Handball: 3. Liga Nord-West
Pizza nach Raubtierfütterung: Ahlener SG unterliegt bei Bergischen Panthern

Ahlen -

Mit Erfolgshunger an-, mit leerem Magen abgereist. Die Ahlener SG übernahm die Raubtierfütterung der HSG Bergischen Panther gleich selbst. Wenigstens gab es auf der Heimreise lecker was auf die Gabel.

Sonntag, 22.09.2019, 19:58 Uhr aktualisiert: 22.09.2019, 20:46 Uhr
ASG-Kreisläufer Philipp Dommermuth und seine Mannschaftskollegen hatten Erfolgshunger. Stillen konnten sie ihn bei den Bergischen Panthern nicht.
ASG-Kreisläufer Philipp Dommermuth und seine Mannschaftskollegen hatten Erfolgshunger. Stillen konnten sie ihn bei den Bergischen Panthern nicht. Foto: Lars Gummich

Auf der Heimreise nach Ahlen stand am Sonntagabend Pizza für die Ahlener SG auf dem Speiseplan. Besonders beliebt war dem Vernehmen nach die Sorte „Miami mit Thunfisch“. Pizza war aber auch das einzige, was die hungrigen Handballer von den Bergischen Panthern mitnahmen. Sportlich gingen sie beim 25:33 (13:13) leer aus. Sie hatten die Raubtierfütterung gleich selbst übernommen, weil sie bei der Niederlage kräftig mitgeholfen hatten.

„Wir haben uns zu viele Fehlwürfe und technische Fehler geleistet, das war sehr ärgerlich“, sagte ASG-Trainer Sascha Bertow . Sein Team geriet zunächst in Rückstand – 1:3, 4:7, 7:10. Dann wurde es Bertow zu bunt, er schritt mit einer Auszeit ein. „Danach haben wir das gespielt, was wir uns vorgenommen haben. Wir waren konzentriert und haben wieder auf den Punkt gespielt und unsere Angriffe länger vorgetragen“, so Bertow. So machte die ASG aus einem 9:11-Rückstand binnen sechs Minuten per Vier-Tore-Lauf einen 13:11-Vorsprung (27.). Zur Halbzeit hieß es 13:13.

Gleich nach Wiederbeginn allerdings verbaselten die Ahlener zwei Gegenstöße, während die Hausherren auf 17:13 (36.) wegzogen. In der Folge kassierten die Gäste Zeitstrafen. In Unterzahl schalteten sie auf den sechsten Feldspieler um, verloren aber zweimal den Ball, was die Panther zu zwei Treffern ins leere Tor nutzte. „Das tat natürlich doppelt weh“, bekannte Sascha Bertow.

Zu allem Überfluss kam bei den Hausherren im zweiten Abschnitt Jens Reinarz zum Einsatz und machte den Ahlenern mit glänzenden Anspielen zum Kreis und fünf Toren das Leben zusätzlich schwer. Wenn die Bertow-Truppe noch Hoffnungen auf Zählbares hatte, zerstoben diese Mitte der zweiten Hälfte, als sich die Gastgeber in nur zwei Minuten von 23:19 auf 26:19 (48.) wegzischten.

Damit war die Partie zugunsten der Bergischen Panther entschieden. Immerhin gab es nach getaner Arbeit besagte Pizza. Nervennahrung. Muss auch mal sein.

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