Reiten: FRW feiert 25-jähriges Bestehen
Prominenter Gast zum Jubiläum: Isabell Werth referiert beim Förderkreis

Warendorf -

Der Förderkreis Reiternachwuchs Warendorf (FRW) feiert in Kürze sein 25-jähriges Bestehen. Zur Jubiläumsveranstaltung erwarten die Macher eine sechsfache Dressur-Olympiasiegerin.

Mittwoch, 16.10.2019, 15:41 Uhr
Die sechsfache Dressur-Olympiasiegerin Isabell Werth referiert am 25. Oktober in Everswinkel im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des Förderkreises Reiternachwuchs Warendorf.
Die sechsfache Dressur-Olympiasiegerin Isabell Werth referiert am 25. Oktober in Everswinkel im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des Förderkreises Reiternachwuchs Warendorf. Foto: Sebastian Gollnow

Der Förderkreis Reiternachwuchs Warendorf (FRW) feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lädt der FRW am Freitag, 25. Oktober, ab 18.30 Uhr zur Jubiläumsveranstaltung auf den Hof Suttorp, Müssingen 41, in Everswinkel ein.

Als Jubiläums-Referentin wird die sechsfache Dressur-Olympiasiegerin Isabell Werth über ihr Leben unter dem Motto: „Reiten ist lebenslanges Lernen“ berichten. Unterstützt wird sie dabei von der FAZ-Journalistin Evi Simeoni , Co-Autorin ihrer Biografie. Als weitere Ehrengäste haben die Bundestrainer Otto Becker und Monica Theodorescu, der vierfache Olympiasieger Ludger Beerbaum sowie Madeleine Winter-Schulze ihr Kommen angekündigt.

Stolze Geschichte

Der Förderkreis Reiternachwuchs Warendorf wurde 1994 auf Initiative des ehemaligen DOKR- und FN-Geschäftsführers Sport, Reinhard Wendt, gegründet, der bis Anfang diesen Jahres auch den Vorsitz hatte. Im Frühjahr wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Der FRW zählt aktuell 106 Mitglieder, darunter ein Drittel geförderte Reiter. Ziel des Vereins ist es, die jungen Athleten in ihrer sportlichen Laufbahn zu unterstützen und geeignete Maßnahmen für ihre Teilnahme am Turniersport zu schaffen.

Das soll beispielsweise durch regelmäßige Trainingsangebote bei namhaften Reitern, wie Dr. Svenja Meyer-Kämper (Dressur), Susanne Behring oder Peter Teeuwen (Springen) gelingen. Gleichzeitig sollen den Talenten aber auch die ideellen und pädagogischen Werte des Reitsports, der richtige Umgang mit dem Pferd und ein Verständnis für das Kulturgut Pferd vermittelt werden. Dazu dient unter anderem eine jährliche Vortragsveranstaltung und Stallbesuche.

Auf diese Weise hat der FRW in den 25 Jahren seines Bestehens zahlreiche national und international erfolgreiche Reiter hervorgebracht. Genannt seien der Vielseitigkeits-Mannschaftsolympiasieger Frank Ostholt und dessen Bruder Andreas Ostholt, die Springreiter Christian Kukuk, Jan-André Schulze-Niehues, Annabell Miesner, Lars Berkemeier und Sönke Fallenberg sowie die Vielseitigkeitsreiterinnen Lisa-Marie Förster, Elena Otto-Erley und Nina Stegemann.

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