zum Abstieg aus der Landesliga geführt haben – und meine Vorstellungen, wie wir diese abstellen“, so der Trainer. Sein Ziel: „Wir wollen mittelfristig weg vom Image der Fahrstuhlmannschaft.“

Spielweise soll umgestellt werden

Damit das nach einer zwar nicht sofort, aber möglichst bald wieder angepeilten Rückkehr in die Landesliga-Etage gelingt, sollen jetzt in der Vorbereitung die Weichen gestellt werden. „Wir müssen uns spielerisch ein Stück weit neu erfinden“, erklärt Schwartz, was er sich vor seiner zweiten Saison als SVE-Coach vorgenommen hat. „Wir haben vieles nur noch schematisch runtergespielt und waren vor allem offensiv nicht mehr flexibel genug. Wir müssen da wieder unberechenbarer werden und individuelle technische Defizite abbauen“, sagt er. Und auch in der Abwehr müsse seine Mannschaft sich umstellen. „In den letzten Jahren hat sie zu 90 Prozent immer die gewohnte 6:0-Deckung praktiziert. Jetzt müssen wir schauen, ob wir nicht – zumindest als alternative Variante – auch mal offensiver decken.“

Fünf Abgänge

Letzteres durchaus auch aus personellen Gründen. „Wir wollen aus der Not eine Tugend machen, nachdem uns zwei ganz wichtige Bausteine für die 6:0-Deckung künftig fehlen werden“, gibt Schwarz zu bedenken, Die Rede ist von Pascal Weghake (pausiert ein Jahr) und Johannes Arndt (nach Beckum), die ebenso wie die Abgänge von Jacob Heickmann (Beckum), Christoph Bußmann (Karriere-Ende in der Erstvertretung) und Marcel Weghake (nach Köln) einen personellen Umbruch bedingen.

Lars Westhues kommt von der Ahlener SG

Dem gegenüber stehen drei neue Gesichter im Kader. Einziger externer Neuzugang ist Lars Westhues von der Ahlener SG. „Das ist der Linkshänder, der uns gefehlt hat und uns schon variabler machen wird“, freut sich Schwartz. Dass mit Carsten Schroer ein weiterer Linkshänder aus der zweiten Mannschaft zum Kader stößt, sieht der Coach deshalb ebenso positiv. Und auch von Julian Lauf, der ebenfalls fest aus der Reserve aufrückt, hält Schwartz viel: „Er hat sich zu einem bärenstarken Außen entwickelt.“

Erste Vorbereitungsphase bis Ende Juli

Bis Ende Juli stehen in der Vorbereitung zunächst einmal Fitness und Grundlagen auf dem Plan. Die zweite Phase beginnt dann in der zweiten August-Woche. Auf die faule Haut legen können sich die SVE-Herren in der Pause dazwischen aber nicht. „Da wird es Hausaufgaben für die Jungs geben“, kündigt Schwartz an.

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