Fußball: Kreisliga B Beckum
Nach Kritik wegen Schiedsrichter-Ansetzung: Manuel Wiesrecker entlastet Bernd Kruse

Ahlen -

Vom Schiedsrichter betrogen fühlte sich Westfalia-2-Coach Manuel Wiesrecker nach dem 3:3 gegen BSG Eternit. Der Unparteiische sei mit einem Spieler des Gegners verwandt und habe sehr einseitig gepfiffen. Auch Kritik an der Ansetzung gab es. Doch Letzteres nimmt Wiesrecker nun zurück.

Donnerstag, 10.10.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 10.10.2019, 12:13 Uhr
Manuel Wiesrecker nimmt seine Kritik teilweise zurück.
Manuel Wiesrecker nimmt seine Kritik teilweise zurück. Foto: Kreisel

Harte Worte hatte Manuel Wiesrecker vor nicht ganz zwei Wochen gewählt. Nach dem 3:3 von Westfalia Vorhelms zweiter Mannschaft gegen BSG Eternit schimpfte der TuS-Trainer über den Schiedsrichter: „So bin ich in 26 Jahren beim Fußball selten betrogen worden.“

Wiesrecker monierte damals, dass der Unparteiische mit einem Spieler von Eternit verwandt sei und Bernd Kruse , der Vorsitzende des Kreisschiedsrichter-Ausschusses, darüber auch im Vorfeld informiert wurde, aber trotzdem die Besetzung nicht geändert habe.

Letzterem widerspricht Wiesrecker nun aber selbst: „Mir lagen dazu falsche Informationen vor. Wir hatten das an eine dritte Person weitergegeben, die aber Bernd Kruse nicht informiert hat. Das ist in der Kommunikation sehr dumm gelaufen und deshalb will ich noch einmal klarstellen, dass Bernd Kruse keinerlei Informationen über den Vorgang hatte und daher von mir zu Unrecht benannt wurde.“

An seiner Kritik zur Schiedsrichter-Leistung hält Wiesrecker dagegen fest. „Er hat sehr auffällig mit zweierlei Maß gemessen“, so der Trainer.

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