Fußball: Kreisliga-A-Rückblick
Ahlener SG hatte nur Spurenelemente von Erfolg

Ahlen -

Die abgelaufene Spielzeit war ganz sicher kein Zuckerschlecken für die früh abgeschlagenen ASG-Fußballer. Peter Kriesche, damals noch Trainer und nun Sportlicher Leiter, hatte den Abstieg kommen sehen. Aber er lobt seine Truppe für ihre große Moral.

Donnerstag, 18.07.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 22.07.2019, 13:17 Uhr
Allzu oft liefen die ASG-Fußballer – hier gegen Vorwärts – ihren Gegnern hinterher. Schon früh war abzusehen, dass es nicht für den Klassenerhalt reicht. Nun soll in der B-Liga vieles besser werden.
Allzu oft liefen die ASG-Fußballer – hier gegen Vorwärts – ihren Gegnern hinterher. Schon früh war abzusehen, dass es nicht für den Klassenerhalt reicht. Nun soll in der B-Liga vieles besser werden. Foto: Lars Gummich

Ein Sieg, ein Unentschieden und 28 Niederlagen bei 25 geschossenen und 166 kassierten Toren. Diese Zahlen könnten einem neutralen Beobachter einen kalten Schauer über den Rücken laufen lassen. Doch die Fußballer der Ahlener SG haben trotz der mehr als miserablen Ausbeute in 30 Begegnungen und des früh feststehenden Abstiegs nicht aufgesteckt und die Spielzeit tapfer zu Ende gebracht.

Schlussendlich waren es die kleinen Erfolgserlebnisse wie das 1:1-Remis gegen den SV Neubeckum oder der 3:2-Erfolg über den SuS Enniger am vorletzten Spieltag, mit denen sich die Truppe von Spielertrainer Kemal Gemec für ihr Durchhaltevermögen selbst belohnt hat.

Unerfahrene Truppe wird oft auseinandergenommen

„Uns war vor der Saison schon bewusst, dass es für uns gegen den Abstieg gehen wird“, sagt Peter Kriesche . Er stand bis zur Winterpause selbst an der Seitenlinie und kümmerte sich dann als Sportlicher Leiter darum, dass es weitergeht.

„Leider ist die Befürchtung wahr geworden. Ich hatte zwischendurch immer noch die Hoffnung, dass wir den einen oder anderen Punkt mehr holen“, so Kriesche. Doch dafür ließen sich seine Jungs zu regelmäßig auseinandernehmen. Ergebnisse wie das 0:11 gegen Wadersloh, das 0:13 gegen Vorhelm oder das 1:10 gegen Oelde waren keine Seltenheit. „Das tat schon weh, aber wir hatten einfach zu wenig erfahrene Spieler in unseren Reihen“, sagt Kriesche.

Kurz vor dem Winter drohte der Totalausfall

Die Negativserie gipfelte sogar in zwei Spielausfällen gegen Liesborn und Vellern, weil einfach nicht genügend Akteure bereitgestanden hatten. Mit Hilfe von Spielern aus den Alten Herren rettete sich das Schlusslicht dann in die Winterpause. Danach wurde es nicht nur ergebnistechnisch, sondern auch spielerisch besser. Doch immer noch war der jungen Truppe ihre Unerfahrenheit anzumerken.

„Ich möchte den Jungs aber keinen Vorwurf machen. Dass sie das so durchgezogen haben, ist beachtlich. Hut ab“, lobte Kriesche die Einstellung. „Der Zusammenhalt der Jungs war toll. Sie kamen zum Training und standen zum Verein – trotz dieser Ergebnisse.“

Für die neue Saison bleibt die Mannschaft zu großen Teilen zusammen und ist noch verstärkt worden (die WN berichteten). „Wir wollen schnell wieder zurück in die Kreisliga A“, kündigt Kriesche an.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6786524?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57550%2F
Das Jucken hört nicht auf
Setzt Eichen und Menschen zu: der Eichenprozessionsspinner
Nachrichten-Ticker