Fußball-Kreisliga A Beckum: der 2. Spieltag
„Das war unterirdisch“: ASK Ahlen bezwingt Aramäer mit 3:1

Ahlen -

ASK Ahlen kann nach dem Sieg aufatmen, für Aramäer Ahlen ist die zweite Niederlage im zweiten Spiel dagegen ein deutlich zu vernehmendes Warnsignal. Trainer Selim Smajkic ließ kaum ein gutes Haar an dem Auftritt seiner Truppe.

Sonntag, 25.08.2019, 21:00 Uhr
Einen schmerzhaften Fall legten die Aramäer-Kicker hin. Die bereits zweite Saisonniederlage gegen ASK tat richtig weh.
Einen schmerzhaften Fall legten die Aramäer-Kicker hin. Die bereits zweite Saisonniederlage gegen ASK tat richtig weh. Foto: Lars Gummich

Mit 3:1 (1:0) setzte sich ASK Ahlen im Stadtderby gegen die Kicker von Aramäer durch. Für die Gastgeber war der Erfolg nach der bitteren Auftaktpleite gegen Neubeckum der Weg zurück in ruhigeres Gewässer. Den Gästen steht dagegen nach der verdienten Niederlage das Wasser bereits am zweiten Spieltag bis zum Hals.

„Das war unterirdisch heute“, fand Selim Smajkic , Trainer bei den Aramäer-Kickern, klare Worte für den desolaten Auftritt seiner Truppe. „Wir haben gar nicht erst versucht, das Spiel zu kontrollieren und uns während der 90 Minuten auch gar nicht aufgebäumt“, ergänzte er.

Die Ausfälle von Stefan Wegmann, Senad Colic, Maik Fohrmann und Pascal Schomaker seien einfach nicht zu kompensieren. „Mit dieser Truppe wird es schwierig, überhaupt einen Punkt zu holen“, nahm Smajkic kein Blatt vor den Mund. Da fehle es an grundlegendem Fußballverständnis, so der Coach weiter. „Wir müssen nicht eine Schüppe, sondern gleich eine Schubkarre mehr investieren.“

Fußball-Kreisliga A Beckum: ASK Ahlen - Aramäer Ahlen

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Sein Gegenüber, Taner Bayraktar, war unterdessen sehr zufrieden mit der Vorstellung seines Teams. Auch, wenn die Hausherren mal wieder mit einem altbekannten Problem zu kämpfen hatten: Der Chancenverwertung. „Wir hätten heute 10:0 gewinnen können, wenn wir vor dem gegnerischen Tor konsequenter sind“, analysierte der sportliche Leiter von ASK. Dennoch sei der Sieg gegen den Stadtrivalen wichtig gewesen, um nicht einen klassischen Fehlstart hinzulegen.

Bereits früh besorgte Sinan Okan mit einem strammen Distanzschuss das 1:0 für die Gastgeber (10.). Danach schwächelten die ASK-Kicker etwas und gaben den Gästen etwas mehr Raum. Bis auf einen Pfostenschuss von Michele Heitkötter (26.) blieb die Smajkic-Elf aber zu harmlos. Auf der Gegenseite scheiterten Yusuf Güney und Hasan Keskin gleich mehrfach, um das Ergebnis noch vor dem Seitenwechsel deutlicher zu gestalten.

Nach dem Pausentee sahen die Zuschauer das gleiche Bild: ASK spielte sich Chance um Chance heraus während sich Aramäer in der eigenen Hälfte verkroch. Eine Ausnahme war der Versuch vom eingewechselten Nicolas Karagün, doch sein Schuss streifte nur das Außennetz (75.). Vier Minuten vorher hatte allerdings Hasan Keskin bereits für das 2:0 für die Gastgeber gesorgt. Wirklich gefährlich wurde es im ASK-Strafraum nur, als Kevin Wilmes sein Glück versuchte und beim Nachschuss von Semih Cicek, dem Schlussmann der Gastgeber, gefoult wurde (84.). Den fälligen Strafstoß verwandelte Vesko Hamidovic souverän. Ahmet Taser stellte aber schnell den alten Abstand wieder her (90.). „Das war ein Verzweiflungsslalom hinten raus. Er wollte unseren Stürmern zeigen, wie man Tore schießt“, kommentierte Bayraktar lachend den Treffer.

ASK: Cicek – Taser, Ece (72. Eren), Keskin, Sahin (59. Colak), Okan (88. A. Covit), Gemec, Em. Kurt, Yildirim (63. En. Kurt), Y. Tunc, Güney

Aramäer: Tas – Erlei, N. Wegmann, Erduvan (54. Karagün), T. Tunc, Wilmes, Heitkötter (45. Dakin), Ves. Hamidovic, Kleinickel, Jeball, Kreitinger

SV Neubeckum – RW Vellern 3:2

Alle hatten sich wohl schon mit einem Remis abgefunden, doch Dominic Kunz hatte etwas dagegen und traf in der zweiten Minute der Nachspielzeit vom Punkt zum Siegtreffer für die Gastgeber. Zuvor hatten Mike Maslowski (2.) und Stefan Ahrens (40.) die Gäste je zwei Mal in Führung geschossen. Michel Osmanovic markierte zwei Mal den Ausgleich für Neubeckum (35., 60.). Vellern ist damit weiter sieglos. Die Hausherren holten den zweiten Sieg im zweiten Spiel.

TuS Wadersloh – Roland Beckum II 3:3

Eine Zwei-Tore-Führung reichte den Gastgebern nicht zu einem Erfolg. Sascha Seilers Führungstreffer (3.) drehte Florian Burmann (23., 44.) zur Pause für die Hausherren. Eduard Böhm erhöhte nach dem Seitenwechsel für Wadersloh auf 3:1 (50.). Doch Felix Lukas mit einem verwandelten Strafstoß (67.) und Marvin Tschätsch (85.) trafen für Rolands Reserve noch zum Ausgleich.

SuS Enniger – Vorwärts Ahlen 2:1

Fehlstart für Vorwärts Ahlen: Nach der Auftaktpleite gegen Lette hatte die Truppe von Trainer Oliver Glöden auch gegen Enniger das Nachsehen. Dennis Rinke (66.) und Erik Muckermann (75.) besorgten die beiden Treffer für den SuS. Joel Montoya Barea konnte für die Gäste nur noch zum 1:2 verkürzen (80.). „In der ersten Halbzeit standen wir hinten gut und haben wenig zugelassen. Im zweiten Durchgang war Enniger in der einen oder anderen Eins-gegen-Eins Situation cleverer“, erzählte Glöden. „Uns ist nach hinten raus nicht mehr viel eingefallen. Wir konnten den Schwung aus dem Pokalsieg leider nicht mitnehmen. Enniger war entschlossener und hatte mehr Leidenschaft gezeigt.“ Zur Erinnerung: Am Donnerstag hatten die Gastgeber noch mit 0:3 gegen die Kicker vom Lindensportplatz im Pokal verloren.

Simon Brehe von Westfalia Vorhelm

Simon Brehe von Westfalia Vorhelm Foto: Marc Kreisel

Germania Lette – Westfalia Vorhelm 4:4

Ein wahres Torspektakel bekamen die Zuschauer in Lette zu Gesicht. Nach einem munteren Hin und Her reichte es am Ende aber für beide Teams nicht zu einem Sieg. Die Führung der Gastgeber durch Alexander Klinnert (9.) drehte Davin Wöstmann mit einem Doppelpack für die Gäste (13., 39.). Nach der Pause kam der Tabellendritte durch Artur Sperle zurück (48.). Simon Brehe schoss die Kicker aus dem Wibbeltdorf aber erneut in Front (53.), ehe die Hausherren durch Nils Meisterernst (69.) und Marc-Rene Witte (68.) wieder die Führung übernahmen. Kurz vor Abpfiff egalisierte Marvin Brüggemann allerdings zum Remis (87.). Davor flog ein Germania-Akteur mit der Ampelkarte vom Platz (85.). „Die Punkteteilung war richtig unnötig. Wir hätten bereits im ersten Durchgang mehr Tore erzielen müssen“, ärgerte sich TuS-Coach Dennis Averhage über die miserable Chancenverwertung. „So war es am Ende ein offener Schlagabtausch, den wir nicht wollten.“

Germania Stromberg – Fortuna Walstedde 0:2

Einen Arbeitssieg fuhren die Walstedder bei Stromberg ein. Allerdings konnte sich die Elf von Eddy Chart in den ersten 25 Minuten bei ihrem Keeper Felix Grote bedanken, der gleich mehrfach glänzend gegen Strombergs Offensivspieler parierte. Im zweiten Durchgang kombinierten sich die Gäste zu einem wunderschönen Tor durch Jonah Scheffler (56.). Alessandro Nieddu machte kurz vor dem Abpfiff den Deckel drauf (89.). „Das war wichtig für die Moral. Wir wollten heute mehr als Stromberg“, bemerkte Chart.

SKS Ahlen – SuS Ennigerloh 1:4

Nach einer Halbzeit ohne Tore ging es nach dem Seitenwechsel ordentlich rund. Allerdings konnten die Fußballer von Suryoye Ahlen ihre Führung – getroffen hatte Spielertrainer Dennis Tulgay (52.) – nicht ins Ziel bringen. Stattdessen drehte der Bezirksliga-Absteiger die Begegnung und schenkte den Gastgebern gleich vier Treffer ein. Für Ennigerloh netzten Christoph Hakenes (61./Strafstoß), Patrick Zwoll (75.), Hendrik Hohmann (90.) und Vincenzo Caterisano (90.+4) ein. Auf Seiten der Ahlener konnte Lucas Tulgay vorzeitig duschen gehen (75.). „Wir haben ein richtig geiles Spiel gemacht. Durch fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen wurden uns dann aber die Punkte geklaut“, echauffierte sich Dennis Tulgay enttäuscht. „Ich bin dennoch stolz auf meine Mannschaft.“ Bitter: Adrian Tulgay musste mit einem Kreuzbandriss ins Krankenhaus.

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