Triathlon: ASC Ahlen in Münster
Rookies meistern nächste Hürde

Ahlen -

Aller Anfang ist schwer, heißt es. Aller Anfang macht Spaß, müsste es aber im Falle des ASC Ahlen heißen. Denn der hatte beim Triathlon in Münster zahlreiche Einsteiger dabei, die entweder zum allerersten Mal starteten oder zum ersten Mal auf einer längeren Strecke. Und die Rookies fingen Feuer.

Donnerstag, 01.08.2019, 14:38 Uhr
Eine große Truppe war der ASC Ahlen: (hinten v. l.) Oliver Diecksmeier, Thomas Schmidt, Cedric Gebhardt, Jörg Altebockwinkel, Egbert Borgschulte, Jannis Rohden, Patrick Schneider, Michael Hagedorn, (v.v.l.) Carina Diecksmeier, Silke Diecksmeier, Gudrun Kraus, Janin Knospe und Carolin Jungenblut (kl. Bild).
Eine große Truppe war der ASC Ahlen: (hinten v. l.) Oliver Diecksmeier, Thomas Schmidt, Cedric Gebhardt, Jörg Altebockwinkel, Egbert Borgschulte, Jannis Rohden, Patrick Schneider, Michael Hagedorn, (v.v.l.) Carina Diecksmeier, Silke Diecksmeier, Gudrun Kraus, Janin Knospe und Carolin Jungenblut (kl. Bild). Foto: ASC Ahlen

Gleich vier Premieren feierten die Triathleten des ASC Ahlen beim Sparda City Triathlon Münster. Ihren allerersten Ausdauer-Dreikampf absolvierte dabei Carolin Jungenblut und fing offenbar Feuer.

Die Studentin hat zwar schon in den vergangenen Jahren Erfahrungen bei Swim & Runs gesammelt – also bei kombinierten Ausdauerwettkämpfen aus den Disziplinen Schwimmen und Laufen. Dass es nach 500 Meter Schwimmen im Münsteraner Hafenbecken jedoch erst noch auf eine 20 Kilometer lange Radstrecke ging, bevor der finale Fünf-Kilometer-Lauf auf sie wartete, war eine neue Herausforderung für den Rookie.

Ich kam aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus.

Carolin Jungenblut

Diese bewältigte die Ahlenerin erfolgreich. „Ich kam aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus“, sagte Jungenblut angesichts der Stimmung, die der ASC-Fanclub auf der Strecke verbreitete. Nach 1:22:29 Stunden war sie sicher, dass es nicht ihr letzter Triathlon gewesen ist.

Eine neue Herausforderung nahmen auch Jörg Altebockwinkel, Cedric Gebhardt und Egbert Borgschulte auf sich. Statt der Volksdistanz meldeten sie die etwa doppelt so lange olympische Distanz. Hier warteten eineinhalb Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen – und während der zweieinhalb Stunden Wettkampfdauer hatten sie reichlich Gelegenheit, sich gegenseitig anzufeuern. Denn dank der Wendepunktstrecken begegnete sich das Trio immer wieder unterwegs.

Carolin Jungenblut machte ihre erste Erfahrung beim Triathlon.

Carolin Jungenblut machte ihre erste Erfahrung beim Triathlon. Foto: ASC Ahlen

Drei Triathleten starten erstmals auf längerer Strecke

Gebhardt war dabei als Schnellster aus dem Wasser, wurde aber beim Laufen noch von Altebockwinkel überholt, der nach 2:30:24 Stunden nur acht Sekunden vor seinem Teamkollegen das Ziel erreichte.

Borgschulte setzte sich vor dem abschließenden Lauf an die Spitze des Trios, konnte dem hohen Renntempo der beiden anderen allerdings nicht folgen und kam nach 2:34:32 Stunden ins Ziel. Für ihn war die olympische Distanz nur ein Zwischenziel, hat er doch bereits eine Mitteldistanz im September und eine Langdistanz im kommenden Jahr gemeldet.

Janin Knospe Dritte über die olympische Distanz

Während für die Rookies der Zieleinlauf das höchste Tagesziel war, kämpften andere Ahlener um Platzierungen. Am erfolgreichsten war dabei Janin Knospe, die die olympische Distanz in 2:18:29 Stunden absolvierte und damit den dritten Gesamtplatz bei den Damen belegte. Auch ein Altersklassensieg in der W35 sprang für sie heraus. Damit war sie nicht allein: Gudrun Kraus ließ nach 2:26:50 Stunden alle übrigen W60-Starterinnen hinter sich.

Rohden bekommt Konkurrenz aus der Bundesliga

Der derzeit schnellste Ahlener, Jannis Rohden, hatte mit besonders viel Konkurrenz zu kämpfen. Der Wegfall der Bundesligarennen in Münster führte dazu, dass die starken Athleten aus diesen Mannschaften in den offenen Starts zu finden waren. Mit einer guten Performance im zweiten Start – die schnelleren Athleten waren allesamt im ersten Start eingeordnet – lief er in die Top Ten und eroberte in 2:01:52 Stunden den sechsten Platz in der männlichen Hauptklasse. Weiter finishten Michael Hagedorn nach 2:14:42 Stunden, Patrick Schneider nach 2:18:44 Stunden und Thomas Schmidt nach 2:38:53 Stunden.

Ein Dreiergespann der Familie Diecksmeier war zudem auf der Volksdistanz zu finden. Oliver Diecksmeier wurde nach 1:01:11 Stunden Sieger der M40. Seine Frau Silke folgte nach 1:09:09 Stunden als Dritte der W35 und seine Schwester Carina nach 1:19:56 Stunden als 13. der W30.

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