Fußball: Kreisliga A Beckum
Sturm auf die Spitze vorerst vertagt: Vorwärts gastiert bei Roland Beckum 2

Ahlen -

Die DJK Vorwärts Ahlen hat in den vergangenen Wochen die Tabelle Rang für Rang erklommen. Den Ansturm auf den Gipfel aber verschiebt Trainer Oliver Glöden. Vorher sei noch viel (anderes) zu tun.

Samstag, 05.10.2019, 12:00 Uhr
Ob er am Sonntag in Roland Beckum spielen kann, ist noch fraglich: Fabrizio Nieddu (links).
Ob er am Sonntag in Roland Beckum spielen kann, ist noch fraglich: Fabrizio Nieddu (links). Foto: Lars Gummich

Zwei Pleiten gegen Lette (1:3) und Enniger (1:2) gab es für Vorwärts Ahlen zum Saisonstart. Doch von den anfänglichen Schwierigkeiten ist mittlerweile nichts mehr zu spüren. Die Elf von Trainer Oliver Glöden ist nun seit sechs Partien ungeschlagen.

Die letzten fünf Begegnungen entschied die DJK für sich und eroberte Platz vier. Ein Sturm auf die Tabellenspitze soll – laut Glöden – trotz eines geringen Abstandes von lediglich drei Punkten zum Tabellenführer SuS Ennigerloh aber zumindest vorerst ausbleiben.

Glöden übt sich in Geduld

„Im Augenblick ist es so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir brauchen aber noch etwas Zeit und werden solange versuchen, oben in der Fünfer-Gruppe mitzumischen“, erklärte der Trainer vor dem Duell am Sonntag (12.30 Uhr) beim SC Roland Beckum 2. „Ab der Winterpause können wir dann etwas klarere Ziele formulieren“, so Glöden.

Rolands Zweitvertretung bezeichnet er dabei als „robuste Truppe“, die immer mal wieder für die eine oder andere Überraschung gut sei. „Die Roländer sind definitiv nicht einfach auszurechnen“, sagt Glöden. Nach drei Siegen in Folge mussten sie allerdings zuletzt beim 2:3 gegen den SV Neubeckum einen Dämpfer hinnehmen. Anders die Ahlener. „Wir sind gut drauf und haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Es spricht für die Mannschaft, dass sie nach dem Start nicht den Kopf verloren hat“, sagt Oliver Glöden.

Abläufe stimmen mehr und mehr

Er macht auch die Reduzierung von Fehlern für den Aufwärtstrend verantwortlich. „Das lag aber auch daran, dass wir bis auf ein, zwei Positionen immer die gleiche Formation aufbieten konnten. Da spielen sich die Abläufe dementsprechend ein.“ Dennoch sieht der Übungsleiter auch noch Verbesserungsbedarf: „Gegen tief stehende Gegner müssen wir noch mehr Möglichkeiten erspielen und diese konsequenter nutzen.“ Das habe sich zuletzt auch beim 2:0-Erfolg über Oelde gezeigt.

Personell hat Glöden bei Rolands Zweitvertretung die Qual der Wahl. Fraglich sind nur die Einsätze von Steven Kreft und Fabrizio Nieddu.

  

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