Fußball: Oberliga Westfalen
Vier Treffer für RW Ahlen bei TuS Erndtebrück

Ahlen -

Das Ergebnis passt, die drei Punkte sind eingetütet. Also kann man die Auswärtsfahrt von Rot-Weiß Ahlen guten Gewissens als vollen Erfolg bezeichnen. Das Haar in der Suppe – die etwas maue Chancenverwertung in der ersten Hälfte – glich die Britscho-Elf nach der Pause noch aus.

Sonntag, 13.10.2019, 17:32 Uhr aktualisiert: 16.10.2019, 15:41 Uhr
Gleich vier Treffer bejubelte Rot-Weiß Ahlen in Erndtebrück. In Hälfte zwei lieferte der Oberligist die Tore nach, die er zuvor liegengelassen hatte.
Gleich vier Treffer bejubelte Rot-Weiß Ahlen in Erndtebrück. In Hälfte zwei lieferte der Oberligist die Tore nach, die er zuvor liegengelassen hatte. Foto: Marc Kreisel

Am Ende stand deshalb ein überzeugender 4:1(1:0)-Erfolg für die Gäste in den Büchern. Damit fuhren die in der Oberliga den ersten Sieg seit Mitte September ein und schoben sich in der Tabelle auf Platz vier vor. Viel mehr konnte man auch gegen einen Tabellenvorletzten kaum erwarten.

Gar so viel Gegenwehr wie zuvor von Christian Britscho vermutet, war allerdings von den Erndtebrückern auch nicht gekommen. Der TuS spielte eher so, wie man es von einem Kellerkind erwartet: mit wenig Druck und ziemlich fahrig. Schon Hälfte eins war deshalb gekennzeichnet von der großen Ahlener Überlegenheit. Die Hausherren schafften es dagegen vor der Pause nur zu einer einzigen Gelegenheit, als Keeper Bernd Schipmann sich eine kleine Unsicherheit erlaubte und eine Flanke entgleiten ließ (45.+2).

Ansonsten hatte Rot-Weiß das Heft fest in der Hand und hätte schon zur Pause mit mindestens zwei Treffern führen können, vielleicht sogar müssen. Es blieb jedoch zunächst bei dem einen, sehr frühen aus der 4. Minute. Da köpfte Ismail Budak zum 1:0 ein. Vorausgegangen war dem ein Foul an Marko Onucka und ein anschließender Freistoß von Giuliano Nieddu, den Budak verwertete.

Fußball-Oberliga Westfalen: TuS Erndtebrück - Rot-Weiß Ahlen

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Chancenverwertung ist vor der Pause einziges Manko

„Das war natürlich ein Start ins Spiel, bei dem man denkt: So kann es jetzt weitergehen“, lobte Christian Britscho. Es ging dann aber zu seinem Leidwesen nicht so weiter, weil seine Elf beste Gelegenheiten ausließ.

Stattdessen stellte der TuS Erndtebrück in Person von Murat-Kaan Yazar mit dem Konter zum 1:1 (60.) die Verhältnisse fast auf den Kopf. Der Ausgleich hielt allerdings auch nur wenige Minuten. Denn schon in der 62. Minute traf Luca Steinfeldt zur erneuten Ahlener Führung, die kurz darauf Kapitän Rene Lindner endlich zum 3:1 (66.) ausbaute.

RWA hat passende Antwort auf den Ausgleich

Steinfeldts Treffer fiel nach 50-Meter-Vorlage des erstmals wieder einsatzberechtigten Marvin Schurig, der sich nach seiner Zwangspause sehr gallig und spielfreudig zeigte. Schurig hatte gesehen, dass die Erntebrücker nach dem Ausgleich viel zu weit nach vorne gerückt waren und bediente Steinfeldt, der einen Heber aus 25 Metern unterbrachte. Kurz darauf verwertete Lindner eine Ecke per Drehschuss und zog dem TuS damit den Stecker.

Kurz vor Schluss stellte erneut Steinfeldt mit dem 4:1 – dieses Mal per Solo – das Endergebnis her, das auch den tatsächlichen Verhältnissen auf dem Platz entsprach. Den Vorwurf, den man dem Oberligisten aus der ersten Hälfte machen durfte, nämlich dass er zu schludrig mit seinen Chancen umging, entkräftete die Britscho-Elf also in den zweiten 45 Minuten und feierte so zum ersten Mal seit Mitte September wieder einen Meisterschaftserfolg.

Marko Onucka mit Verletzung ausgewechselt

„Wir haben definitiv zu lange gebraucht, um den Sack zuzumachen“, fand auch Christian Britscho. „Das ist allerdings auch Jammern auf hohem Niveau“, ergänzte er angesichts des letztlich hohen Sieges. Einziger Wermutstropfen: Marko Onucka musste bereits nach gut 20 Minuten mit einer Adduktorenverletzung raus. Wie schlimm die ist, muss sich noch zeigen.

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