Fußball-Kreisliga A Beckum – der 1. Spieltag
Da wartet noch viel Arbeit – Schmeichelhaftes Remis für Aramäer Ahlen

Ahlen -

Der erste Spieltag in der Kreisliga A aus Ahlener Sicht: Vorwärts hat sich den Start anders vorgestellt, auf Aramäer kommt noch viel Arbeit zu und die Ambitionen von ASK bekamen einen Dämpfer. Kurz: Der Auftakt in die Saison hätte aus heimischer Sicht besser laufen können. Nur ein Team überzeugte.

Sonntag, 18.08.2019, 19:52 Uhr
Ein richtiges Kuddelmuddel herrscht im Ennigerloher Strafraum. Kurz danach erzielte Aramäer Ahlen dann tatsächlich noch den Ausgleich zum 1:1. Das war aber ein mehr als schmeichelhaftes Ergebnis für die Gastgeber.
Ein richtiges Kuddelmuddel herrscht im Ennigerloher Strafraum. Kurz danach erzielte Aramäer Ahlen dann tatsächlich noch den Ausgleich zum 1:1. Das war aber ein mehr als schmeichelhaftes Ergebnis für die Gastgeber. Foto: Simon Beckmann

Die Partien des ersten Spieltags in der Kreisliga A Beckum.

Aramäer Ahlen – SuS Ennigerloh II 1:1

Heinz Schroth hatte es bereits vor der Partie geahnt. „Ennigerloh wird richtig, richtig heiß sein“, hatte der Co-Trainer der Aramäer-Kicker vor der Begegnung gegen den amtierenden Meister der Kreisliga B gewarnt. Am Ende behielt der 62-Jährige Recht: Trotz Überzahl quälten sich die Hausherren zu einem mehr als glücklichen 1:1 (0:1)-Unentschieden. Denn der Ausgleich fiel erst in der letzten Minute der regulären Spielzeit durch einen von Vesco Hamidovic verwandelten Strafstoß.

„Wir sind einfach nicht in das Spiel reingekommen. Auch von der Laufbereitschaft her war das nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte“, bilanzierte Schroth nach dem Abpfiff. „Mit dieser Leistung kann ich nicht zufrieden sein“, kritisierte er, um gleich hinterherzuschieben: „Nach vorne fehlten uns einfach die Ideen und das Tempo. So konnte das nichts werden. Wir haben nicht die richtigen Mittel gefunden.“

In Abwesenheit von Übungsleiter Selim Smajkic – der Coach genießt noch seinen Urlaub – ließ es auch seine Truppe von Beginn an sehr gemächlich angehen. Ganz anders dagegen die zweite Garde des SuS Ennigerloh, die leicht übermotiviert um jeden Ball kämpfte. Die erste Chance der Partie gehörte aber dennoch den Gastgebern: Freistoß Pascal Schomaker , doch Maik Fohrmann kam zu spät und verpasste das Spielgerät knapp (4.) – das sollte lange die einzige Ahlener Duftmarke bleiben. Stattdessen spielten die Gäste immer wieder über die rechte Seite gefährlich nach vorne, zielten aber gleich mehrfach über das Aramäer-Gehäuse (8., 9.).

Fußball-Kreisliga A Beckum: Aramäer Ahlen - SuS Ennigerloh 2

1/55
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann
  • Foto: Simon Beckmann

Danach dauerte es, bis die Partie ihr erstes wirkliches Highlight bekam: Ein strammer Freistoß der Gäste, ausgeführt nur wenige Meter von der Mittellinie entfernt, touchierte die Latte des Ahlener Kastens. Den Nachschuss verwertete Adrian Kardas aus kurzer Distanz zur Führung für SuS (41.).

Nach dem Seitenwechsel wurde es dann schnell ruppiger – und das vor allem auf Seiten des Aufsteigers. Ennigerlohs Maurice Witt bezahlte mit der Ampelkarte für sein loses Mundwerk (55.), danach holten sich einige Akteure der Gäste reihenweise Gelbe Karten ab (63., 70., 80., 81.). Fußballerisch verpassten es Eduard Wart (57.) und Adrian Kardas (78.) aus aussichtsreichen Möglichkeiten, für Ennigerloh zu erhöhen. Auf Seiten der Aramäer-Kicker versuchten Kevin Wilmes (62.) und Philip Erlei (85.) ihr Glück aus der Distanz – ohne Erfolg.

Den gab es erst, als Neuzugang Vesco Hamidovic einen „glücklichen“ (Schroth) Elfmeter in der 90. Minute zum Ausgleich in die Maschen trat. Zuvor wurde vermeintlich Thomas Tunc gefoult. „Ich weiß nicht, ob das wirklich ein Strafstoß war. Man hat aber ein Geräusch gehört, dass Thomas getroffen wurde“, meinte der Co-Trainer. Direkt im Anschluss holte sich Eduard Wart noch eine Rote Karte für unsportliches Verhalten ab (90.+1). Dann war die Partie vorbei. „Wir nehmen den glücklichen Punkt mit. Aber es kommt noch viel Arbeit auf uns zu“, so Schroth.

Aramäer: Tas – Erlei, Dakin (46. Ves. Hamidovic ), Tunc, Fohrmann, N. Wegmann, Kleinickel (77. Karagün), Schomaker, Jeball, Wilmes, Kreitinger (46. Erduvan)

Westfalia Vorhelm – Germania Stromberg 4:1

Einen Einstand nach Maß legte Dennis Averhage bei seinem Debüt an seiner alten und neuen Wirkungsstätte als Trainer bei Westfalia Vorhelm hin. „Der Sieg war wichtig für uns, denn es war wie erwartet ein schwerer Auftakt“, sagte der Übungsleiter. „Nach hinten raus wurde es deutlich, doch unser Spiel war phasenweise sehr von Nervosität geprägt.“ Er bemängelte zudem, dass sein Team nach dem Führungstreffer von Philipp Woestmann (16.) den Faden verloren habe. Die Gäste glichen durch Steven David James aus (42.). Torjäger Marvin Brüggemann schoss die Hausherren mit einem lupenreinen Hattrick (53./Strafstoß, 83./Strafstoß, 84.) dann aber doch noch auf die Siegerstraße.

Vorwärts Ahlen – Germania Lette 1:3

So hat sich Vorwärts-Co-Trainer Ismail Yerli den Auftakt in die neue Spielzeit nicht vorgestellt: Seine Truppe hatte nach 90 Minuten gegen den Vorjahres-Elften das Nachsehen. Die Gastgeber spielten in der ersten Viertelstunde bärenstark auf und gingen durch Fabrizio Nieddu in Führung (3.). Danach kassierten die Ahlener ein „blödes Gegentor“ durch Dennis Brinkhaus (23.). Kurz vor der Pause kam es noch dicker für die Hausherren: Patrick Huesmann brachte Lette mit einem Eigentor in Führung (44.). „Nach der Pause haben wir uns bis zur Grundlinie gut durchgespielt, aber die Hereingaben fanden keine Abnehmer“, analysierte Yerli, der den im Urlaub weilenden Trainer Oliver Glöden vertrat. Alexander Klinnert sorgte auf der Gegenseite dann für den Schlusspunkt (81.).

SpVg Oelde – TuS Wadersloh 2:0

Der Dritte der Vorsaison musste gleich im ersten Spiel eine Niederlage hinnehmen. Dennis Nüsken (21.) und Jan Baum mit einem verwandelten Strafstoß (86.) schossen die Gastgeber auf die Siegerstraße. Waderslohs Akteure hatten dagegen zu wenig Zielwasser getrunken.

ASK Ahlen – SV Neubeckum 1:2

Einen Dämpfer kassierten die ambitionierten ASK-Kicker gegen den SV Neubeckum. Trotz 45-minütiger Überzahl – kurz vor dem Pausentee flog Luis Einhoff wegen einer Unsportlichkeit vom Platz – verließ die Elf von Trainer Serkan Aldemir am Ende das Feld als Verlierer. Die frühe Führung durch Neuzugang Metehan Sahin (3.) egalisierte Nabil Katileh in der Mitte des ersten Durchgangs (30.). Ein fragwürdiger Foulelfmeter, den Patrick Mutlu für die Gäste verwandelte (75.), entschied dann das Spiel. Möglichkeiten auf Seiten der Hausherren ließen Sahin und Ismail Colak ungenutzt. „Spielerisch war das heute in Ordnung. Es haperte an der Chancenverwertung“, berichtete ASK-Vorsitzender Secaattin Akbas. Zudem sei die Defensive der Gäste sehr stark gewesen.

SuS Ennigerloh – RW Vellern 3:0

Standesgemäß punktete der Bezirksliga-Absteiger zum Auftakt gleich dreifach gegen den Drittletzten der vergangenen Spielzeit. Fabian Nordhues (17.) und Richard Beil (45.+2) trafen vor der Pause für Ennigerloh. Nach dem Seitenwechsel machte Jesse Große-Frie dann schnell den Deckel drauf (57.).

Fortuna Walstedde - Suryoye Ahlen 2:3

Suryoye Ahlen wollte den Vizemeister eigentlich nur ärgern – und holte dabei gleich drei wichtige Punkte. In der vierten Minute der Nachspielzeit sorgte der zwei Minuten zuvor eingewechselte Georg Albayrak für die Entscheidung. Davor trafen Spielertrainer Dennis Tulgay (32.) und Benjamin Türkoglu (56./Strafstoß) für den Aufsteiger. Für die Hausherren hatte Jonah Scheffler beide Treffer markiert (3., 57.). Außerdem beendeten beide Teams die Partie nur zu zehnt: Bei Walstedde (65.) und SKS (83.) flog je ein Akteur vom Platz.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6858418?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57550%2F
2:0 gegen Magdeburg: Preußen Münster beendet Sieglosserie
Er kann es noch; Rufat Dadashov (2.v.l.) erzielte wie in Meppen ein Tor, dieses Mal zur 1:0-Führung
Nachrichten-Ticker