Triathlon: ASC Ahlen
Vor dem Liga-Finale auf Bronzekurs

Ahlen -

Die Ligasaison der Triathleten hat die finale Phase erreicht. Sowohl die Herren als auch die Damen vom ASC Ahlen absolvierten ihren vorletzten Wettkampf in diesem Jahr und freuten sich über aussichtsreiche Zwischenplatzierungen.

Dienstag, 03.09.2019, 18:00 Uhr
Vera Kujat, Katharina Wien und Susanne Hämmerling belegten in Riesenbeck den vierten Platz.
Vera Kujat, Katharina Wien und Susanne Hämmerling belegten in Riesenbeck den vierten Platz. Foto: Silke Diecksmeier

Auf das männliche Quartett wartete die schwerste Aufgabe der Saison: eine Mitteldistanz in Hückeswagen. Nicht nur durch die Topographie im Bergischen Land ist dieser Wettkampf eine große Herausforderung. Hinzu kam die für einen Ligawettkampf ungewöhnliche Länge (2 km Schwimmen, 74 km Rad, 21 km Laufen), die den Ahlenern vor allem wegen der starken Hitze sehr zu schaffen machte.

Männer-Team Zehnter der Tageswertung

Komplikationen gab es jedoch schon im Wasser. Martin Schnafel ereilte in der Bevertalsperre eine Panikattacke. „Das hatte ich auch noch nie, dass ich im Wettkampf Rücken schwimme“, sagte der Routinier, der die Panik so wieder in den Griff bekam. Diese kostete ihn gar nicht so viel Zeit wie gedacht. Lediglich zweieinhalb Minuten nach seinem Teamkollegen Oliver Diecksmeier war er wieder an Land, ein Rückstand, den er auf dem Rad gut wieder reinfahren konnte. Auf Rang 15 liegend ging er auf die Laufstrecke, die für alle Ahlener in der aufkommenden Mittagshitze zur „Tour der Leiden“ wurde. Schnafel und Diecksmeier wechselten hier mehrfach die Positionen und konnten sich immer wieder gegenseitig anspornen.

Langdistanz noch in den Knochen

Das bessere Ende hatte Schnafel, der die Mitteldistanz nach 4:35:59 Stunden als 21. beendete. Diecksmeier folgte nach 4:36:50 Stunden als 23., Michael Hagedorn nach 4:53:56 Stunden auf Position 39. Thomas Fischer bekam die Folgen seiner vor drei Wochen absolvierten Langdistanz zu spüren. Er beendete das Rennen nach 5:35:27 Stunden als 61. Zusammen reichte das für den 10. Rang in der Tagesligawertung.

Katharina Wien mischt vorne mit

„Nicht aufhören mit Daumendrücken!“ So lautete die Devise für alle ASC-Athleten am zweiten Tag. Denn auch für die Damen stand ein Ligarennen an. Zwar hatte das Trio in Riesenbeck nur etwa die Hälfte der Distanz (1,50 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) zu absolvieren, von der Mittagshitze blieb es aber auch nicht verschont. Nach ihrem Radsturz im Juni war auch Katharina Wien wieder am Start und mischte erneut vorne mit. Von Beginn an setzte sie sich in den Top Ten des Feldes fest und zeigte vor allem beim Schwimmen und Radfahren sehr ansprechende Leistungen. „Man merkt, was ich trainiert habe“, grinste sie nach dem Rennen, das sie nach 2:27:06 Stunden als Sechste beendete.

Vera Kujat dreht beim Laufen auf

Wie Wien musste sich auch Susanne Hämmerling in der Abschlussdisziplin sehr quälen, konnte ihre zuvor erkämpfte Position aber nahezu halten. Nach 2:36:19 Stunden stand Platz 23 zu Buche. Ganz anders Vera Kujat, die beim Laufen noch einmal richtig aufdrehte und einige wichtige Plätze gutmachte. Ihr Ligadebüt beendete sie nach 2:40:37 Stunden als 33. Damit eroberten die Ahlenerinnen Rang vier und konnten, wie tags zuvor die Männer, den Bronzeplatz in der Liga verteidigen.

Ligafinale im Vreden

Das Ligafinale steigt am 7. September in Vreden. Dort sind sowohl die Damen als auch die Herren über die Sprintdistanz am Start.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6898032?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57550%2F
Nachrichten-Ticker