Handball: 3. Liga
Keine Gnade für die Wade: Ahlener SG schwitzt bei Mountainbike-Tour

Ahlen -

Dass sie Muckis in den Armen haben, wissen die Handballer der Ahlener SG. Wie es um ihre Beinmuskulatur bestellt ist, erfuhren sie in Winterberg. Dort ging es auf eine Mountainbike-Tour. Für einen Neuling war vorzeitig Schluss.

Dienstag, 09.07.2019, 16:02 Uhr aktualisiert: 09.07.2019, 17:29 Uhr
Schlüpften bei der Ahlener SG gleich in einen neuen Dress: (von links) Luca Sackmann, Philipp Dommermuth, Maurice Behrens und David Wiencek präsentierten sich in Winterberg kostümiert.
Schlüpften bei der Ahlener SG gleich in einen neuen Dress: (von links) Luca Sackmann, Philipp Dommermuth, Maurice Behrens und David Wiencek präsentierten sich in Winterberg kostümiert. Foto: Ahlener SG

Als Handballer sind sie ja einiges an Maloche und harten Trainingseinheiten gewohnt. Aber das dreitägige Teambuilding-Wochenende im Sauerland hat die Jungs der Ahlener SG dennoch ans Limit gebracht.

Neben den Lachmuskeln waren vor allem die Beine verstärkten Strapazen ausgesetzt. Noch recht gemütlich ging es nach der Ankunft beim Bowling zu, auch wenn die Neuzugänge diesen sportlichen Wettstreit auf der Bahn in Kostümen absolvieren mussten. Trotz kurzer Nacht präsentierte sich die Truppe tags drauf putzmunter, um die knapp 60 Kilometer lange Mountainbike-Tour durch die Berge zu bewältigen. Es galt: Keine Gnade für die Wade.

Dommermuth mit viel Kraft in den Beinen

„Das tat ordentlich weh in den Beinen. Da brennen die Oberschenkel aber mal so richtig. Das war ein sehr gutes Konditionstraining, an dem wir wirklich an die Grenze der Belastbarkeit gekommen sind“, sagte Mattes Rogowski . Für den ASG-Kapitän war die Tour mit reichlich Höhenmetern zwar keine neue Erfahrung. Dennoch machte auch ihm die Plackerei auf dem Sattel zu schaffen.

Handball: Ahlener SG beim Teambuilding in Winterberg

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Philipp Dommermuth kam dagegen einigermaßen glimpflich davon. „Er hat wahrscheinlich zu viel Kraft in den Beinen“, flachste Rogowski angesichts einer zerstörten Pedale, die trotz zwischenzeitlicher provisorischer Reparatur drei Kilometer vor Willingen nicht mehr zu retten war. So musste der Kreisläufer sein Rad zum Treffpunkt (bergauf) schieben. Dort zeigten sich die Trainer Sascha Bertow und Jan Anton aber gnädig und beförderten Dommermuth mitsamt seinem lädierten Mountainbike zurück ins Quartier. Zuvor versorgten sie ihre Truppe mit Verpflegung. Nach der Pause wartete die zweite Hälfte der Bergetappe auf die Ahlener. Und die hatte es nicht weniger in sich.

Tassen hoch für den Flüssigkeitshaushalt

„Vor allem auf dem letzten Stück vor Winterberg hattest du einen echten Endgegner vor dir. Wenn du am Ziel bist, weißt du, was du getan hast“, berichtete Mattes Rogowski. Viereinhalb Stunden auf dem Bike hatten ihre Spuren hinterlassen. „Am Abend gingen dann noch mal die Tassen hoch“, so Rogowski.

Der Flüssigkeitshaushalt musste nach derart harter Arbeit wieder ausgeglichen werden. Die Neuen mussten noch einige Rituale über sich ergehen lassen, waren danach aber endgültig fester Bestandteil der Mannschaft. „Sie hatten vorher schon keine Berührungsängste. Schon vor Winterberg war unser Verhältnis sehr gut, aber jetzt sind wir wirklich ein Team geworden. Und das bringt uns in der Saison noch mal ein paar Prozent extra“, resümierte Mattes Rogowski.

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