Fußball: Kreisliga A Beckum
Vorwärts Ahlens fängt sich gegen SV Neubeckum eine Abreibung

Ahlen -

Das tat richtig weh: Statt im Spitzenspiel die eigenen Ambitionen auf die Plätze ganz oben zu untermauern, musste Vorwärts Ahlen gegen Neubeckum eine Abreibung verkraften. Die Glöden-Elf machte den Kontrahenten selbst stark.

Sonntag, 13.10.2019, 19:48 Uhr
Sauber eingebremst wurde Nils Hahne in dieser Situation zwar nicht, für seine Vorwärts-Mannschaft galt das dagegen schon. Im Spitzenspiel gegen den SV Neubeckum bekam die DJK eine ziemliche Abreibung.
Sauber eingebremst wurde Nils Hahne in dieser Situation zwar nicht, für seine Vorwärts-Mannschaft galt das dagegen schon. Im Spitzenspiel gegen den SV Neubeckum bekam die DJK eine ziemliche Abreibung. Foto: Lars Gummich

Die Serie von Vorwärts Ahlen ist gerissen: Nach sieben Liga-Partien ohne Niederlage musste das Team von Coach Oliver Glöden ausgerechnet gegen den SV Neubeckum eine deutliche 1:5 (1:3)-Pleite einstecken. Für die Kicker vom Lindensportplatz war es nach dem Pokal-Aus gegen BSG Eternit am Donnerstag (0:3) die zweite Pleite innerhalb von vier Tagen und der erste Rückschlag im Kampf um die Tabellenspitze.

„Wir haben heute leider nur zehn Minuten stattgefunden“, erklärte Glöden. „Durch katastrophale Abwehrfehler haben wir Neubeckum vor der Pause gleich drei Mal zu Toren eingeladen“, schob er kopfschüttelnd hinterher.

Dabei sah in der Anfangsphase eigentlich gar nichts nach einer Niederlage der Hausherren aus. „Da waren wir noch präsent in den Zweikämpfen“, berichtete Glöden. Niclas Uhlenbrock nutzte diese Überlegenheit zum Führungstreffer aus (4.). Danach brach die DJK aber Stück für Stück ein.

Fußball-Kreisliga A Beckum: Vorwärts Ahlen - SV Neubeckum

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Ein Eckball, der halbhoch durch den Strafraum segelte und von Philip Klüter aus fünf Metern zum Ausgleich in die Maschen befördert wurde, brachte den Tabellenzweiten zurück in die Partie (17.). Im Anschluss konnten die Vorwärtsler zwar noch einige Male über die Außenbahnen durchbrechen. Allerdings fehlte im Zentrum stets ein passender Abnehmer, um die Angriffe gefährlicher zu gestalten.

Stattdessen fingen sich die Gastgeber das nächste bittere Gegentor, nachdem sich ein DJK-Abwehrspieler verschätzt hatte. Michel Osmanovic ließ sich nicht zwei Mal bitten (37.). Völlig unbedrängt erhöhte Timo Wagner auf 3:1 (44.). „Die beiden Gegentore vor der Pause haben uns das Genick gebrochen“, meinte Glöden. „Neubeckum hat das im zweiten Durchgang dann clever ausgespielt. Wir sind nur noch hinterhergelaufen.“

Mit zwei weiteren Treffern – dafür zeigten sich Leon Schmidt (85.) und Luis Einhoff (89.) verantwortlich – machte es der Tabellenzweite in der zweiten Halbzeit noch deutlicher. „Da haben wir einfach die falschen Entscheidungen getroffen. Aber mehr war heute für uns sowieso nicht mehr möglich“, erzählte Glöden. Zuvor parierte Vorwärts-Keeper Jan Brune einen Strafstoß (72.).

Durch die Pleite rutschte die DJK auf Platz vier ab. „Das ist schade. Schließlich war es nicht unser Ziel, im Mittelfeld festzustecken“, so Glöden. – Vorwärts: Brune – Kühlmann (45. Nieddu), Hahne, L. Uhlenbrock, Klockenbusch, Aksan (69. Weber), Popil, Dontsis (12. Wiesmann), Schramm, N. Uhlenbrock (84. Montoya Barea), Kroll

SKS Ahlen – SuS Ennigerloh 2 2:3

Die Kicker von Suryoye müssen weiter auf ihren ersten Heimerfolg warten. Denn auch gegen das Schlusslicht aus Ennigerloh verließ der Aufsteiger das Feld als Verlierer. James Khouri hatte die Gastgeber in Führung geschossen (8.). Postwendend sorgte Eduard Wart für den Ausgleich (9.). Alexander Hart erzielte nach der Pause den Führungstreffer für die Gäste (72.). Sein Teamkollege Alex Scheljakob erhöhte auf 3:1 (89.), bevor Petros Tarambuskas noch mal kurz Hoffnung bei SKS aufflammen ließ (90.). Der Anschlusstreffer kam aber zu spät. Beide Mannschaften beendeten die Partie im Übrigen nur zu zehnt: Bei Ennigerloh sah ein Akteur die Ampelkarte (49.). Bei SKS flog ein Spieler mit glatt Rot vom Platz (70.).

Fortuna Walstedde – SpVg Oelde abgesetzt

Die 22 Spieler beider Teams standen auf dem Platz und wollten die Partie austragen. Nur: Der Schiedsrichter fehlte. Dementsprechend konnte die Begegnung auch nicht stattfinden. „Es gab da wohl ein hin und her samt missverständlicher Kommunikation bei der Ansetzung des Unparteiischen“, berichtete Walsteddes Torwarttrainer Dominic Willner. „Wir haben dann 30 Minuten lang versucht, spontan einen Ersatz zu finden, damit wir doch spielen können“, erzählte Übungsleiter Eddy Chart. Die Suche war allerdings ohne Erfolg. Das Match musste ausfallen. „Das ist ein absoluter Witz“, echauffierte sich Chart. Nachgeholt wird das Spiel am 24. Oktober um 18.30 Uhr – dann hoffentlich mit Schiedsrichter.

Phillipp Woestmann

Phillipp Woestmann Foto: Marc Kreisel

Westfalia Vorhelm – Roland Beckum 2 4:3

Ein hartes Stück Arbeit war für die Vorhelmer nötig, um gegen Rolands Reserve drei Punkte einzufahren und weiterhin ungeschlagen zu bleiben. „Wir haben es uns selbst wieder schwer gemacht. Wir lassen in der Defensive einfach viel zu viel zu und stellen uns damit selbst vor Probleme“, bilanzierte TuS-Trainer Dennis Averhage. „Das müssen wir unbedingt in den Griff bekommen“, ergänzte er. Philipp Woestmann (16.) markierte den Führungstreffer für den Tabellenvierten. Danach drehten Hakan Cetinkilic (40.) und Louis Joselin Diehl (50.) die Partie zugunsten der Gäste. Davin Wöstmann egalisierte (56.), ehe Roland durch Zenel Ajazi erneut in Front ging (57.). Mit zwei weiteren Treffern sorgte Wöstmann (79., 85./Handelfmeter) im Anschluss für den sechsten Erfolg der Gastgeber in dieser Spielzeit.

Germania Lette – SuS Enniger 4:4

Zu einem Torspektakel avancierte die Partie zwischen dem gastgebenden Sechsten und dem Zehnten. Dennis Rinke (17., 51.) und Maxim Reschetnik (33., 67.) schossen die Gäste gleich mehrfach in Führung. Aber Lette fand durch Alexander Klinnert (30.), Hendrik Lanwehr (50.) und Lukas Stertkamp (87.) immer die passende Antwort. Zudem profitierten die Gastgeber durch ein Eigentor von Ennigers Henrik Steltig (77.).

Germania Stromberg – TuS Wadersloh 3:2

Ein Last-Minute-Treffer von Sebastian Spiekermann (90.+2) bescherte Stromberg einen überraschenden Erfolg gegen den Tabellenfünften. Zuvor war Wadersloh zwei Mal durch Johannes Kleinediekmann (47.) und Daniel Bücker (75.) in Führung gegangen. Die Hausherren schlugen ihrerseits durch Lukas Wulle (66.) und Tobias Babik (90./Elfmeter) zurück. Für den Tabellenelften war es der vierte Sieg in dieser Spielzeit. Wadersloh kassierte seine dritte Pleite.

RW Vellern – ASK Ahlen 0:2

Nach dem 10:1-Pokalerfolg gegen Dolberg sind die ASK-Kicker auch in der Liga wieder erfolgreich. Zwei Treffer von Burak Ece (34., 73.) reichten der Elf von Übungsleiter Serkan Aldemir, um nach fünf Pleiten in Serie das Spielfeld mal wieder als Sieger zu verlassen. „Wir haben endlich das gezeigt, wozu wir spielerisch in der Lage sind“, war der Coach zufrieden. „Die Jungs waren von Anfang an da und wollten gewinnen. Man hat gemerkt, dass der Spaß am Fußball zurück ist“, schob er lobend hinterher. Durch den Erfolg hielten die Gäste Vellern auf Abstand und sind jetzt Zwölfter.

SuS Ennigerloh – Aramäer Ahlen 11:1

Sein Gefühl hat Aramäer-Co-Trainer Heinz Schroth getäuscht. Gegen den Spitzenreiter blieb eine Überraschung aus. Stattdessen teilte Ennigerloh ordentlich aus und fertigte den Vorletzten standesgemäß ab. Vincenzo Caterisano eröffnete den Torreigen in der 24. Minute. Die weiteren Treffer steuerten Christoph Hakenes (33.), Patrick Zwoll (40.), Riko Nonhoff (45.), Hendrik Hohmann (50., 61., 72.), Richard Beil (67., 80.) und Kenneth Jeff Willsch (69., 77.) bei. Vesko Hamidovic sorgte mit seinem Treffer zum 1:5 für etwas Ergebniskosmetik. Aramäer-Übungsleiter Selim Smajkic ließ die Klatsche unkommentiert.

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