Fußball-Kreisliga A Beckum:
Immerhin der erste Punkt – Vorwärts Ahlen holt 2:2 gegen Wadersloh

Ahlen -

Der Knoten ist geplatzt. Zumindest ein bisschen. Vorwärts Ahlen hat gegen den TuS Wadersloh den ersten Punkt der Saison eingefahren. Das war allerdings eine harte Nuss. Gleich zwei Mal musste die Glöden-Elf einem Rückstand hinterherlaufen.

Sonntag, 01.09.2019, 21:05 Uhr
Und weg damit: Vorwärts Ahlen entschärft eine brenzlige Situation. Zwei Mal gelang das den Gastgebern gegen Wadersloh nicht. Deshalb sprang nur ein 2:2 heraus.
Und weg damit: Vorwärts Ahlen entschärft eine brenzlige Situation. Zwei Mal gelang das den Gastgebern gegen Wadersloh nicht. Deshalb sprang nur ein 2:2 heraus. Foto: Lars Gummich

Zwei Mal einem Rückstand hinterhergelaufen, zwei Mal gut zurückgekommen – und als verdienten Lohn hat Vorwärts Ahlen den ersten Punkt in dieser Spielzeit eingesammelt. Die Kreisliga-Fußballer sind nach den beiden Auftaktpleiten zwar noch nicht wieder zu 100 Prozent zurück in der Spur. Das 2:2 (0:1) gegen den TuS Wadersloh war allerdings ein erster Schritt in die richtige Richtung.

„Die erhofften drei Punkte sind es nicht geworden. Auf die kämpferische Leistung heute können wir aber aufbauen“, fand Vorwärts-Übungsleiter Oliver Glöden . „Den einen Zähler nehmen wir natürlich gerne mit“, schob er lachend hinterher.

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten. Bei den Gastgebern blieben diese allerdings allesamt ungenutzt. Sowohl Niclas Uhlenbrock – der Mittelfeldakteur wurde im Fünf-Meter-Raum von Fabrizio Nieddu freigespielt – als auch Alexander Klockenbusch und Nieddu selbst scheiterten. Die Gäste profitierten dagegen von einem „unnötigen Ballverlust“ (Glöden) und kamen durch Florian Burmann zur Führung (27.).

Fußball-Kreisliga A Beckum: Vorwärts Ahlen - TuS Wadersloh

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Nach dem Pausentee hatte Klockenbusch mehr Zielwasser getrunken und war nach einer Hereingabe von Nieddu zur Stelle – das 1:1 (47.). Lange blieb es aber nicht beim Unentschieden. Denn Tobias Krumkamp zirkelte einen Freistoß zum 2:1 für Wadersloh in die Maschen (54.).

„Das haben wir vorher schlecht verteidigt. Da stellen wir uns blöd an“, kritisierte Glöden das Foulspiel, das zu dem Freistoß geführt hatte. Rund 20 Minuten später belohnten sich die Kicker vom Lindensportplatz dann aber für ihre Bemühungen und glichen durch Stefanos Dontsis, der einen Freistoß von der Strafraumgrenze direkt verwandelte, erneut aus (75.). Vorwärts-Schlussmann Christian Splett parierte im Anschluss glänzend und hielt einen Punkt fest.

„Wadersloh hatte im zweiten Durchgang mehr Raum, weil meine Mannschaft unbedingt etwas bewegen wollte“, erklärte Glöden. „Man sollte dabei aber nicht die Defensive vernachlässigen. Wenn wir den Ball laufen gelassen haben, wurde es sofort gefährlich. Wir treffen aber leider noch zu oft die falschen Entscheidungen. Bis zur Grundlinie kommen wir gut durch“, analysierte der Übungsleiter. Dennoch sei das Remis ein kleiner Schritt in die richtige Richtung gewesen.

Vorwärts: Splett – Krömer, Lüdemann, Klockenbusch, Aksan, Popil, Dontsis, Ortmann, Schramm, N. Uhlenbrock (83. Huesmann), Nieddu (78. Sait)

Fußball-Kreisliga A Beckum: Westfalia Vorhelm - SuS Enniger

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Westfalia Vorhelm – SuS Enniger 1:1

Das ewig junge Derby zwischen Westfalia Vorhelm und SuS Enniger hatte nach 90 Minuten keinen Sieger. Stattdessen mussten sich beide Mannschaften, die weiterhin ungeschlagen bleiben, am Freitagabend mit einem 1:1.

„Das war bis jetzt unser schwächstes Spiel in dieser Spielzeit“, fand TuS-Coach Dennis Averhage. Enniger ging durch Dennis Rinke in Front (34.), Davin Wöstmann egalisierte vom Elfmeterpunkt noch vor der Pause (41.). Im zweiten Durchgang hatten Wöstmann und Dominik Bergedieck noch die Möglichkeiten, einen Sieg für die Hausherren rauszuschießen, ließen ihre Chancen aber ungenutzt. Die Gäste brachten dagegen einen gefährlichen Konter nichtunter. Ansonsten ließen die Vorhelmer nicht viel zu.

„Das Unentschieden geht in Ordnung. Auch, wenn es für uns eher eine ernüchternde Partie war“, erklärte Averhage, um im nächsten Atemzug hinterherzuschieben: „Wir hängen unseren Ansprüchen hinterher und haben uns durch die beiden Remis selbst unter Druck gesetzt. Die nächsten Spiele müssen wir gewinnen.“

Fortuna Walstedde – Germania Lette 2:0

Kampfspiele scheinen den Walsteddern in dieser Spielzeit zu liegen. Denn auch gegen Lette erarbeitete sich die Truppe von Eddy Chart einen 2:0-Erfolg. Nach einer ersten Halbzeit ohne große Highlights wurde es nach dem Seitenwechsel unterhaltsamer. Till Starkmann nutzte eine der guten Chancen der Gastgeber zum 1:0 (54.). Robin Vinnenberg machte mit einem wunderschönen Distanzschuss aus 35 Metern den Deckel drauf (80.). „Das war wieder ein Sieg der Moral heute“, fand Chart nach dem Abpfiff.

SC Roland Beckum 2 – SuS Ennigerloh 2 4:1

Den ersten Saisonsieg bejubelten die Gastgeber gegen Ennigerlohs Reserve. Dabei drehte Roland Beckums Zweitvertretung einen Rückstand – für die Gäste traf Mustafa Ünal vom Punkt (8.) – noch im ersten Durchgang in eine Zwei-Tore-Führung um. Rene Maaser (24., 45.+1) und Louis Joselin Diehl (45.+2) markierten die Treffer. Nach dem Seitenwechsel setzte Salih Cetinkilic noch einen drauf (59.).

Hasan Keskin von ASK Ahlen

Hasan Keskin von ASK Ahlen Foto: Marc Kreisel

SpVg Oelde – ASK Ahlen 2:2

Normalerweise kommentiert Taner Bayraktar die Leistung des Unparteiischen nach eigener Aussage nicht. Doch dieses Mal fand der sportliche Leiter von ASK nur ein Wort dafür: Unterirdisch. „In der ersten Halbzeit wird Hasan Keskin durch eine Notbremse gestoppt und der Schiri lässt einfach weiterlaufen. Nach der Pause pfeift er dann noch einen ganz komischen Elfmeter“, schüttelte Bayraktar mit dem Kopf. Der Strafstoß, den Jörn Kleinelanghorst verwandelte, führte zum 2:2-Ausgleich (78.). Eine Minute vorher parierte ASK-Keeper Semih Cicek einen berechtigten Elfmeter (77.). Bis dahin sah es gut für die Ahlener aus: Hasan Keskin (48./Elfmeter) und Alper Yildirim (70.) hatten die Partie zugunsten der personell stark gebeutelten Gäste gedreht. Jan Baum hatte vorher im ersten Durchgang Oeldes Führung besorgt (19.). „Vor dem Match hätte ich den Punkt genommen. Jetzt ist es einfach nur ärgerlich, weil wir eigentlich über 90 Minuten spielbestimmend waren“, so der sportliche Leiter.

Aramäer Ahlen – SV Neubeckum 0:6

Aramäer-Coach Selim Smajkic hatte es geahnt: Gegen seinen Ex-Club würde es sehr schwierig werden – und er behielt Recht. Die Neubeckumer machten mit den Hausherren kurzen Prozess und holten den dritten Erfolg im dritten Spiel. Michel Osmanovic trug sich beim Kantersieg gleich fünf Mal in die Ergebnisliste ein (21., 42., 45., 48., 54.). Den sechsten Treffer steuerte Patrick Mutlu bei (57.). „Das hätte auch noch deutlicher werden können“, berichtete Smajkic nach der Begegnung. „Mit dieser Truppe ist es schwer, Punkte zu holen“, kam er schnell wieder auf die angespannte Personalsituation zu sprechen. „Ich hoffe trotzdem, dass wir uns in den nächsten Spielen steigern können.“

Benjamin Türkoglu von Suryoye Ahlen

Benjamin Türkoglu von Suryoye Ahlen Foto: Marc Kreisel

RW Vellern – SKS Ahlen 1:4

Beim Vorletzten fuhren die Fußballer von Suryoye Ahlen ihren zweiten Saisonsieg ein. Spielertrainer Dennis Tulgay (9.) und Petros Tarambuskas (44.) schossen den Aufsteiger schon vor der Pause mit zwei Toren in Führung. Mike Maslowski verwandelte einen Strafstoß zum Anschlusstreffer für die Gastgeber (58.). Hoffnung keimte bei Vellern aber nicht lange auf: Denn Benjamin Türkoglu sorgte mit seinem Doppelpack für die Entscheidung (63., 75./Strafstoß). „Nach dem 2:0 hatte Vellern eine kurze Druckphase. Da haben wir uns nicht so gut angestellt. Über 90 Minuten gesehen, haben wir aber verdient gewonnen“, bilanzierte Tulgay. Die Hausherren verloren damit auch das dritte Spiel in dieser Spielzeit.

SuS Ennigerloh – Germ. Stromberg 4:1

Im ersten Durchgang hielten die Gäste noch gut dagegen und gingen durch Tobias Babik sogar in Front (25.). Drei Minuten später glich Hendrik Hohmann für den Bezirksliga-Absteiger aus. Nach dem Seitenwechsel machte es Ennigerloh dann durch Patrick Zwoll (51.), Richard Beil (75.) und erneut Hohmann (88.) deutlich. Für die Gastgeber war es der dritte Sieg in der dritten Partie. Für Stromberg dagegen die dritte Pleite in Serie.

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