32. Sassenberger Triathlon
Podestplätze und ein Foto-Finish: ASC Ahlen sorgt in Sassenberg für Furore

Ahlen -

Mehr als 1300 Teilnehmer machten den Triathlon in Sassenberg zu einem sportlichen Großereignis. Für einige Großtaten war derweil der ASC Ahlen verantwortlich. Gleich mehrfach stürmten dessen Athleten aufs Treppchen.

Montag, 05.08.2019, 15:34 Uhr aktualisiert: 06.08.2019, 17:30 Uhr
Und los geht’s. Alle fünf Sekunden werden per Rolling Start fünf Teilnehmer ins Wasser gelassen.
Und los geht’s. Alle fünf Sekunden werden per Rolling Start fünf Teilnehmer ins Wasser gelassen. Foto: R. Penno

Auf den letzten Metern war es noch mal ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Egbert Borgschulte war schon auf die Schlussgerade eingebogen, den roten Teppich unter den Füßen, den Zielbogen vor Augen. Da hörte er, wie hinter ihm jemand noch mal zum Endspurt ansetzte. Dieser jemand war Thomas Schmidt , sein Vereinskollege vom ASC Ahlen. „Der kriegt mich nicht mehr“, dachte sich Borgschulte. Den heißen Atem des Verfolgers im Nacken, mobilisierte er ebenfalls noch mal die letzten Reserven.

Es nützte nichts. In einem wahren Foto-Finish überquerte Schmidt am Ende hauchdünn vor Borgschulte die Linie. Ein Blick auf die Zielzeit verriet später, dass Schmidt (1:25:29) auf der Volksdistanz des 32. Sassenberger Triathlons ohnehin vor Borgschulte (1:26:08) lag und auf Rang 91 beendete. Dennoch sorgte ihr Zweikampf kurz vor dem Ende für Erheiterung zwischen den beiden Teamkollegen, die auch ihren Mitstreiter Cedric Gebhardt (1:26:51) abhängten. Geschlagen wurden sie alle von ihrem Vereinskollegen Jonas Barwinski (1:13:18), der mit Platz zwölf in der Endabrechnung die anvisierten Top 15 erreichte, und dem Vorhelmer Timo Pieper (1:16:19) auf Platz 23.

Diederichs-Debüt mit Hindernissen

Beim Dreikampf in der Nachbarschaft gingen einmal mehr viele Triathleten aus der Wersestadt an den Start. Eine richtig starke Visitenkarte gab dabei Michael Linde auf der Mitteldistanz ab. Trotz monatelanger Schulterprobleme wechselte er nach 38:38 Minuten vom 1,9 Kilometer langen Schwimmen aufs Rad. Die 89 Kilometer lange Strecke absolvierte er in beeindruckenden 2:27:24 Stunden und lief auch die abschließenden 20 Kilometer in 1:38:56 Stunde. Seine Zeit von 4:50:12 Stunden bedeutete Rang zwölf in der Endabrechnung und wie im Vorjahr Platz zwei in seiner Altersklasse (AK 35).

Triathlon: Auf und neben der Strecke – Bilder vom 32. Sassenberger Triathlon

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  • Foto: ASC Ahlen

Einen Altersklassensieg (AK 40) gab es dagegen auf der Olympischen Distanz (1,5/44/10) für Susanne Hämmerling, die in 2:45:54 achtschnellste Frau war, und für Janin Knospe (AK 35) als Gesamtelfte in 2:47:12. Ihnen folgten Pia Heinrich (2:52:37), Vera Kujat (2:54:59) und Debütant Mark Diederichs (3:02:00). Bei ihm lief nicht alles nach Plan. Zunächst gab seine Sportuhr nach der Hälfte des Rennens den Geist auf. Dann plagten ihn beim Laufen ab Kilometer acht Seitenstiche. „Hätte ich die Probleme nicht gehabt, wäre ich locker unter drei Stunden geblieben“, sagte Diederichs.

„Juli“ glänzt auch im August

Ihre Premiere auf der Volksdistanz (0,7/23/5,5) erlebte indes Juliane Beckamp. Trotz eines Trekking- anstelle eines Rennrads meisterte sie (nicht nur) die zweite Disziplin zu ihrer Zufriedenheit und ihren ersten Triathlon überhaupt in 1:43:50. Noch etwas schneller war mit Jan Köth (1:35:24) ein weiterer ASC-Neuling. „Beim Laufen hatte ich nach dem ersten halben Kilometer keinen Bock mehr“, flachste Köth, dem die ersten beiden Disziplinen deutlich leichter gefallen waren. Lohn für seine Mühe war Platz drei bei den Junioren.

Triathlon: Impressionen vom 32. Sassenberger Triathlon

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  • Triathlon: Impressionen vom 32. Sassenberger Triathlon Foto: R. Penno

Ebenfalls rauf aufs Treppchen ging es für Judith Steinkamp (1:54:36), die Zweite bei den Juniorinnen wurde. Mit sich im Reinen war auch Karlheinz Oeckermann, der nach einer einjährigen Pause bei seinem Comeback in 1:31:07 finishte. Auf die Tube drückte obendrein der ASC Ahlen Express. Die aus Ralf Kläsener, Heinz Reckendrees und Sandra Henning bestehende Staffel beendete das Rennen nach 1:31:26.

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