Triathlon: 9. Vredener Sparkassen-Triathlon
Doppelaufstieg: ASC Ahlen lässt die Korken knallen

Ahlen/Vreden -

Happy End auf ganzer Linie. Die Männer- und die Frauen-Mannschaft des ASC Ahlen bejubelten beim Triathlon in Vreden jeweils den Aufstieg. Damit gerechnet hatte niemand. Aber es war der Lohn für eine Top-Leistung.

Mittwoch, 11.09.2019, 16:34 Uhr
Zufrieden mit dem Saisonfinale: Holger Horn-Angsmann, Sebastian Schröer, Marc Dahmen, Gudrun Kraus, Oliver Diecksmeier, Pia Heinrich, Jannis Rohden, Silke Diecksmeier und Irene Pasternak (v. l.
Zufrieden mit dem Saisonfinale: Holger Horn-Angsmann, Sebastian Schröer, Marc Dahmen, Gudrun Kraus, Oliver Diecksmeier, Pia Heinrich, Jannis Rohden, Silke Diecksmeier und Irene Pasternak (v. l. Foto: Silke Diecksmeier

Mit einem Doppelaufstieg beendete der ASC Ahlen seine diesjährige Triathlon-Saison. Sowohl die Männer als auch die Damen durften nach ihren Wettkämpfen in Vreden jubeln.

Bei den Männern in der Verbandsliga Nord kam das Ergebnis sehr überraschend. Zu weit schienen die beiden Münsteraner Teams vor dem abschließenden Sprint (750 Meter Schwimmen – 20 Kilometer Radfahren – fünf Kilometer Laufen) entfernt. Platz drei in der Endabrechnung sichern war somit das erklärte Ziel. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass das Team von Weicon Tri Finish Münster seine Vorleistungen nicht bestätigen würde.

Lange Suche mit Happy End

Jannis Rohden , Oliver Diecksmeier, Marc Dahmen und Sebastian Schröer nutzten den Patzer der Favoriten optimal. Rohden erzielte nach 1:02:09 Stunden den sechsten Platz in der Einzelwertung. Diecksmeier folgte nach 1:03:46 Stunden und einem seiner besten Saisonrennen auf Rang zwölf. Dahmen verlor beim Laufen zwar den Anschluss an seinen Teamkollegen, sicherte aber nach 1:04:38 Stunden Rang 19. Sebastian Schröer, der mit dem Rennen gleichzeitig die Saison startete und beendete, wurde nach 1:06:33 Stunden 33. Ein besseres Teamergebnis erzielten an diesem Tag nur Marienfeld und Duisburg, so dass in der Tageswertung Rang drei heraussprang.

Lange mussten die Ahlener in der Ergebnisliste suchen, um auch die bisherigen Spitzenreiter zu finden. War Weicon Tri Finish Münster bei den vorangegangenen Starts einmal Dritter und zweimal Erster geworden, sprang in Vreden nur Rang 17 heraus. Mit diesem Ergebnis mussten sie den Aufstiegsplatz an die Ahlener abtreten, die im kommenden Jahr in der Oberliga starten, und gleichzeitig die Vizemeisterschaft bejubeln durften.

Irene Pasternak feiert tolle Premiere

In der Oberliga der Damen kämpften fünf Teams um vier Aufstiegsplätze in die Regionalliga – die Ahlenerinnen mittendrin. Vor der abschließenden Sprintdistanz trennten sie zwei Punkte von der Tabellenspitze, wiederum zwei vom Nichtaufstiegsplatz. „Es bleibt spannend“, urteilte Pia Heinrich vor dem Rennen, das sie gemeinsam mit Irene Pasternak und Silke Diecksmeier absolvierte.

Pasternak beeindruckte bei ihrem Ligadebüt besonders. Zwar schockierte sie anfangs noch die Tatsache, dass die Schwimmstrecke 750 statt der gewohnten 500 Meter betrug, doch im Rennen selbst machte ihr das keine Probleme. Stattdessen führte sie das Trio ab der zweiten Radrunde sogar an und sorgte für viel Ansporn bei ihren Teamkolleginnen. „Ich wusste, dass ich die beiden nicht zu weit wegfahren lassen darf“, sagte Pia Heinrich.

Pia Heinrich startet Aufholjagd

So wechselten die drei innerhalb von fünf Sekunden auf die Laufstrecke. Nach einer imposanten Aufholjagd landete Heinrich nach 1:13:13 auf Rang 16. Diecksmeier folgte nach 1:13:58 Stunden auf Rang 18. Pasternak sicherte nach 1:17:22 Stunden Rang 39. In der Teamwertung bedeutete dies den siebten Platz. Mit diesem verloren die Ahlenerinnen zwar den Podestplatz, konnten aber als Vierter der Liga den Aufstieg bejubeln.

Allen Grund zur Freude hatte auch Mannschaftsmitglied Gudrun Kraus. Sie startete in Vreden in der offenen Sprintdistanz und war froh, dort nur 500 Meter schwimmen zu müssen. Nach 1:12:52 Stunden gewann sie die Altersklasse W60 souverän. Holger Horn-Angsmann benötigte 1:09:03 Stunden und wurde Fünfter der M50.

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