Leichtathletik: Westfälische Jugendmeisterschaften U18/U20
Moritz Schulte holt Bronze

Ahlen -

Wattenscheid war ein gutes Pflaster für die Leichtathleten der LG Ahlen. Sie erzielten bei den Westfälische Jugendmeisterschaften U18/U20 achtbare Ergebnisse. Besonders erfolgreich war ein Speerwerfer.

Donnerstag, 11.07.2019, 16:16 Uhr aktualisiert: 12.07.2019, 16:52 Uhr
Präsentierten sich bei den Westfälischen Meisterschaft der U18/U20 in Wattenscheid in guter Verfassung: (von links) Alina Widera, Sven Becker (Trainer), Moritz Schulte, Jannik Pollmeier, Jolina Heimann, Betty Smit und Patricia Assmann.
Präsentierten sich bei den Westfälischen Meisterschaft der U18/U20 in Wattenscheid in guter Verfassung: (von links) Alina Widera, Sven Becker (Trainer), Moritz Schulte, Jannik Pollmeier, Jolina Heimann, Betty Smit und Patricia Assmann. Foto: Jürgen Pollmeier

Während Nike Möllers und Jan Wiese in starker Form bei den Deutschen U16-Meisterschaften präsentierten, überzeugten ihre Trainingskollegen der LG Ahlen mit Trainer Sven Becker bei den Westfälischen Jugendmeisterschaften der U18 und U20 in Wattenscheid.

Im Lohrheidestadion, bereits mehrfach Schauplatz größerer Wettkämpfe, bestätigten die Athleten der LG Ahlen aufs Neue, dass ihre Formkurve nach oben zeigt.

Über sich hinaus wuchs beispielsweise Moritz Schulte im Speerwurf der männlichen Jugend U20. Er schleuderte das Wurfgerät auf 47,35 Meter und verbesserte seine bisherige persönliche Bestweite um fast vier Meter. In der Endabrechnung landete er damit auf dem dritten Rang hinter Aaron Thieß (LG Bünde/Löhne) und Laurin Petrak (TV Wattenscheid 01). 1,70 Meter fehlten ihm zu Silber.

Für die Finalläufe über 100 Meter qualifizierten sich Jolina Heimann und Betty Smit mit soliden 13,04 und 13,14 Sekunden als jeweils Vierte ihrer Vorläufe. Im Finale erreichten sie am Ende die Plätze 14 und 15. Solide Leistungen zeigte auch Jannik Pollmeier. Zwar reichte es für ihn über 100 Meter der U18 mit 11,77 Sekunden nicht für den Einzug ins Finale. Umso mehr überzeugte er dagegen auf der doppelten Distanz. Mit 24,28 Sekunden sprintete er nah an seine Bestleistung heran und platzierte sich auf Rang 15.

„Das waren klasse Ergebnisse von allen. Das zeigt, dass es weiter vorwärts geht“, war Trainer Sven Becker zufrieden. Einen Rückschlag musste allerdings die heimische 4x100-Meter-Staffel hinnehmen, die aus Verletzungsgründen nicht an den Start gehen konnte. Mit seiner Zeit auf einem vierten Platz gemeldet, verpasste das Quartett die Generalprobe für die Deutschen Jugendmeisterschaften. Dort werden die Ahlener Sprinterinnen am 26. Juli in Ulm an der Startlinie stehen.

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