Handball: Verbandsliga
Die nächsten Wochen werden hart für die Ahlener SG 2

Ahlen -

Schwitzen, schinden und kein Ball in Sicht... Spaßig hört sich das Trainingsprogramm für die Ahlener SG 2 nicht an. Doch Trainer Kay Sparenberg will für den Kampf um den Klassenerhalt die Grundlagen legen. Drei Neue hat der neue Trainer schon. Einer wird noch dringend gesucht.

Mittwoch, 17.07.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 22.07.2019, 13:17 Uhr
Der neue Trainer Kay Sparenberg (v.l.) hat drei Neue im Kader: Markus Pyttel, Noel Schemann und Colin Lorenz. Schwitzen müssen in der Vorbereitung aber ohnehin alle Spieler, wie Lukas Hinterding (Foto unten) beweist.
Der neue Trainer Kay Sparenberg (v.l.) hat drei Neue im Kader: Markus Pyttel, Noel Schemann und Colin Lorenz. Schwitzen müssen in der Vorbereitung aber ohnehin alle Spieler, wie Lukas Hinterding (Foto unten) beweist. Foto: Jörg Toppmöller

Mit Speck fängt man Mäuse, heißt es. Deshalb flötet Kay Sparenberg gut gelaunt ins Telefon: „Heute geht‘s zum Schwimmen!“ Und dann lacht er sich ins Fäustchen. Denn auf dem wahren Trainingsplan für die Verbandsliga-Handballer von der Ahlener SG 2 steht überhaupt kein Sprung ins kühle Nass, sondern das deutlich ungeliebtere Intervall-Training. Aber welcher Mannschaftssportler hört das schon gerne?

„Das ist nicht unbedingt der Knaller bei den Jungs. Deshalb muss man es gut verpacken, damit trotzdem alle kommen“, weiß Sparenberg. Also steht offiziell Schwimmen im Programm, und inoffiziell wissen alle, dass die Badehose zu Hause bleiben kann und stattdessen Laufschuhe einzupacken sind. So ist das eben in der drögen Vorbereitung.

Viel Grundlagen-Training für den Anfang

Die ersten drei davon hat die Ahlener SG 2 schon in den Knochen. In denen hat der neue Trainer viel Wert auf die Grundlagen gelegt: „Beim Krafttraining sind wir im intensiven Bereich, die Grundausdauer ist durch. Jetzt kommen Intervalle dazu“, sagt Sparenberg. Zugleich kündigt er weitere harte Wochen bis August an. „Zeit, um uns mit dem Ball zu beschäftigen haben wir noch genug“, findet er.

Tut ganz schön weh: Lukas Hinterding beim Bankdrücken.

Tut ganz schön weh: Lukas Hinterding beim Bankdrücken. Foto: Jörg Toppmöller

Um einem ganzheitlichen Konzept gerecht zu werden, wurde das Trainerteam um Sparenberg neu aufgestellt. Natürlich auch, weil der bisherige Co-Trainer Jan Anton bekanntlich zur Erstvertretung in die 3. Liga gewechselt ist. Seinen Posten in der Zweiten übernimmt nun Mats Reckzügel, der bislang für das Torwarttraining verantwortlich zeichnete. Neu für die Verbandsliga-Mannschaft ist das wöchentliche Athletiktraining, das Tobias Salewsky übernimmt.

Drei Neuzugänge machen den Kader breiter

Drei Zugänge hat die ASG-Zweite zudem zu verzeichnen: Markus Pyttel, Colin Lorenz (beide HSC Hamm) und Noel Schemann (Warendorfer SU). Alle drei müssen erst noch an die Verbandsliga herangeführt werden. Lorenz als Rechtsaußen hat dabei den Vorteil, einer der immer gesuchten Linkshänder zu sein. Pyttels Haupteinsatzgebiet ist der Kreis. Er kann aber auch andere Positionen bekleiden. Schemann wiederum ist gelernter Halblinker. Alle drei sollen sich mittelfristig zu guten Alternativen entwickeln. Die wäre Lukas Fischer schon sofort, doch wird sich seine Genesung wohl noch bis weit in die Hinrunde ziehen.

Im Tor wird noch händeringend Verstärkung gesucht

Die größte Baustelle liegt zurzeit aber ohnehin an ganz anderer Stelle: im Tor. Fabian Rütten und Peter Frochte stehen nicht mehr zur Verfügung. Somit verbleibt nur Jonas Hüsken. Aus der Dritten könnte zwar Raphael Wilmes einspringen. Doch das ist für eine lange Saison zu wenig. Sparenberg sieht Handlungsbedarf: „Wir sind mit Kandidaten in Gesprächen, aber natürlich ist es kurz vor der Saison gar nicht so einfach“, sagt er. Dass die Vorbereitungszeit nur für die Spieler eine Herausforderung sein soll, hat aber ja auch keiner behauptet. . .

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