33. Volkslauf in Einen 2019
„Wo ist denn Jonas Barwinski?“

Einen/Müssingen -

Was für ein ärgerliches Missgeschick: Beim Emslauf in Einen ist Jonas Barwinski aus Ahlen in Führung liegend falsch abgebogen. Das hat den Titelverteidiger bei der zweiten Wertung der kreisweiten Laufcup-Serie den Tages- und wahrscheinlich auch alle Chancen auf den Gesamtsieg gekostet.

Montag, 26.08.2019, 13:44 Uhr aktualisiert: 26.08.2019, 15:35 Uhr
Richtig ärgerlich: Jonas Barwinski ist hier noch guter Dinge, führt er doch nach einem Kilometer schon deutlich. Dann biegt er falsch ab und landet auf Rang 130.
Richtig ärgerlich: Jonas Barwinski ist hier noch guter Dinge, führt er doch nach einem Kilometer schon deutlich. Dann biegt er falsch ab und landet auf Rang 130. Foto: R. Penno

So viel steht fest: Langweilig wird es beim Volksbank-Laufcup auch in diesem Jahr nicht. Beim Emslauf in Einen gab es mit Philipp Kaldewei vom LV Oelde den zweiten Sieger im zweiten Lauf – und der Titelverteidiger schlug den falschen Weg ein.

Nach 36:29 Minuten war Philipp Kaldewei als Sieger des Zehn-Kilometer-Laufs im Ziel und verwies Sascha Thiel (WSU Tri-Team / 36:47) sowie Markus Schuler (Oelde / 37:48) auf die nächsten Plätze. Jonas Barwinski aus Ahlen (Fit2Run Beckum) kam erst nach 54:26 Minuten auf Rang 130 ins Ziel.

Volkslauf in Einen 2019

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Dabei war der Ahlener drauf und dran, die Konkurrenz förmlich auseinander zu nehmen: Nach einem Kilometer hatte er bereits gut 15 Sekunden Vorsprung auf seine ersten Verfolger Philipp Kaldewei und Sascha Thiel – dahinter lief der Rest, weit in die Länge gezogen. Alles deutete auf einen Alleingang und klaren Erfolg des Vorjahressiegers hin. Dann aber nahm Barwinski die falsche Abzweigung. Statt nach rechts rannte er auf der 5,4-Kilometer-Runde wieder dem Ziel entgegen. Er ging in die zweite Runde und nahm dann den richtigen Weg.

„Meine eigene Dummheit“

Am Ende standen diese 54 Minuten, was nach über rund 15 Kilometern eine super Zeit war, mit der Jonas Barwinski aber nichts anfangen konnte. „Das ist ärgerlich, teils eigene Dummheit und teils die Schuld der Streckenposten“, sagte Jonas Barwinski. „Ich bin nach meiner Nachfrage, wo ich als 10er herlaufen muss, falsch geleitet worden und habe dadurch meine Chancen auf die Gesamtwertung verloren.“

Barwinski hofft nun, dass ihm die 25 Punkte für den Tagessieg – unabhängig von der Wertung für die tatsächlichen Gewinner – doch noch zuerkannt werden und er somit weiterhin Chancen auf eine Wiederholung seines Gesamtsieges bei der Laufcup-Serie hat. „Ich habe mich schon mündlich dazu gegenüber den Veranstaltern geäußert und werde das auch noch mal schriftlich tun. Dadurch hoffe ich, in der Serienwertung bleiben zu können. Sonst könnte ich nicht mehr mitmischen“, sagte er. Wie aussichtsreich dieses Unterfangen ist, bleibt abzuwarten.

Sascha Thiel führt

Im Moment hat Sascha Thiel in der Cup-Wertung die Nase nach den beiden Läufen in Ostbevern (3.) und Einen vorn. Der Warendorfer aber wird in Telgte wegen eines Triathlons aussetzen. In Einen war er bedingt zufrieden. „Die Zeit war sch..., die Platzierung top“, sagte der Warendorfer, der sich lange mit Philipp Kaldewei ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte. Der Oelder wunderte sich im Ziel zunächst etwas. Um ganz sicher zu sein, fragte er: „Wo ist denn Jonas?“ Den hatten er und Kaldewei schnell fast aus den Augen verloren, nach dessen Missgeschick sogar ganz.

Schnellste Frau über die 10 Kilometer war in Einen nach 42:12 Minuten Kirsten Althoff, zwei Minuten später folgte die Warendorferin Eva Wunderlich auf Rang zwei.

„Familiärer Charakter“

Mit den Bambini kamen die Veranstalter des Emslaufs in Einen wieder auf über 400 Teilnehmer. Eine Zahl, mit der die Veranstalter sehr zufrieden sind. „Viel mehr müssen es nicht sein, wir haben einen schönen familiären Charakter, der erhalten bleiben soll“, sagt Organisator Arne Wittenberg, der als erstes wieder die Einradfahrer und danach große Schar der Bambini auf ihre 400 Meter lange Reise schickte.

Markus Marienfeld vorn

Diese beiden Wettbewerbe sind genauso ein fester Bestandteil wie Schülerläufe und der 5,4-Kilometer-Lauf, den Markus Marienfeld (LG Ems Warendorf) nach 20:20 Minuten für sich entschied. Der schnellste Mann über die 20 Kilometer kommt wieder von der LG Deiringsen. Diesmal gewann Daniel Wimmer mit einer starken Zeit von 1:16:02 Stunden, auf Rang drei folgte schon die erste Frau: Irina Kulagina gewann nach 1:23:43 Stunden.

www.laufcup-warendorf.de

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