Reiten: Dressurmeeting beim RFV Ahlen
Der Inbegriff von Harmonie: Michaela Jordan überzeugt beim Dressurmeeting

Ahlen -

Eine überzeugende Vorstellung im Viereck zeigte Michaela Jordan beim Dressurmeeting ihres Reit- und Fahrvereins Ahlen. Sie war allerdings nicht die einzige Lokalmatadorin, die sich über eine Schleife freuen durfte.

Freitag, 04.10.2019, 14:54 Uhr aktualisiert: 04.10.2019, 17:18 Uhr
Michaela Jordan und Brunetti gingen beim Dressurmeeting in Ahlen eine gelungene Symbiose ein. Sie gewannen sowohl die Intermediaire A als auch die Intermediaire II.
Michaela Jordan und Brunetti gingen beim Dressurmeeting in Ahlen eine gelungene Symbiose ein. Sie gewannen sowohl die Intermediaire A als auch die Intermediaire II. Foto: René Penno

Es war kühl, Sonne und Regenschauer wechselten sich ab und Kürbisse dienten als Dekoration am Viereck: Der Herbst mit seinen Facetten war Begleiter des Dressurmeetings beim Reit- und Fahrverein Ahlen. Ein paar Teilnehmer zogen es dann doch vor, ob dieser manchmal ungemütlichen Bedingungen kurzfristig auf einen Start zu verzichten. Die, die antraten, boten den Zuschauern mit sehenswertem Dressursport.

Die Hohe Kunst des Reitens war gefragt. Galopptouren und Trabverstärkungen gehören zum Repertoire vieler Dressurprüfungen. In Ahlen wurde noch mehr verlangt. Traversalen und Piaffen machten die Aufgaben in den Prüfungen bis zur Klasse S*** um einiges anspruchsvoller.

Jordan vor Pfeiffer und Süss

Wie gut Pferd und Reiter harmonieren, zeigte auch Michaela Jordan. Die Reiterin vom gastgebenden Verein trat mit Brunetti in den beiden S***-Prüfungen an und gewann sowohl die Intermediaire A als auch die Intermediaire II. Mit 68,289 Prozent verwies in der Intermediaire A Martin Pfeiffer (Förderkreis Grand Prix Düsseldorf) und Levita (66,754) auf Rang zwei, mit 66,623 Prozent teilten sich Carde Meyer (RV St. Georg Münster) mit Surabaya und Anja Wilimzig (RFV Milte-Sassenberg) mit Flavis den dritten Rang.

Reiten: Dressurmeeting beim Reit- und Fahrverein Ahlen

1/34
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno
  • Foto: René Penno

In der Intermediaire II hatten Jordan und ihr 14 Jahre alter Westfale wieder die Nase vorn: Mit 70,482 Prozent verwiesen sie die für den RSV Krefeld startende Warendorferin Jessica Süss und Duisenberg auf Rang zwei. Für Jessica Süss war dies die zweite silberne Schleife an diesem Tag: Mit Rialta LS wurde sie in der Kür der Klasse S* Zweite – hinter Lia Welschof (RV Hövelhof), die mit Don Windsor die zwei anderen Sieger-schleifen des Dressurtages einheimste.

Hohenhorst erkennt Bedarf

Einen starken Eindruck zum Ende der Saison hinter-ließen auch Luna Laabs (RV St. Georg Werne) und Nicole Franzke (RFV Milte-Sassenberg). Für die Ahlenerin Laabs war es ein Heimspiel beim ehemaligen Verein. Sie holte sich mit Wild Willy Granly in den S*-Prüfungen zweimal die Schleifen für Rang drei ab; Franzke wurde mit Esperado je einmal Vierte und Sechste.

Trotz der wechselhaften Bedingungen waren die Veranstalter des Dressurmeetings zufrieden. „Der Bedarf ist vorhanden“, sagte Manfred Hohenhorst. Der Turnierleiter und Vorsitzende des RFV Ahlen hatte mit seinem Team schon vor einem Jahr einen Dressurtag mit dem Maiturnier verbunden. Diesmal klappte das nicht terminlich nicht. Und ein anderer Termin war wegen des prall gefüllten Veranstaltungskalenders im Kreisreiterverband nicht machbar. Deshalb wurde dieses Dressurmeeting auf den Tag der Deutschen Einheit verlegt. Wie sich zeigte, eine gute Entscheidung: „Das wird von den Reitern angenommen“, sagte Hohenhorst.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6978156?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57550%2F
Westfalia Kinderhaus gewinnt Heimatpreis
Strahlende Gesichter gab es bei der Preisverleihung im Rathausfestsaal.
Nachrichten-Ticker