Triathlon: Ostseeman
Gnädige Ostsee und gute Laune: Thomas Fischer finisht Langdistanz in Glücksburg

Ahlen -

Unter der Marke von zwölf Stunden blieb Thomas Fischer beim Ostseeman in Glücksburg. Der Triathlet des ASC Ahlen erreichte damit sein Ziel. Gudrun Kraus übertraf auf der Mitteldistanz sogar ihre Erwartungen.

Dienstag, 13.08.2019, 17:00 Uhr
Mit einem Klaps auf den Hintern feuerte Oliver Diecksmeier seinen Vereinskollegen Thomas Fischer an.
Mit einem Klaps auf den Hintern feuerte Oliver Diecksmeier seinen Vereinskollegen Thomas Fischer an. Foto: ASC Ahlen

Nach knapp zwölf Stunden kehrte das Lachen ins Gesicht von Thomas Fischer zurück. „Das ist alles, was ich wollte“, rief der Athlet im Wettkampfdress des ASC Ahlen seinen ihn anfeuernden Teamkollegen zu. Erst auf den letzten Metern seines Wettkampfs teilte er ihnen mit, was er sich für die Langdistanz in Glücksburg vorgenommen hatte: ein Finish unter zwölf Stunden. Vor dem Start des Ostseemans wollte er über Zeiten nicht reden.

Zu präsent waren die Erinnerungen an das Jahr 2011. Damals begann Fischers Wettkampf in der stürmischen Ostsee, die alle Hoffnungen auf Topzeiten zunichtemachte. Acht Jahre später war die Ostsee gnädiger. Im ruhigen Wasser absolvierte Fischer die 3,8 Kilometer in 1:09:38 Stunden.

Zielzeit eine Punktlandung

Die anschließenden 180 Radkilometer waren in sechs Runden aufgeteilt, die nicht nur einige Höhenmeter, sondern auch einen teilweise gefährlichen, da sehr engen Kurs aufwiesen. Diesen durchfuhr Fischer unbeschadet und blieb nur knapp unter einem Durchschnittstempo von 30 Stundenkilometern. So wechselte er nach etwa 7:18 Stunden in die Laufschuhe und steuerte immer weiter auf eine Punktlandung zu. 4:38 Stunden benötigte er schließlich für den abschließenden Marathonlauf und kam so nach 11:57:48 Stunden ins Ziel. Damit wurde der Ahlener 22. der Altersklasse M50.

Einen Altersklassensieg in der W60 eroberte Gudrun Kraus . Die Sendenhorsterin startete auf der halb so langen Ostseeman-113-Distanz (1,9 Kilometer Schwimmen – 90 Kilometer Radfahren – 21,1 Kilometer Laufen) und war nach dem Zieleinlauf total begeistert. „Das war einer meiner schönsten Wettkämpfe bisher“, schwärmte sie. Das Schwimmen in der Ostsee genoss sie so sehr, dass sie kurzzeitig darüber nachdachte, die Runde noch einmal zu schwimmen.

Andere Renntaktik

Den Gedanken verwarf die Lehrerin jedoch ganz schnell und bog Richtung Wechselzone ab, die sie nach etwa 47 Minuten erreichte. Die drei Radrunden, deren Profil der Athletin des ASC Ahlen sehr entgegenkamen, absolvierte sie unter drei Stunden. „Den Lauf bin ich bewusst etwas ruhiger angegangen als sonst“, sagte Kraus, die damit etwaigen Verdauungsproblemen vorbeugen wollte. Die Taktik ging auf, so dass die W60-Athletin auch die dritte Disziplin voll genießen konnte. Nach 5:54:38 Stunden erreichte sie das Ziel.

Die gleiche Strecke teilten sich Oliver Diecksmeier (Schwimmer), Jürgen Kraus (Radfahrer) und Silke Diecksmeier (Läuferin). Sie benötigten 5:15:25 Stunden für die Distanz.

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