Fußball: Kreisliga A Beckum
Suryoye Ahlens große Party soll nicht mit einem Kater enden

Ahlen -

Der SK Suryoye Ahlen hat eine Saison in Saus und Braus hinter sich. In der A-Liga jedoch wird der Aufsteiger verstärkt mit Rückschlägen umgehen müssen. Dennis Tulgay sieht sein Team dafür aber aus gutem Grund gewappnet.

Samstag, 17.08.2019, 12:00 Uhr
Aufsteiger mit Selbstvertrauen – SK Suryoye: (o.v.l.) Adrian Tulgay, Don Niketta, Niklas Wölk, Benjamin Osmanovic, Bayram Senlik, Benjamin Türkoglu, Andreas Tulgay; (u.v.l.) Georg Albayrak, Lucas Tulgay, Laurenz Seiler, James Khouri und Jonas Schuricht.
Aufsteiger mit Selbstvertrauen – SK Suryoye: (o.v.l.) Adrian Tulgay, Don Niketta, Niklas Wölk, Benjamin Osmanovic, Bayram Senlik, Benjamin Türkoglu, Andreas Tulgay; (u.v.l.) Georg Albayrak, Lucas Tulgay, Laurenz Seiler, James Khouri und Jonas Schuricht. Foto: Marc Kreisel

Die Party war ausgelassen, der Jubel groß. Doch nun wird wieder alles auf Anfang gestellt. Denn für den Aufsteiger SK Suryoye Ahlen geht es in der am Sonntag startenden Saison vornehmlich um eins: Den Klassenerhalt – und dafür will die Mannschaft von Spielertrainer Dennis Tulgay alles in die Waagschale werfen. „Wir haben eine schöne Aufstiegsparty gefeiert, aber genau das wollen wir im ersten Kreisliga A-Jahr nicht sofort wieder kaputt machen. Schließlich steht der ganze Verein hinter uns“, betont der Coach.

Eigentlich wollte der 31-Jährige seinen Posten als Trainer nach der letzten Spielzeit aufgeben. „Ich wollte eigentlich ein Jahr Pause machen, um Abstand zu bekommen. Hinzu kam der Aspekt, dass ich beruflich sehr viel unterwegs bin und deswegen wenig Zeit habe“, erzählt er. Doch die Leidenschaft zum Fußball und die Bemühungen seiner Truppe, ihn als Übungsleiter zu behalten, führten bei Tulgay zu einem Sinneswandel. Jetzt geht er in seine fünfte SKS-Saison – davon in seine vierte als kickender Coach.

Viele neue Gesichter

Neue Gesichter konnte er mit Don Niketta (ehemals FC Gütersloh), Lucas Tulgay (Aramäer Ahlen), Torhüter Joshua Wagner, Jonas Schuricht, Benjamin Osmanovic, Petros Tarambuskas und Benjamin Türkoglu (alle Vorwärts Ahlen) ebenfalls begrüßen. Dagegen verließen Michel Osmanovic, Timo Wagner (beide SV Neubeckum) und Ibrahim Demir (FSG 3) den Verein. „Wir haben uns gut verstärkt und ich bin guter Dinge für die neue Spielzeit“, sagt Dennis Tulgay.

Auch die dicken Brocken zum Auftakt – in den ersten vier Begegnungen muss SKS unter anderem gegen den Vorjahreszweiten Fortuna Walstedde, Bezirksliga-Absteiger SuS Ennigerloh und Westfalia Vorhelm ran – bereiten dem Trainer keine Sorgenfalten. „Wir werden auf jeden Fall versuchen, etwas zu reißen“, gibt er sich kämpferisch. Seiner Truppe traut er jedenfalls eine Menge zu – zumal auch die Vorbereitung zufriedenstellend verlief.

Hitze hatte keine Auswirkungen

„Die Jungs haben gut gearbeitet und wir hatten keine Probleme mit der Hitze“, berichtet Tulgay. „Wir trainieren immer erst um 20 Uhr. Da war es schon kühler. Wir konnten also komplett durchziehen.“ Auch die Trainingsbeteiligung sei angesichts des kleinen Kaders gut gewesen.

Die Testspielergebnisse möchte der Coach nicht überbewerten. Nach dem 7:0-Erfolg über die Zweitvertretung von ASK und dem 6:1-Sieg über den TuS Hamm folgte eine deutliche 1:8-Pleite gegen den TuS Uentrop. „Gerade gegen Uentrop haben wir viel ausprobiert und sind unter die Räder gekommen. Das war aber auch ein starker Gegner und soll keine Maßstab für uns sein“, erläutert Tulgay.

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